Ich liege am Boden zerstört, mit dem Gesicht im Matsch. Suche fiebrig nach dem Etwas, das mein Leben bestimmt, meinem Hausaufgabenheft, meinem Planer. Schaue gehetzt um jede Ecke und renne schnell der verlorenen Zeit hinterher.
Krame während dem Laufen in meiner Tasche, fische nach Kulli und Zettel. Schreibe fiebrig einen Gedanken auf, speicher ihn für bessere Zeiten, um dann an ihn zu denken und ihn auszuarbeiten.
Momentan denke ich nicht an Denken. Ich habe nicht die Muße, ich habe nicht die Zeit. Ich plane gezielt, wann lerne ich was, wo, wie viel und warum. Ich kalkuliere jede Sekunde, was ist effizient und wo lohnt es sich die wertvollen Sekunden zu opfern? Was ist wichtig genug, die Lernzeit zu verkürzen und mir eine Auszeit zu gönnen? Ich weiß es nicht.