You carry a deep well of anger and rage that stems from unmet needs and frustrations experienced in childhood. These early experiences of feeling powerless, unheard, or unfairly treated left you feeling unsafe and ignited a fiery sense of injustice. Your rage and resentment originate from feelings of neglect, abandonment, or betrayal during your developmental years.
The world seems like a hostile place, filled with potential threats and risks of being wronged. This constant feeling of being under attack fuels your rage and makes it difficult to see situations objectively. Minor inconveniences trigger explosive outbursts that seem disproportionate to the situation. You harbor deep-seated feelings of resentment towards those you perceive as having wronged you, perpetuating a cycle of anger and bitterness.
watch for these signs:
1. Explosive Outbursts: You react impulsively and intensely with anger when things don't go your way or you feel disrespected. These outbursts are verbal, physical, or both. You struggle to control your emotions in the heat of the moment.
2. Black and White Thinking: You see things in extremes – either someone is completely for you or completely against you. This leaves little room for compromise and fuels your sense of constantly being wronged. You hold onto past grievances and perceive yourself as a victim of injustice or mistreatment.
3. Need to Be Right: You have a strong need to be right in every situation and will argue relentlessly to prove your point. Your constant need to win damages your relationships and creates conflict around you.
4. Threats and Intimidation: You resort to threats or intimidation to get your way, believing that fear is the only way to control situations. This behavior alienates others and makes it difficult to form trusting relationships.
5. Destructive Tendencies: In your anger, you engage in destructive behaviors. These impulsive actions serve as a temporary release for your rage but have lasting negative consequences.
tagged by: @wrathbait (told you this result would come out)
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Jakow makes your mom jokes.//Jakow is not allowed to drink energy drinks.//Jakow is awful with kids.//Jakow gets road rage.//Jakow could easily survive The Hunger Games.//Jakow uses the word "fuck" like a comma.//Jakow tackles and wrestles people to show affection.//Jakow does not know what sleep is.//Jakow is in your house.
Jascha attending the birthday party of a friends kid ( and yes, it is a party full of 4-6 year old girlies, who love the color pink and Barbie’s and Jascha is actually the only babysitter other adult next to the parents aka his friend okay fine and maybe we have a guest appearance by Kami lmfao )
you actually wanna kill me right? we're finding all of jascha's triggering points today.
Jascha wollte nur noch schreien. Er wünschte sich, er könnte sich einfach in Luft auflösen. Hätte er gewusst, dass er am heutigen Tag in seiner ganz persönlichen Hölle landen würde, hätte er keinen Fuß vor die Tür gesetzt. Er hätte sich auf sein Sofa verkrümelt, sich ein kühlschrankkaltes Bier aufgemacht und ein paar Noobs bei Call of Duty gezeigt, wer der wahre Kingslayer war. Er hätte sich sogar lieber wie zu Ausbildungszeiten in Eiswasser werfen, verprügeln oder hinter einen LKW schleifen lassen, statt sich dem auszusetzen, was ihn bei Artjom – seinem Teamchef und Freund – erwartet hatte.
Eigentlich hatte Jascha erwartet, heute mit Artjom den Grill anzuschmeißen und sich gemütlich bei sommerlicher Abendluft etwas auszutauschen. Doch da hatte er nicht die Rechnung mit Artjom’s Ältester gemacht, die heute ihren Geburtstag feierte. Und das weder leise, noch klein, noch angenehm für jemanden wie Jascha, der kein glückliches Händchen für Kinder hatte. Vielleicht hatte es Artjom wirklich vergessen, dass genau heute ihr 5. Geburtstag war oder aber er war froh darüber, nicht der einzige zu sein, der leiden musste. Artjom selbst hatte noch dringend los gemusst, um etwas zu besorgen, kaum dass Jascha durch die Tür getreten und von rosa und babyblauen Luftschlangen begrüßt worden war, und Jekaterina – seine Frau – war noch in der Küche beschäftigt.
“Du kannst doch sicher kurz ein Auge auf die Kinder haben, oder?”, hatte sie ihn gefragt, auch wenn er fast glaubte, dass die Balletttrainerin ihm damit vielmehr einen Auftrag erteilt hatte. Einen, durch den sich alles in ihm zusammezog. Er sah nur noch Kinder und davon nicht gerade wenige. Warum tat Artjom ihm das nur an? Er müsste doch eigentlich wissen, dass Jascha im Bezug zu Kindern keine guten Erfahrungen gemacht hatte.
“Spielst du mit uns Elsa und Anna, Onkel Jascha?” Lilijenka – Artjom’s Tochter – zupfte an seinem Hosenbein und blinzelte ihm aus großen, braunen Augen zu. Sie sah ihrer Mutter verdammt ähnlich, während ihr kleiner Bruder eher nach ihrem Vater kam. Mit einem kurzen unsicheren Blick sah er zu eben jenem. Dima – selbst erst 3 Jahre alt – saß an seinem kleinen Maltisch, kaute auf einem Buntstift herum und sah dabei aus dem Fenster, wo gerade ein Zitronenfalter von innen gegen die Scheibe flog und nach draußen wollte.
Fühl ich, dachte Jascha. Alle beide.
“Ich hab keinen Plan, wer die beiden sind. Aber die klingen nicht so, als würden sie mir ähnlich sehen”, antwortete er Lili, in der Hoffnung, dass sie dann einfach ging. Er hasste es, mit Kindern zu agieren. Darin war er einfach nicht gut und so überfordert von der Flut an Erinnerungen, die damit hochkamen, dass er jeden Raum, in dem sich ein Kind befand, am liebsten sofort wieder rücklings verlassen wollte.
Die Fünfjährige vor ihm kicherte. “Neeein, du sollst Kristoff spielen. Oder Hans.”
“Oder Sven”, warf eine ihrer Freundinnen ein, da aber alle Mädchen sofort das Kichern anfingen, ahnte er nichts Gutes hinter diesem Namen.
“Onkel Jascha muss…. dringend Bier trinken”, versuchte Jascha weitere Ausflüchte zu finden und trank aus seiner Flasche, um die sich seine Finger bereits schmerzhaft verkrampft hatten. Er wollte nach Hause.
“Aua! Dima hat mich geschubst!” rief irgendjemand aus der Ecke und Jascha kniff die Augen zusammen, fuhr sich über die geschlossenen Lider und versuchte tief durchzuatmen. “Vielleicht hatte er ja guten Grund dazu”, murmelte er.
“Und er hat den Schmetterling kaputt gemacht!”
Ich mach gleich auch was kaputt.
“Blyat, schlecht für den Schmetterling.”
“Blyat sagt man nicht!” berichtigte ihn sofort das keifende Kind, das sich darüber beschwert hatte von einem 3-Jährigen geschubst worden zu sein.
“Wer bist du? Die Schimpfwortpolizei?”
“Komm, Onkel Jascha! Wir müssen jetzt Elsa finden!” Lili hatte sich seine Hand geschnappt und zog kräftig daran, um ihn auf die Beine zu bringen. Sie mochte aussehen wie ihre Mutter, doch sie hatte definitiv die kräftigen Hände ihres Vaters. Ob Jascha es einfach geschehen ließ, weil er fürchtete eh keine Wahl zu haben oder ob sie wirklich ungeahnte Superkräfte hatte, konnte er nicht sagen.
“Ist Elsa erwachsen? Kann ich ihre Nummer haben?” ließ er sich bedingt auf das Spiel ein, sah sich jedoch so schnell wieder von kichernden kleinen Mädchen umringt, dass er einige weitere große Schlucke von seinem Bier nahm. Vielleicht ertrug er das alles ja besser mit einem kleinen Rausch. Vielleicht ließen ihn dann die schreienden Erinnerungen in seinem Kopf in Ruhe und er konnte sich Kindern gegenüber verhalten wie jeder normale Mensch auch. Eigentlich fand man doch Kinder süß, bewunderte ihre Energie und ihre Freude am Leben, die Erwachsene schon lange verloren hatten. Doch Jascha hatte in seinem Leben schon viele sehr unglückliche Kinder gesehen. Hungernd, traumatisiert… oder tot. Schuldgefühle griffen wie eine Hand zwischen seine Rippen hindurch in seine Brust und drückten dort fest zu. Er war der Letzte, der sich um Kinder kümmern sollte. Dazu hatte er nicht das Recht.
“Onkel Jascha?” Lili sah mit großen Augen zu ihm auf, hatte fragend die Augenbrauen hochgezogen, weil sich der Erwachsene nicht mehr weiter bewegte, starr geradeaus blickte und irgendwie angestrengter atmete als zuvor. Der Lärm der restlichen Kinder, die das nicht zu bemerken schienen schwoll so weit an, dass aus dem Kichern immer deutlicher Schreie und Weinen in seinen Ohren – oder seiner Erinnerung ? – wurden.
“Ich muss kurz weg”, sagte er leise, löste sich von dem Kind und steuerte mit großen Schritten das Badezimmer an, in welchem er sich sofort einschloss. Unruhig tigerte er in dem kleinen Raum hin und her, versuchte ruhig zu atmen, während er die Anspannung in seinem ganzen Körper spürte. Er schämte sich dafür, dass ihn eine Gruppe Kinder so schnell in die Knie gezwungen hatte, indem ihn ihre bloße Anwesenheit getriggert hatte. Vielleicht wäre er mit Lili und Dima alleine klar gekommen. Die hätte er noch ignorieren können, doch bei so vielen auf einmal, die auch noch so offensiv auf ihn zugingen, fiel ihm das schwer. Warum musste er auch immer noch daran denken? Warum konnte er sich im zivilen Leben nicht ein einziges Mal normal verhalten?
Resigniert und noch immer mit diesem unguten Druckgefühl in der Brust ließ sich Jascha am abgestellten, kühlen Heizkörper an der Wand nieder, lehnte sich dagegen und zog hastig sein Handy hervor, während er einen weiteren Schluck von seinem Bier nahm.
Normalerweise war er nicht der Typ für panische Nachrichten und vermutlich war das auch der Grund, weshalb Kami sich umgehend die Adresse geben ließ, ihn gleichzeitig jedoch auch auf ihrem Weg zu ihm direkt anrief. Er fühlte sich schlecht und wusste nicht einmal, warum er gerade sie angeschrieben hatte. Er ließ sich gehen, hatte nicht mehr das Gefühl wirklich Herr über sich selbst, seine Gedanken oder das, was er sagte zu sein. Er fühlte sich wie ein verdammter Schwächling und wie ein Versager.
“Erzähl, was ist los?” fragte sie ihn direkt, als er ungewohnt zittrig abhob.
“Ich kann das hier nicht”, sagte er sofort und hörbar gehetzt. “Ich bin grad im Badezimmer, weil ich mich nicht um eine fucking Horde Kinder kümmenr kann. Artjom weiß, dass ich nicht gut mit Kindern kann und jetzt ist er weg. Ich weiß nicht, was ich tun soll.”
“Atme erstmal tief durch. Was machen die Kinder denn?”
“Sie…. existieren.” Er konnte ihr schlecht sagen, weswegen ihn der Anblick von Kindern enorm triggerte und innerlich zum Ausflippen brachte. Dann hätte er ihr immerhin auch sagen müssen, was er während seiner Arbeitszeit wirklich machte, um seine Brötchen zu verdienen, und dann hätte sie sicherlich nicht die Mühe auf sich genommen, zu ihm zu kommen. Keiner wäre das. Deswegen erzählte er auch niemandem davon. “Ich kann dir das nicht erklären. Ich komm einfach nur nicht drauf klar.”
Ein Psychiater hätte ihm bei seinem Verhalten vielleicht eine ausgeprägte PTBS diagnostiziert. Auch wenn sich die bei ihm eher ungewöhnlich nieder geschlagen hätte, da die meisten, die aus dem Krieg kamen eher bei lauten Geräuschen oder Feuerwerk zusammen zuckten und wieder zurück in die traumatisierende Situation geworfen wurden. Doch das machte Jascha seltsamerweise nicht viel aus. Stattdessen reagierte er absurderweise auf Kinder, als hätte man ihm eine Handgranate vor die Füße geworfen. Vielleicht hatte er deshalb mit 30 weder Haus, Frau, noch Kind. Es war einfach undenkbar für ihn.
“Ich kann nicht… Ich kann einfach nicht… da raus gehen.” Er schaffte es nicht, ruhiger zu werden. Sein Herz raste, seine Erinnerungen liefen Amok und hielten ihm Dinge vor, die schon Jahre her waren. Er kannte sich so nicht. So panisch, obwohl es dafür eigentlich keinen Grund geben durfte und es fühlte sich so elendig an, dass er die Kontrolle über sich und seinen Körper gerade zu verlieren drohte.
Kami versuchte ihn am Telefon zu beruhigen, während er sein Bier restlos leerte. Sie sagte ihm, dass er nicht rausgehen musste und riet ihm, ruhiger zu atmen. Er wollte gar nicht wissen, wie er sich am Telefon für sie angehörte. Sicher klang er wie ein Irrer, der eine Panikattacke hatte. Dabei bekamen Leute wie er so etwas nicht. Er war stark, er war ein Mann, er war Soldat und für Extremsituationen vorbereitet. Und jetzt heulte er rum wie eine verdammte Bitch. Wie es Kami gelang gegen diesen Sturm an Selbstvorwürfen, die sich Jascha machte, anzukommen und zu ihm durchzudringen, wusste keiner so genau. Weder verurteilte sie ihn, noch fragte sie nach den Hintergründen, weswegen er so einen Terz machte, und er war ihr dankbar dafür. Als sie ihm sagte, dass sie angekommen war, ging er zur Tür, ohne einen Blick ins Wohnzimmer zu wagen und öffnete diese rasch. Er verspürte Erleichterung, als er die Amerikanerin vor sich stehen sah, die ihr Handy langsam sinken ließ und ihn besorgt ansah, ehe sie ihn vorsichtig in eine Umarmung zog. Er war froh, dass er nichts sagen musste, sondern einfach nur durchatmen konnte. Und auch wenn er sich nicht von der Seele sprechen konnte, was in ihm vorging, tat es doch gut, nicht mehr alleine zu sein.
{ DINNER 🥩 } --- Sender and receiver go out to a restaurant as a date.
Andreea schien ihm anzusehen, dass es ihm nicht gut ging. Die treibenden Gedanken darum, ob es seinem besten Freund bald besser gehen würde, brachten ihn dazu, ungewohnt still zu werden. Still und zurückhaltend. Der sonst so vorlaute Russe mit der großen Klappe hatte sich in Kuz’ Appartement abwechselnd auf dem Sofa niedergelassen und war anschließend unruhig und wie getrieben hin und her getigert. So sehr, dass es der Rumänin irgendwann zu viel geworden war. Er sah ihr an, dass sie auf eine gewisse Art mitlitt und konnte verstehen, warum sie jetzt dafür sorgen wollte, dass er Ablenkung fand, um nur einen Moment lang nicht nonstop an Fjodor zu denken, für den er zur Zeit ohnehin nichts hätte tun können.
“Ich sterbe vor Hunger”, begann sie leise und setzte noch ein vorsichtiges “Du nicht auch?” hinterher. Er zuckte die Achseln, setzte sich dann jedoch etwas weiter auf und kratzte sich nachdenklich am Kopf, ehe er ein Seufzen von sich gab.
“Willst du was bestellen?”
Ana wirkte nicht begeistert, sodass Jascha sich schließlich doch schwerfällig erhob und vorschlug, in ein Diner zu gehen, das sich in der Nähe befinden sollte. Er war früher in den letzten Monaten, seitdem er in New York war, schon häufig dort gewesen, hatte so manches Mädchen dorthin entführt und so fühlte es sich ein wenig seltsam an, nun mit Ana dort aufzukreuzen, die doch im Grunde genommen ein vollkommen anderes Bild von ihm hatte. Die Art und Weise, wie sie sich kennen gelernt hatten, hatte kein gutes Haar an ihm gelassen und manchmal fragte er sich nach wie vor, ob sie ihm überhaupt in irgendeiner Art und Weise traute, auch wenn da zumindest nicht der Drang war, dass sich beide gegenseitig an die Gurgel gingen.
Die Neonschilder der modernen Stadt des Jahres 2083 leuchteten in grellen, blinkenden Farben, während sie durch die Straßen liefen, schweigsam und jeder in seiner eigenen Gedankenwelt vertieft. Das monotone Rauschen vorbeifahrender Autos und dem Gesabbel von übergroßen Werbehologrammen waren ihre einzigen Begleiter, bis sie das Diner erreichten, das gut besetzt war. Gerade noch so erhielten sie einen Platz an einem der Fenster, das Blick auf die Stadt, die niemals schläft, bot und Jascha sank in seinem Sitz ein wenig ein, wurde jedoch relativ schnell wieder wach als sich ihnen ein humanoider Android mit den Karten näherte.
“Herzlich willkommen im Tailor’s Diner, ihr Turteltäubchen”, begann der brünette und eindeutig viel zu motiviert klingende Android. Ana wurde – sehr zu Jascha’s Amusement – sofort knallrot im Gesicht und wollte intervenieren.
“Wir sind nicht-...” begann sie, doch der Android fuhr einfach unbeirrt fort.
“Liebe geht durch den Magen. Heute zum Valentinstag haben wir ein paar Angebote zum Verlieben für euch. Nur heute gibt es den Special Valentine-Burger für zwei zum halben Preis, inklusive Double Size Milkshake mit zwei Strohhalmen. Oder der Susi & Strolch-Deal, Doublepasta für Zwei mit Hackbällchen und extra langen Nudeln, damit es kein Problem mehr ist, sich näher zu kommen.”
“Zwei Bier”, antwortete Jascha recht trocken, obwohl er sich sein Schmunzeln nur sehr schwer verkneifen konnte, so unangenehm, wie Ana die Situation offensichtlich war. “Ich glaube beim essen müssen wir noch schauen.”
“Geht klar, Lovers. Dann sehen wir uns gleich wieder. Bleibt anständig!”, verabschiedete sich die programmiert übermotivierte Bedienung flötend und Jascha konnte nicht anders, als sich ein Lachen zu unterdrücken, kaum dass er weg war. Als er sich nun umsah fiel ihm auch auf, was eigentlich hätte offensichtlich sein müssen. Die Dekoration war in grellen Rot- und Pinktönen gehalten, an fast allen Tischen saßen ausschließlich turtelnde Pärchen.
“Hab gar nicht gemerkt, dass heute Valentinstag ist”, gab er dann zu und beugte sich etwas nach vorne. Nach dieser absurden Kellnersituation, die nicht mit mehr Missverständnissen hätte gespickt sein können, war seine Stimmung zumindest in Teilen wieder etwas aufgelockerter. Der Russe wirkte wesentlich entspannter als vorher.
“Naja, bei der letzten Nacht ist das ja auch kein Wunder. Die war alles andere als romantisch”, antwortete Ana und fuhr sich mit geschlossenen Augen über die Schläfen. Der wenige Schlaf schien an ihr zu zehren. Vielleicht hätte er ihr lieber ein Wasser bestellen sollen, doch protestiert hatte sie nicht. Jascha klappte die Karte auf, die nur so von übersprudelnden, kommerziellen Angeboten wimmelte. Er hatte dem Valentinstag noch nie eine besondere Bedeutung zukommen lassen, doch besonders populär war der im Moskau der 80er Jahre auch nicht sonderlich, das wieder zurück zu seinen kommunistischen Wurzeln gefunden hatte.
“Also, willst du lieber einen auf Susi und Strolch machen oder einen übergroßen Burger in Herzform, den man praktisch nicht essen kann, ohne sich komplett einzusauen?” fragte er mit sarkastischem Unterton, sodass sich auch ihre Gesichtszüge allmählich etwas aufhellten.
“Single-Menüs gibt es heute wohl nicht, wie?” fragte sie und beugte sich neugierig etwas nach vorne, um mit ihm in die Karte zu schauen, doch Jascha schüttelte nur den Kopf.
“Nope, heute muss sich jeder schlecht fühlen. Aber wenn dieser Laden uns jetzt zu einem Valentins-Date drängt, müsstest du doch eigentlich schon wissen, was nach dem Essen passiert.” Spitzbübisch grinsend zog er eine Augenbraue in die Höhe. Ana verstand den Hint, den er unterschwellig gab und rollte mit den Augen, schnappte sich einen der verpackten Strohhalme, die im Besteckkorb neben ihnen standen und bewarf ihn damit, auch wenn er den Aufprall des Plastiks kaum spürte. “War nur’n Scherz”, setzte er dann weiterhin grinsend nach. “Es sei denn du willst.”
“Haha”, machte Ana nur monoton, lehnte sich zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Jascha überlegte kurz, schob ihr dann die Karte zu und wechselte wieder in eine ernster gemeinte Tonlage.
“Such dir aus, was du willst. Geht heute auf mich” bot er an, sodass in ihre Augen ein überraschter Ausdruck trat. Das hier mochte kein richtiges Date zum Fest der Liebenden sein und die vergangenen Ereignisse waren alles andere als glücklich gewesen, doch ein kurzer Moment von Losgelöstheit sollte ihnen trotzdem beiden vergönnt sein. Selbst wenn es sich dabei nur um eine Illusion handelte.
Sie bedankte sich, ein freundliches, warmes Lächeln erschien in seinem Gesicht und für ein paar Stunden konnte er sich tatsächlich mit ihr treiben lassen.
Jascha: Look. I may not be a saint, but it's not like I’ve killed anybody. I’m not an arsonist. I’ve never found a wallet outside of an IHOP and thought about returning it but saw the owner lived out of state so just took the cash and dropped the wallet back on the ground.
Zeev: Okay, that's really specific, and that makes me think that you definitely did do that.
Jascha: I was arrested for being too cool.
Zeev: The charges were dropped due to a lack of supporting evidence.
Jascha: Zeev... Why did you draw a pentagram on the floor?
Zeev: Your text told me to satanize the house before you returned.
Jascha:
Jascha: I wrote sanitize, Zeev.