Im November letzten Jahres erhielten 10 Mädchen aus dem bilingualen Gymnasium der Berlin Cosmopolitan School (BCS) die großartige Gelegenheit nach Südkorea zu reisen. Sven Wehrmeyer, ehemaliger Profi-Basketballspieler und Lehrer an der internationalen Schule in Berlin-Mitte hatte diese Reise für das weibliche Basketball-Team, das er u. a. regelmäßig trainiert, organisiert. Das sportliche Reiseteam wurde dabei von der Koranisch-Lehrerin der BCS, Frau Kim, begleitet. Was die Mädchen erlebten, beschrieben sie wie folgt:
„Die Reise [von Berlin nach Soul, Korea] begann an einem Samstag, den 12. November 2016. [… In unserem Hotelzimmer in Seoul angekommen] packten [wir] unsere Sachen aus und gingen dann in Gruppen ein bisschen die Stadt erkunden, waren essen und sind dann auch schon relativ früh im Bett.
Am nächsten Morgen […] gingen [wir] zu einem buddhistischen Tempel, wo wir einen netten einheimischen Mann trafen, der uns ein bisschen über die Geschichte des Ortes erzählte. Eine Stunde und gefühlte 1000 Bilder später machten wir uns auf den Weg zu einem Laden, in dem man Trachten ausleihen konnte. Da aber das Wetter nicht mitspielte, zogen wir die Trachten einfach im Laden an, um Fotos zu machen und ein bisschen das Gefühl der Kultur zu bekommen. […]
Am Dienstag besuchten wir das Koreanische Kriegsmuseum. Wir haben dort etwas über den Nord- und Südkoreanischen Krieg gelernt. Am Nachmittag nahmen wir einen Bus zur Hankuk Akademie am Stadtrand von Seoul. Die Schüler dort [hießen uns willkommen und waren sehr] höflich zu uns allen, sodass es für uns einfacher war, ein Basketballspiel vor Hunderten von Menschen zu spielen. Es waren genau genommen um die 400 Zuschauer. Es war mit Sicherheit das interessanteste Spiel, dass wir je als Team gespielt haben. Vor allem, weil wir noch nie zuvor vor so einer großen Menge gespielt hatten. Es war Nervenkitzel pur. […]
Nachdem wir das Spiel gespielt (und gewonnen) hatten, aßen wir koreanisches Essen in der Cafeteria und bekamen die Chance, mit den Schülern zu sprechen. Dann wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt (immer zwei Deutsche mit zwei bis drei Koreanern) um die Schule zu besichtigen. Am Ende des Tages erhielten wir sogar Geschenkbeutel mit koreanischen Andenken darin. Insgesamt war der Tag ein großer Erfolg und eine tolle Erinnerung.
Am Mittwoch […] trafen [wir] uns dann alle um 13.30 Uhr am Treffpunkt wieder, von wo wir uns dann mit der Bahn auf den Weg zum zweiten Spiel machten. An der Yongsan International School angekommen, wurden wir schon von der anderen Mannschaft erwartet. Leider haben wir dieses Spiel verloren […] die andere Mannschaft war auch schon deutlich erfahrener. Sie trainieren nämlich an fünf Tagen in der Woche für jeweils zwei Stunden zusammen. Trotzdem haben wir uns gefreut, Teil dieses Spieles gewesen zu sein. Wir haben uns danach ein Spiel des Jungen-Teams angekuckt. […]
Am Donnerstag sind wir etwas früher als sonst aufgestanden, um zur nordkoreanischen Grenze zu fahren [dort] haben wir eine Tour im DMZ-Gebiet gemacht. Wir haben uns Tunnel angesehen, durch die früher nordkoreanische Armeen nach Südkorea durchgelaufen sind und wir konnten an einem Punkt sogar Nordkorea sehen. […]
Am Freitag […] trafen wir uns alle vor unserem Apartment und machten uns auf den Weg zur Ewha Girl’s Foreign Language High School. Dort verbrachten wir den gesamten Vormittag. Erst hatten wir eine Stunde Zeit uns mit der 10. Klasse über unsere Musik auszutauschen. Wir zeigten ihnen, was wir in Deutschland für Musik hören und sie zeigten uns K-Pop und K-Rap, etc. Sie waren sehr freundlich. In der Schule lernen sie täglich von 9.00 bis 22.00 Uhr. Sie sagten uns, dass in Korea alle sehr intensiv arbeiten, damit sie das Abitur machen können.
Nach der 10. Klasse trafen wir uns mit der 11. Klasse. Wir teilten uns in Gruppen auf und sie zeigten uns das Schulgelände. Danach gingen wir zusammen mit ihnen zum Schulmuseum […] Nach dem Museum aßen wir alle zusammen Mittag und dann mussten wir uns verabschieden. Den Rest des Tages konnten wir uns wieder frei in der Stadt bewegen. […] Am Samstag war Abreisetag. […] Als wir in Deutschland ankamen waren wir zum einen glücklich, wieder zu Hause zu sein und zum anderen traurig, dass die Zeit vorbei war. “
– Textauszug aus dem Travel log von Janina, Leonie und Helena, Schülerinnen am Gymnasium der Berlin Cosmopolitan School –
Jetzt kamen sie auf die Bühne, die ALBA-Grundschulliga-Sieger des schulweiten Basketball-Turniers. In der Aula der Berlin Cosmopolitan School galt nur ihnen der frenetische Applaus. Ihre Klassenkameraden, die anderen Klassen, Lehrer und die Direktorin der internationalen Schule feierten gemeinsam mit Tim, Noah und Marcel aus der 5. sowie Kaspar, Adrian, Paul und Felix aus der 6. Klasse den großartigen Erfolg der Jungs.
Erst Anfang des Monats hatten die ALBA-Basketballer das Finalspiel gewonnen. Jetzt konnten sie endlich ihrer Schule den hart erkämpften Pokal zeigen, sowie ihre Medaillen und Urkunden. Was sahen sie stolz aus! Die Jahre zuvor feierte die Berlin Cosmopolitan School bereits glücklich den zweiten Platz mit ihren Spielern. Und jetzt gab es tatsächlich den Finalsieg! Was für eine Freude!
Vor acht Jahren organisierte ALBA BERLIN zum ersten Mal die ALBA Grundschulliga als Bestandteil der Berliner Schulrunde der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Damit sollen Kinder sie Möglichkeit erhalten, ihre erlernten sportlichen Fähigkeiten im Wettkampf mit anderen Schulen anzuwenden.
Die ALBA Grundschulliga begann im Schuljahr 2014/15 mit 21 Vorrunden-Turnieren und 129 Mannschaften, die in der Zeit vom 11. November bis 19. Dezember 2014 ausgetragen wurden. Dabei wurde die ALBA Grundschulliga in zwei Wettkampfklassen unterteilt: WK IV (Jahrgang 2002-2005) und WK V (Jahrgang 2004 und jünger) sowie noch mal in Jungen, Mädchen und Mixed.
Von Januar bis März 2015 fanden die Zwischenrunden statt. Anfang Mai gab es dann das große Endrundenturnier in der Max-Schmeling-Halle. Weit über 1500 Kinder kämpften dabei an zwei Tagen um Körbe und Punkte. Hier ein Auszug aus dem Spielbericht von Trainer Jacob Ndi:
„Das Turnier ist sehr gut gelaufen. Wir sind 1. Platz geworden. (…) Die Jungs haben super gespielt. 1. Spiel ganz knapp gewonnen, 2. hoch gewonnen, 3. verloren. Wir wurden dann glücklicherweise in unserer Gruppe 2. Platz. Haben dann das Halbfinale knapp gewonnen. Im Finale spielten wir noch mal gegen das Team, gegen das wir das erste Spiel hatten. Dieses Mal gewannen wir souverän 14 – 8 …“
Die Berlin Cosmopolitan School kann nicht oft genug betonen, wie stolz sie ist, auf ihre Basketballer. Ein großartiger Erfolg und ein wohlverdienter Sieg! Hierbei gebührt auch dem Trainer Ndi und Co-Trainer Heine, für ihr Engagement, ihre Trainer-Fähigkeiten und ihre Rolle als stetiger Motivator ein herzliches Dankeschön. Trainer Wehrmeyer sei bei der
Lobeshymne auch nicht zu vergessen. Ohne seine Vorarbeit in den letzten Jahren wären die Jungs sicherlich nie so weit gekommen. Bravo, Tim, Noah, Marcel, Kaspar, Adrian, Paul und Felix!!!