Huawei P20 Pro x Workshop, Paris (2/2)
So, aber nun soll es auch etwas um Paris und das P20 Pro gehen und nicht nur um die Anreise. Ich fahre fort, halte mich kurz. In Paris am Flughafen wurde ich von einem nettem Franzosen abgeholt, ich hatte mich auf eine schweigsame Fahrt eingestellt. Sprachprobleme und so. Ich kann ja nur stotternd einen Milchkaffee und ein Maronen-Crossaint auf französisch bestellen - Das wäre etwas dünn gewesen für die gesamte Fahrt. Und ja, hm. Die meisten Franzosen sprechen ja nicht so gerne und gut Englisch. Mein Fahrer hatte mich aber direkt positiv überrascht und losgequasselt. Politik, Technik, über den Mercedes in dem wir sahsen und natürlich: Den Verkehr. Google hatte mich wissen lassen, dass wir ca. 30 Minuten zum Treffpunkt brauchen würden. Mein Companion war über diese Annehme sehr amüsiert, denn es hat geregnet. Ich verstehe den Grund nicht so richtig, aber das sorgt für Chaos auf den Straßen rund um Paris. Und so wurden aus vermeintlichen 30 Minuten über 2 Stunden, haha! Zum Glück hätte ich nicht schon am Flughafen eine Toilette aufsuchen sollen. Komm Junge, spar ein Paar Minuten. 30 Minuten schaffst du schon. Lief alles am Ende dann auch, mental waren es aber ziemlich anstrengende 2 Stunden bei Dauerregen und dem ständigen Gefühl, ach lassen wir das. So, angekommen und alle begrüßt und abgeklatscht. Ich hatte Bock, wollte das P20 Pro unbedingt in den Straßen von Paris austesten und fand es umso besser, dass es richtig runtergehauen hat. Immerhin soll das Teil Regen gut wegstecken können. Nach anfänglichen Motivationsproblemen einzelner sind wir gut in Fahrt gekommen und haben verschiedene Spots abgeklappert. Ich habe viel über die Art wie ich fotografie gesprochen, weniger über die Technik. Da muss man beim P20 Pro nämlich gar nicht viel wissen, denn da passiert sehr viel richtiges direkt automatisch. Da ich mich so schnell in den Schwarz/Weiss Modus verliebt habe, bin ich eh meistens mit diesem unterwegs. Handy in die Tasche, rausziehen und sofort ein Bild geschossen. Mir gefällt das Konzept was da alles geht wirklich ziemlich gut, nur mit der Art und Weiße wie man mit einem Handy Bilder spießt - so ganz ohne Sucher - muss ich mich noch anfreunden. Überrascht war ich, dass das P20 Pro eine dritte Optik eingebaut hat die optischen Zoom ermöglicht. Auch ein Modus, mit dem ich mich noch anfreunden muss. Sicher eine tolle Funktion für alle Zoomer da draußen, da ich aber eh zu 90% mit 28mm auf meiner Leica Q unterwegs bin, ist das nicht so meine Brennweite. Was aber absolut überragt ist, ist die Qualität der Bilder am Rechner. Bei den Portraits und/oder bei den S/W Schüssen sieht man exakt nicht, dass sie mit einem Handy gemacht wurden. Schön unauffällig kommt man wahnsinnig nah an die Menschen ran, so macht das Laune und man kann ein Paar Bilder schießen, die man sonst nicht bekommen hätte. Bei dem Portrait in meinem letzten Post habe ich den netten Herrn nach einem Portrait gefragt, er konterte mit einer Gegenfrage ob ich wüsste wer er sei. Daraufhin fragte ich ihn, ob er denn wüsste wer ich sei. Ein kurzes lachen, eine gute Verbindung. Jean-Pierre & Philippe schlossen eine kurze Freundschaft. Zwei Schüsse im S/W Portraitmodus gemacht und begeistert gewesen. Das sieht nach allem anderen als Handybild aus. Nach dem Workshop noch auf Kaffee, Brokkoli und einer Käseplatte mit Kathrin (Öffentlichkeits-Arbeit und Co.), Arne (Produkt-Manager) und Robert Grischek zusammen gesessen. Wer Robert seine Arbeiten nicht kennt, sollte dies sofort nachholen. Großartiger Typ, Großartiger Fotograf! So, Abfahrt zum Flughafen und zurück nach Frankfurt. Fast den Flieger verpasst, weil festgequatscht mit Arne. Aber beim Ausrufen unserer Namen sind wir doch hellhörig geworden, haha! Danke Huawei und allen Beteiligten, es war mir ein großer Spaß! Bis bald! Cheers, Philipp












