Wieso der Schatten obwohl die Sonne scheint?
“Du liegst in deinem Bett. Alleine mit deinen Gedanken, deinen Ängsten, deinen Sorgen. Fühlst dich unwichtig auf dieser Welt. Fühlst dich allein gelassen von all den Menschen um dich herum. Fängst an zu weinen, weil du nicht anders kannst. Das Schweigen zerstört dich von innen heraus. All die falschen Worte, all die Versprechen, die dich immer wieder enttäuscht haben. All die Menschen von denen du dachtest, du seist ihnen genau so wichtig, wie sie es dir waren. All die Worte, die scherze waren. Aber Wunden in dein Herz gebohrt haben. Du stehst auf. Siehst ein Mädchen mit glasigen Augen. Mit dünnen Lippen. Mit einem aufgesetztem Lächeln. Mit herunterhängenden spröden Haar. Sie lächelt mit leeren Blick. Du siehst sie genauer an, siehst die leere die sie umgeben zu scheint, spürst den Schmerz der sie umgibt. Siehst wie sie versucht stark zu sein. Du siehst dein Spiegelbild. Du willst den Spiegel zu Scherben schlagen, weil du den Anblick nicht ertragen kannst. Du verlierst den halt unter den Füßen. Du lebst nurnoch für deine Mitmenschen, um sie nicht zu enttäuschen, um sie nicht zu verletzen. Doch die Sehnsucht wird zu groß. Die Sehnsucht nach dem glücklich sein, dem frei sein, frei von der ständigen Angst, frei vor dem Druck, frei vor all den Sorgen. Du brichst in dir selbst zusammen. Bist jeden morgen nur aufgestanden um zu kämpfen. Doch die Kraft verlässt dich. Du gibst nach. Deine Arme werden schwerer. Du liegst weinend auf dem Boden. Deine Augenlider flattern. Du bist plötzlich innerlich ruhig und gelassen, weil du weißt, dass die Wirkung einsetzt. Das das Leid ein Ende hat. Das ein junger Mensch von der Welt zerstört wurde.”













