TRAUMVERLOREN
In diesen selbstverliebten Zeiten
trägt man das Lachen vor sich her.
Sag, magst du mich einfach begleiten?
Mit dir spür ich die Einsamkeiten,
die mich umgeben, nicht so schwer.
Die Kälte schenkte mir die Chance,
trieb mich in einen Teesalon.
Dein Blick warf mich aus der Balance,
dein Lächeln hüllte mich in Trance.
Weißt du noch, draußen das Akkordeon?
Das Glück hat diesen Tag geboren,
komm, nutzen wir die Galgenfrist.
Ein Gott hat uns heut auserkoren,
er trägt uns schmunzelnd, traumverloren
dahin, wo keiner uns vermisst.
Dort finden wir uns sanft mit flinken
Lippen auf sehnsüchtiger Haut.
Lass uns aus tiefen Quellen trinken,
ins Meer der weichen Fluten sinken,
in jenen Sturm, der nie abflaut.
Ich will mich hin zur Freude weiten,
damit das Feuer weiter brennt.
Sag, magst du mich einfach begleiten,
auf neuen Wegen mit mir schreiten,
auch wenn der nächste Tag uns trennt?











