Das Schlimme an den Bauchgefühlen ist ja, dass man nicht gegen sie argumentieren, sie aber auch nicht ernst nehmen kann.
Simon Strauss: "Römische Tage", S.23

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Das Schlimme an den Bauchgefühlen ist ja, dass man nicht gegen sie argumentieren, sie aber auch nicht ernst nehmen kann.
Simon Strauss: "Römische Tage", S.23
Die Wahrheit ist: Wir verstehen nicht einmal die Hälfte von dem, was um uns herum geschieht.
Simon Strauss: "Römische Tage", S.69
Was eben noch abgesicherter Lebensraum gewesen war, war jetzt wieder frei fürs Begehren.
Simon Strauss: "Römische Tage", S.73
So zweifellos gültig ist uns das Gegebene geworden, so harmoniesüchtig sind wir, dass jeder zu impulsive Gedanke uns gefährlich erscheint. Das Ideal des Widerstandes ist verkommen zur fadenscheinigen Geste.
Simon Strauss: “Sieben Nächte”, S.124
Nie geschrien zu haben, immer nur kleinlaut geblieben zu sein, davor fürchte ich mich.
Simon Strauss: “Sieben Nächte”, S.13
Die meisten haben stets den wenigen Feuer gegeben, ohne je selbst welches zu fangen.
Simon Strauss: “Sieben Nächte”, S.93
Wahrscheinlich sind wir zu wenig vom Teufel besessen.
Simon Strauss: “Sieben Nächte”, S.87
Ein Leben, das nie aufschiebt, wird immer nur hecheln, nie frei atmen.
Simon Strauss: “Sieben Nächte”, S.67