Hermann Paull - La Femme - Stauffacher - 1968 (liseuse et reliure réalisées d'après les dessins de Hans Erni)

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Hermann Paull - La Femme - Stauffacher - 1968 (liseuse et reliure réalisées d'après les dessins de Hans Erni)
Stauffacher Zurich
Die ehemalige Kapelle St. Jakob diente als Metzg und Bratwursterei, der Abbruch erfolgte 1903 im Zug der Neugestaltung des Stauffachers, Fotografie 1903.
Siechenhaus
Aussersihl ist eine Brückenkopf- Siedlung. Der einzige Ausgang der alten Stadt Zürich Richtung Westen führte über die Sihlbrücke auf der im alten Zürichkrieg; der Zürcher Bürgermeister Stüssi erschlagen wurde. Seit dem 12. Jahrhundert stand hier am Brückenkopf das «Siechenhaus St. Jakob» für Aussätzige. Schutzpatron war «Jakob der Ältere». Die «Siechen» konnten bei den Brückenpassanten um Almosen betteln. Zum Gebäudekomplex gehörte auch die kleine Jakobskappelle und vom 16. Jahrhundert bis 1877 ein Friedhof auf dem sowohl die verstorbenen Kranken wie auch die Hingerichteten beerdigt wurden. In den Jahren 1677 bis 1842 wurde das Siechenhaus umgenutzt und als Altersheim verwendet, bis dieses ins «neue» Pfundhaus (heute noch existierende neben dem ETH Hauptgebäude) umziehen konnte. Die Kapelle wurde noch einige Jahre als Metzgerei verwendet und schliesslich zusammen mit dem Siechenhaus 1903 abgerissen. Der Konsumverein errichtete auf dem Areal zuerst ein Verwaltungsgebäude, heute befindet sich dort das Coop-Einkaufszentrum.
Die ehemalige Kapelle «St. Jakob» und das Pfrundhaus müssen 1902 dem neuen Geschäftssitz des Konsumvereins weichen.
Die Kapelle St. Jakob und das angebaute Pfrundhaus auf einer Aquatinta aus dem 18. Jahrhundert (BAZ)
Siechenhaus – Tor zum Aussersihl - kreis4unterwegs
Sihl, Sihlbrücke und Badenerstrasse 1793
Sondersiechenhaus St. Jakob
von Eugen Birchler
An der heutigen Badenerstrasse im Werd-Quartier der Stadt Zürich stand vom 12. bis ins frühe 20. Jahrhundert ein Gebäude, welches mit einer Kapelle ausgestattet war. In seinen letzten Jahren diente es als Metzgerei, genauer als «Metzg & Bratwursterei». Das Werd-Quartier im Kreis 4 ist heute das bevölkerungsdichteste Quartier der Stadt Zürich, nachdem es vor gut 200 Jahren noch vollständig ausserhalb der Stadtmauer lag. Nicht ohne Grund lag auch dieses mysteriöse Gebäude lange ausserhalb der Stadtmauer.
Wieso wurde das Gebäude gebaut?
Die erste Urkunde des Gebäudes stammt von 1221. Fachleute gehen davon aus, dass es schon im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Es wurde als Absonderungsanstalt für Aussätzige gebaut und war in dieser Hinsicht eines von zwei seiner Art am Rande der Stadt Zürich. Der «Aussatz» ist ein Überbegriff für Infektionskrankheiten, die von Mycobakterien ausgelöst werden und üblicherweise die Haut, Schleimhäute und periphere Nerven angreifen. Ein sehr bekanntes Beispiel einer solchen Krankheit ist Lepra. Solche Anstalten wurden damals Siechenhäuser genannt. Noch heute heisst «Spital» auf Holländisch ziekenhuis.
Das Feldsiechenhaus (auch Samaritan genannt) war das ältere der beiden Siechenhäuser und befand sich – wie alle anderen dieser Krankenanstalten – ausserhalb der Stadtmauern, in der Nähe des damaligen Rennwegtores. Das Rennwegtor war der wichtigste und der einzig fahrbare Stadtausgang auf der linken Limmatseite, was zu dieser Zeit eine wichtige Eigenschaft für die Funktion dieser Absonderungsanstalt war.
Wer waren die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Anstalt?
In der Zeit, als «Aussätzige» die Anstalt bewohnten, gab es zwei Arten von Insassen (heute würden wir von Patienten sprechen). Einerseits waren es solche, die dauernd in der Anstalt verblieben. Sie wurden nur unter der Bedingung aufgenommen, dass sie sich aus eigenen Mitteln durchbringen konnten, also für Bett, Essen, Benützung des Geschirrs und weitere Kosten zahlen konnten. Zum Beispiel in dem sie durch eine Erbschaft oder Betteln eine eine sogenannte Pfründe, also ein sicheres Einkommen aus einem Kirchenamt, erwerben konnten. Die Insassen wurden deswegen auch als Pfründer genannt. Nur Leute der Vogtei Wiedikon, auf deren Boden das Siechenhaus war, bildeten eine Ausnahme und konnten ab 1424 gratis aufgenommen werden. Für die weniger wohlhabenden Aussätzigen gab es das Sondersiechenhaus an der Spanweid.
Andererseits gab es diejenigen, die sich nur einige Tage im Siechenhaus aufhielten und dann mit ihren erworbenen Almosen wieder weiterzogen. Auch als später nur noch gesunde Pfründer die Anstalt bewohnten, stand die Anstalt nur den Stadtbürgern zur Verfügung. Personen vom Lande und die Mittellosen wurden abgewiesen und dem Siechenhaus an der Spanweid übergeben.
Die Organisation des Siechenhauses
In beiden dieser zwei Anstalten gab es eine eigene Aufnahmekommission. Möglicherweise übernahm diese auch die ärztliche Behandlung. Vielleicht wurde die medizinische Arbeit von einem Arzt der Stadt übernommen. Genaueres ist nicht bekannt, nur einmal wurde berichtet, dass ein Pfründer der Anstalt einem Arzt am Ötenbach zur Kur übergeben wurde. Im Jahre 1781 bestand das Dienstpersonal aus einem Meisterknecht, einer Köchin, einem «Krankenabwart» und einem Sigrist.
An den Sonntagen konnten die Pfründer beim Gottesdienst teilnehmen, falls sie körperlich fit dazu waren. Zu Beginn musste die Anstalt zwei bis viermal pro Woche Messe zu lesen. Auch am Fest des heiligen Lazarus, dem Schutzheiligen der Metzger, der Totengräber, Bettler, Aussätzigen und der Leprahäuser, oder bei der Beerdigung eines Aussätzigen gab es eine Messe. Der Begriff «Lazarett» stammt ebenfalls vom heiligen Lazarus.
Vorschriften und Probleme
1518 wurde den Pfründern die Wallfahrt erlaubt, am Sonntag durften sie zudem auch in der Stadt um Almosen bitten. In 1538 änderte sich das. Die Anstaltsinsassen durften nicht mehr selbst in die Stadt hinein ziehen, 1640 befahl der Stadtrat, dass die Sondersiechen so lange wie möglich zu Hause bleiben mussten. So konnten sie nicht mehr unbeaufsichtigt ausserhalb der Anstalt arbeiten. Bei den seltenen Stadtbesuchen mussten sie spezielle Röcke tragen, die klar machten, dass sie an einer besonderen Krankheit litten. Der Kontakt zwischen Gesunden und den Leprösen wurde so gut wie möglich eingeschränkt, um Ansteckungen zu vermeiden.
Die andere Klasse der Aussätzigen, also das «wandernde Volk», war ein anderes grosses Problem. Im 16. Jahrhundert gab es die sogenannten Feldsiechen, welche die Anstalt als eine Art Herberge benutzten. Dadurch steckten sie viele Landbewohner an. Andererseits gab es viele Simulanten, die sich wie die Leprösen anzogen um betteln zu können. So wurde befohlen, die fremden Siechen an der Grenze abzuweisen. Jeder Ort auf dem Land wurde verpflichtet, für seine Aussätzigen ein Siechenhaus zu organisieren. Diese Weisungen wurden aber nie konsequent durchgezogen, was zu grossen Kosten für den Staat führte.
Ehemaliger Friedhof Aussersihl an der Badenerstrasse
Noch vor den Bauten der neuen Kirche St. Jakob im Jahre 1900, stand am selben Ort an der Badenerstrasse ein Friedhof. Auch dieser Friedhof ehrt denselben Heiligen wie das Pfrundhaus. Schon im 16. Jahrhundert wurden hier Hingerichtete begraben. Südwestlich des Pfrundhaus und Kapelle St. Jakob wurden auf einem weiteren Friedhof die Sondersiechen beerdigt. Es folgten daraufhin mehrere Friedhofserweiterungen: 1788 entstand ein neuer Friedhof in nördlicher Richtung, 1820 der ehemalige Friedhof zwischen der Badenerstrasse und der Kaserne und 1870 schliesslich eine weitere Ergänzung an der Elisabethenstrasse.
Siechen- und Pfrundhaus St. Jakob an der Sihl ; nach Radierung von Fr. Hegi.
Die späteren Jahre der Kapelle und was man heute noch sieht
Die Nachfolger der Aussätzigen waren gesunde Pfründer, wie zum Beispiel Ältere und gebrechliche Leute über 50 Jahren. Schon seit 1518 waren neben den Aussätzigen auch Gesunde aufgenommen worden, von 1667 an waren sie die einzigen Insassen. Alle nachweislich Kranken wurden ab dann dem Siechenhaus an der Spanweid übergeben. Die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner der Anstalt schwankte ständig; 1625 waren es acht bis zehn, fünfzig Jahre später waren es bereits wieder 50 und 1725 und 1772 wurde die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner durch eine städtische Verordnung wieder auf 40 bzw. 30 begrenzt.
Bis ins Jahr 1842 wurde das Gebäude quasi als Altersheim verwendet. Dann konnten die Bewohnerinnen und Bewohner in ein neues Pfrundhaus umziehen. Dieses Pfrundhaus steht heute neben dem ETH-Hauptgebäude und heisst Gesundheitszentrum für das Alter Bürgerasyl-Pfrundhaus.
In seinen späteren Jahren wurde das Gebäude als Metzgerei verwendet, bis es schliesslich 1903 abgerissen wurde. Von dem Gebäude ist heute nichts mehr zu sehen, auf seinem Grund steht jetzt ein Coop-Einkaufszentrum. Neben Photographien sind nur noch wenige Überbleibsel vorhanden. 1986 wurde bei Ausgrabungen im ehemaligen Friedhof St. Jakob ein Skelett freigelegt. Die Kirche bei der Tramhaltestelle Stauffacher ehrt denselben Heiligen wie das Sondersiechenhaus: Kirche St. Jakob.
Visualisierung Kapelle St. Jakob
Quelle: Verschwundene Orte - bildebene
Kippbild: Kapelle St. Jakob
Quelle: Verschwundene Orte - bildebene
Die zeitliche Entwicklung
12. Jahrhundert: Bau der Kapelle und Beginn der Aufnahme von Aussätzigen.
1221: Erste Urkunden des Gebäudes.
1518: Erstmalige Aufnahme von gesunden Pfründern – z.B. alte gebrechliche Leute über 50 Jahren – neben den Aussätzigen.
1667: Aufnahme nur noch von gesunden Pfründern, nachweislich Kranke wurden in das Siechenhaus an der Spanweid übergeben.
1842: Die letzten Bewohner der Anstalt werden in ein neues Pfrundhaus, welches heute neben dem ETH-Hauptgebäude steht.
bis 1903: Benutzung des Gebäudes als Metzgerei.1903Abriss des Gebäudes.
Die Badenerstrasse beim Stauffacher heute.
Sondersiechenhaus St. Jakob – Medizinhistorisches Zürich
Gesundheitszentrum für das Alter Bürgerasyl-Pfrundhaus
Im zentralen Quartier Hochschulen im Kreis 1 bieten wir unseren Bewohnenden ein wohnliches Zuhause mit allen Annehmlichkeiten. Das aus zwei historischen Häusern bestehende Gesundheitszentrum liegt an prachtvoller Lage oberhalb der Altstadt.
2-Zimmer-Appartement
Speisesaal
Terrasse des öffentlichen Restaurants Leonard
Garten
Das aus zwei historischen Häusern bestehende Gesundheitszentrum für das Alter Bürgerasyl-Pfrundhaus liegt an prachtvoller Lage oberhalb der Altstadt. Zwei grosse parkähnliche Gärten mit vielen Pflanzen, Beeren und Heilkräutern laden zum Verweilen und Ausruhen ein.
Die Aufenthaltskosten umfassen die Hotellerie- und Betreuungstaxe, die Eigenbeteiligung an den Pflegekosten, die individuellen Nebenleistungen sowie die Ein- und Austrittspauschale. Hotellerietaxe Die Hotellerietaxe umfasst die Unterbringung in der gewählten Hotelleriekategorie, drei Mahlzeiten pro Tag sowie den Wäsche- und Reinigungsservice. Die Hotelleriekategorien unterscheiden sich in Bezug auf Zimmergrösse, Ausbaustandard und Infrastruktur des Gesundheitszentrums.
Gesundheitszentrum für das Alter Bürgerasyl-Pfrundhaus | Gesundheitszentren für das Alter
Endlich wieder alles bunt! Und nur noch drei Tage, dann wird es noch bunter, dann erwache ich nämlich in Barcelona und fliege Sonnabend weiter nach Marakesch. Mir geht schon ein bisschen die Muffe, nur das ihr es wisst ☺️ . . . . #Frühling #Stauffacher #Zürich #Tsüri #Zurich #zürilove #Spring #paulademe #wasmansonichtsagendarf
Under construction. In theory they reopen for trams on Monday. We'll see... #zürich #vbz #stauffacher #tramstop #stationoverhaul (at Zürich, Switzerland)
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#aktionsmonatch #stauffacher #quartiersbelebung #biofüralle #foodblogger #lifestyleblogger #instabio #videogram #chreis4 #foodlover #solvig ❤️ (hier: Park Stauffacher)
The classic diner elements mix with contemporary design objects to create a comfortable, modern atmosphere which invites lingering. And there is great attention to detail in the design – classic booths with matching wooden frames, individually designed benches, a lighting composition with designer light fittings as well as a metal front studded with rivets that separates the kitchen from the restaurant.
and the burgers are really great… try the cocktail sauce… yummy
more…
Helvti Diner Urania
Helvti Diner Bellevue
Helvti Diner Bellevue
Helvti Diner Stauffacher
Helvti-Diner Zürich The classic diner elements mix with contemporary design objects to create a comfortable, modern atmosphere which invites lingering.