Gerald Finzi - Earth and Air and Rain: X. Proud Songsters · Gerald Finley · Simon Lepper ·

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Gerald Finzi - Earth and Air and Rain: X. Proud Songsters · Gerald Finley · Simon Lepper ·
Look! Through the port comes the moonshine astray ... And farewell to ye from Britten's Billy Budd, sung by Leigh Melrose (accompanied by Simon Lepper).
Liederabend mit Sopranistin Nikola Hillebrand und Pianist Simon Lepper in der Oper Frankfurt
Nur wer die Sehnsucht kennt
Romantisch, dramatisch oder munter - innige Töne, Motive und Lieder zogen in ihren Bann. Nikola Hillebrand gab am 13 Januar ihr Hausdebüt an der Oper Frankfurt. Sie sang dabei ausschließlich Lieder des österreichischen Komponisten Franz Schubert (1797-1828), die sie frei vortrug. In einer kurzen, sympathischen Publikumsansprache erklärte die Sopranistin, dass Schubert die Lieder eher für eine mittlere Stimmlage komponiert habe. Sie passte so einige Kunstlieder ihrer Fasson gemäß an. Begleitet wurde die Sopranistin vom britischen Pianisten Simon Lepper an einem Steinway & Sons-Flügel.
Weich flossen Harmonien dahin, ergiebige Altersweisheiten wurden sanft, beinahe zärtlich intoniert. Franz Schubert, der mit 31 Jahre an einer Typhuserkrankung verstarb, thematisierte in seinen Liedern oft unterdrücktes Verlangen, Themen der Isolation und des Fremdseins, wie im Motiv des einsamen Wanderers. Das Duo präsentierte das andächtige Wandrers Nachtlied D.224, welches Schubert schon 1815 als Achtzehnjähriger vertonte.
Hillebrand und Lepper brachten später die Kunstlieder Nachtviolen D.752und Nachtstück D.672 zur Aufführung, für die Johann Mayrhofer die Verse schrieb. Der Komponist Schubert war mit dem zehn Jahre älteren Dichter Mayrhofer eng befreundet, der als einer seiner wichtigsten Librettisten gilt. Beide teilten sich 1818 bis 1820 ein Zimmer in Wien. Spätestens seit Ende der 1980er Jahre werden Schubert seitens der Forschung homosexuelle Neigungen nachgesagt.
Nikola Hillebrand sang voller Intensität und Anteilnahme drei Lieder aus Wilhelm Meister D.877 nach Goethes bekanntem Bildungsroman. Leider war sie in ihrer Diktion manchmal nicht ganz deutlich. Die heute 32-Jährige verblüfft jedoch mit einem Facettenreichtum im gesanglichen Ausdruck. Leidenschaftlich und schneidend modulierte sie etwa Vedi quanto adoro (Schau, wie ich liebe) D.510 nach einem italienischen Text von Pietro Metastasio. Während des bekannten Schubert-Liedes Der Tod und das Mädchen D.531 nach einer Dichtung von Matthias Claudius verkörperte sie erst gesanglich, aber auch mimisch ausdrucksstark und sinnlich die Rolle des aufgebrachten Mädchens. Direkt anschließend trumpfte sie kontraststark fordernd mit Versen in der Rolle des Todes auf. Ihr Vortrag war bedächtig und unnachgiebig, wenn sie die Worte lang dehnte. Auch andere, an diesem Abend vorgetragene Lieder enthielten Metaphern der Zeitgebundenheit und Endlichkeit und wurden von andächtiger Todessehnsucht getragen.
Simon Lepper, Hochschullehrer am Royal College of Music im Fach Klavierbegleitung, setzte markant einleitende Vorspiele, begleitete Hillebrand ansonsten stimmungsvoll dezent und phrasierte mitunter sein Spiel konturstark. Auf solide vorgetragene tiefsinnige Nachtstücke oder eindringliche Klagen, die von Wehmut, Aufruhr und Sinnlichkeit erzählten, folgten als Zugaben gegen 21:30 Uhr noch Schuberts Nacht und Träume D.827 (1823), Die Forelle D.550 (1816/1821) und das Ave Maria D.839 (1825).
Ursprünglich war für den Abend die US-amerikanische Opernsängerin Corinne Winters zusammen mit dem Pianisten Simon Lepper angekündigt. Winters wurde am 21. Februar 2025 bei den Oper! Awards, Deutschlands einzigem internationalen Opernpreis, in der Kategorie Beste Sängerin ausgezeichnet. Winters war jedoch wegen Terminüberschneidungen kurzfristig verhindert.
[Sämtliche Fotos vom Abschlussapplaus]
Ronald Corp - The Music of Whitman: No. 8. A Clear Midnight ·
Mark Stone - Simon Lepper
I’ve written about this work before; it’s one of my favorite pieces of music. But Barber wrote it for soprano Eleanor Steber, and it’s pretty much always performed by sopranos, not always to the benefit of the beautiful James Agee text. Moreover, anyone familiar with Agee’s “A Death in the Family,” which is the source of this “prose poem,” knows that the main character is a little boy. So I always thought it would be better if the work were performed by a man, recalling a key moment in his childhood. Russell Thomas nails this work, delivering a great performance of a great work. His diction is immaculate: you can understand every word. And Simon Lepper somehow manages to bring out all the essential voices of the orchestral version, while never failing to achieve a beautiful, uniquely pianistic sound. He understands that soaring high strings are different than those same pitches on the piano, and need a different dynamic. This is an absolute stunner.
Schumann Triangle
In class with Simon Lepper this afternoon, and the man is an absolute genius. The way he plays piano provides such a wonderful platform to sing on.
Russell Thomas singing Tosti's L'alba sepàra dalla luce l'ombra, accompanied by Simon Lepper.