Nachdem der zweite McLaren-Report ein umfangreiches staatlich gestütztes Dopingsystem in Russland bestätigt hat, zieht der Bob- und Skeleton-Weltverband IBSF nun die Konsequenzen. Dem russischen Sotschi wurde die Ausrichtung der Bob- und Skeleton-WM entzogen.
Die Skeleton-Verbände Lettlands und Südkoreas hatten zuvor schon mitgeteilt, dass sie eine WM in Sotschi boykottieren. Mehrere andere Länder diskutierten denselben Schritt und verstärkten damit den Druck auf die IBSF.
Moskau reagierte verärgert auf diese Entscheidung und sieht in den Vorwürfen eine Kampagne des Westens.
Die Entscheidung, Russland die Wettkämpfe zu entziehen, sei politisch motiviert und habe ohne nähere Begründung stattgefunden, soll der Kreml-Sprecher Dimitri Peskow laut der russische Nachrichtenagentur Ria gesagt haben.
Quelle: spiegel.de
Wie üblich geht Moskau auf die detailliert belegte Kritik am Staatsdoping-System nicht ein und stellt sich als Opfer dar. Einsicht ist von den Kreml-Herren nicht zu erwarten.













