seen from United States

seen from Singapore

seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from China

seen from United Kingdom
seen from Saudi Arabia
seen from United States
seen from United States

seen from France
seen from France

seen from France

seen from United States
seen from Netherlands

seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from United States
Wenn ich Dir einen Rat geben darf ...
„Wenn ich Dir einen Rat geben darf …“, begann der Herr im Anzug, ein gepflegter Mittfünfziger mit ergrauten Haaren an den Schläfen und einem unübersehbaren Wohlstandsbauch, unaufgefordert ein Gespräch mit einem jungen Mädchen. Sie war wohl schon Mitte zwanzig, doch für ihn war das durchaus jung. Jedenfalls jung genug, um zu meinen, er könne sich derart väterlich gebärden, wobei seine Absichten…
View On WordPress
Der Nachkommastellen-Glaube
Es ist immer die gleiche Antwort. Wenn man Leute nach ihrem Erfolg fragt. “Ich habe immer ganz fest dran geglaubt”. Wobei dieses dran eigentlich mich meint. In Wirklichkeit ist das natürlich reine Statistik. Die meisten Leute glauben ganz fest dran. Und bei einigen wird es dann aus mathematischer Notwendigkeit auch tatsächlich wahr. Dass es sich dabei nur um die Nachkommastellen handelt - egal! Am besten man glaubt trotzdem dran. Könnte ja sein, dass man selber zur Nachkommastelle wird. Nein, das muss sogar so sein. Jedenfalls wenn man richtig wirklich ganz fest dran glaubt. Und klar ist das selbstherrlich. Aber die Selbstherrlichkeit könnte einem egal sein. Wenn sie nicht diesen kleinen gemeinen gefährlichen Umkehrschluss implizieren würde. Diese Andeutung. Du hast es nicht geschafft, weil? Genau! Weil du nicht stark in deinem Glauben warst. Weil du schwach warst. Selber Schuld. Niete! Das ist so etwas wie eine Art nachträgliche Moralisierung des Glücks. Denn Glück hat man eigentlich aus Zufall. Per definitionem. Zumindest in der Logik. Das gilt natürlich nicht, wenn man Logik durch Glaube ersetzt. Dann ist das Glück mit den Tüchtigen. Oder jedenfalls für alle die tüchtig glauben. Den Tugendhaften. Für die Untüchtigen, also allen Tunichtguten und Untugendhaften, bleibt allein das Unglück. Dieses Denkmuster erinnert mich irgendwie an die Zeugen Jehovas. Wo Gott die Nachkommastellen aussiebt. 144.000 werden es sein. Wobei 144.000 Nachkommastellen auch nicht unbedingt wenig sind. Wir wollen uns nicht beschweren. Wie auch immer. In Erwartung von mindestens dem Himmelreich, halten sich viele Gläubige für Nachkommastellen. Christen, Moslems, Juden und Buddhisten. Prominente, Motivationstrainer, Seelsorger, Geschäftsführer und Gott weiß, wer noch alles. Für die ist ihr Platz im Himmel ist schon ganz fest reserviert. Weil sie so fest daran glauben. Aber als kleiner Trost für alle, die es nicht bis zur Nachkommastelle geschafft haben. Und von der Selbstherrlichkeit der Gläubigen genervt sind. Und sich zugleich irgendwie minderwertig fühlen deshalb. Selbstherrlichkeit ist in Wahrheit das Dogma des Satansimus. Wir alle wissen wohin das führt. Und? Können sie sich jetzt den ungläubigen Gesichtsausdruck der Gläubigen vorstellen? Was? Zur Hölle? Was zur Hölle!
Gestern beim späti auf der Suche nach was leckeren. Als ich an der Kasse stande, sehe ich eine Kiste. Und da steht: Problem kaufen Ich dachte ich kaufe mir mal eins, weil eigentlich geht es mir gerade gut. Hier seht ihr mein Problem! #kiezkontor #Leipzig #Problem #kaufen #späti #selbstherrlichkeit (hier: Leipzig, Germany)
Wer auf Mängel anderer Menschen hinweist, wird oft der Selbstherrlichkeit bezichtigt,