4.2.2018 Taumaranui
Unsere Weiterfahrt führt uns in den Whanganui Nationalpark, die Whanganui Journey ist ein weiterer der sogenannten Great Walks mit der Besonderheit, dass hier nicht gelaufen wird, sondern gepaddelt. Per Kajak oder Kanadier folgt der Paddler dem Whanganui River in 3-5 Tagen von Taumaranui bis Pipiriki. Aber auch hier kann man die Originalversion auf einen Tagesritt kürzen. Das Intenet als Retter der modernen Menschheit findet für uns eine Kajakstation, die unseren Bedürfnissen vermutlich gerecht wird, also ist nächste Etappenziel gesetzt …… Wir reisen auf dem „forgotten Highway“, der seinen Namen wirklich verdient hat. Begonnen in Stratford führt uns die als State Highway 43 bekannte Strasse durch die grünen Hügellandschaften, die man sonst nur aus den Hobbit-Filmen kennt, oder über Serpentinen durch dicht bewachsene Buschlandschaften. Auf 16 Kilometern erwartet uns eine schmale Schotterpiste und ein einspuriger lichtfreier Tunnel, der aussieht, als hätte man „Diggah“ einmal comicmässig durchgeschossen, nicht breiter und nicht höher. Wir passen gerade so durch. (zur Erinnerung: wir fahren auf einem kartierten „Highway“)
Die Jungs und Mädels vom Kajakverleih sind super, (und geschäftstüchtig), als Kunden haben wir exklusiv und inklusive ein lauschiges Plätzchen am Fluß und frisches Quellwasser für Diggah.
Mit Wasser wird im Kiwiland übrigens eher nicht gespart. An vielen Stellen findet man Frischwasseranschlüsse, auch für den Camper, nur bei Warmwasser wird gespart. So kann man an fast allen Campingpätzen umsonst kalt duschen, Warmduscher zahlen 1 Kiwidollar für exakt 5 Minuten warm. Ich als zwangsintegrierter Vollblutschwabe habe mir natürlich gedacht – da spare ich mir doch die Zeit und schalte beim Einseifen das Wasser ab. Aber nicht, dass die Zeit weiterläuft, nein, Dusche aus, Zeit aus, zur Strafe kalt abduschen












