zu den tessabelle-prompts: 9, 29, 61, wenn du magst? 👀
Hihi und wie ich mag, die sind alle so gut! 9 ist noch in Arbeit, aber hier schon mal 29 und 61. Vielen Dank für den Ask, das hat sich quasi von allein geschrieben 🥰 Smut und heartache under the cut (in that order)
29- You have a (day)dream about them
Tessa sieht sie an, die Augen halb geschlossen, ein flehender Ausdruck auf ihrem Gesicht. Sie keucht, als Isabelle ihre Hand die Rippen entlang nach unten wandern lässt, die Konturen der Knochen entlang streicht. Sie schiebt ihren Körper nach vorn, Isabelles Hand entgegen und Isabelle genießt, wie unmittelbar Tessa auf die kleinste Berührung reagiert.
Aber es ist nicht Tessa, die hier das Tempo bestimmt. Sie greift ihre Haare fester, zieht den Kopf nach hinten.
„Bitte, Isabelle“, wimmert Tessa und Isabelle belohnt sie mit einem festen Griff erst um die Hüfte, dann am Po. Sie zieht Tessa näher an sich heran, die sich sofort an Isabelles Bauch, ihrem Hüftknochen reibt. Isabelle kann spüren, wie feucht sie ist, wie sehr sie sie will. Zwischen ihren eigenen Beinen zieht es in Reaktion.
„Langsam, Tessa“, sagt sie, und als die Bewegung von Tessas Hüfte wirklich an Schnelligkeit verliert, schiebt sie hinterher „c’est ma bonne fille.“
Tessa keucht und kann nicht verhindern, dass ihre Hüfte bei den Worten nach vorne zuckt. Isabelle schnalzt mit der Zunge, aber sie hat selbst lange genug gewartet, will die Hitze, die Feuchtigkeit zwischen Tessas Beinen spüren und legt endlich die Hand dahin, wo Tessa sie am meisten braucht.
Sie ist so feucht, dass Isabelle der Atem stockt. Ihre Finger gleiten nahezu reibungslos über Tessas innere Schamlippen, und legen sich dann locker auf das Bündel Nerven an ihrem oberen Ende. Tessa zuckt ihren Fingern entgegen und bei ihrem Stöhnen zieht es an Isabelles Brustwarzen.
Sie lässt ihre Finger kreisen, erst langsam, fast ohne Druck, bis Tessa ein weiteres Wimmern, ein gestöhntes „mehr, bitte“ entkommt. Dann lässt sie die Kreise fester werden, beobachtet das hypnotische Stoßen von Tessas Hüfte, sieht zu, wie sie mehr und mehr die Kontrolle verliert.
„Du fühlsch di so guet aa“, keucht Tessa und fuck, die Worte fahren direkt zwischen Isabelles Beine.
Sie legt die Hand an Tessas Brust, rollt den Nippel erst sanft zwischen den Fingern und zwickt dann zu. Tessa stöhnt auf und verliert endgültig die Kontrolle über ihre Hüften, schiebt sich gegen Isabelles Hand, gierig, schamlos, und Isabelle hat noch nie etwas Schöneres gesehen.
„Du machsch es so guet, ich chann nöd, bitte“ brabbelt sie und Isabelle kann sich nicht mehr beherrschen-
Sie schiebt die Hand zwischen ihre eigenen Beine, wacht auf von der Feuchtigkeit an ihren Fingern, von ihrem keuchenden Atem. Ein paar winzige Kreise nur, dann kommt sie mit einem Stöhnen, das Bild von Tessas in den Nacken geworfenem Kopf und halb geöffneten Mund noch immer vor Augen, ihr Stöhnen in den Ohren.
Erst dann spürt sie das Spannbetttuch unter sich, die Decke auf ihrem Körper. Gemeinsam mit der Erkenntnis, dass ihre Augen geschlossen sind, wird ihr klar, dass die Feuchtigkeit an ihren Fingern ihre eigene ist. Im Bett liegt sie alleine. Oh Gott, sie hat gerade wirklich-
Sie kann Tessa nie wieder in die Augen sehen.
61- You lie to them
Tessa leuchtet. Sie ist heute früh ins Kommissariat gekommen, ein breites Lächeln im Gesicht, die Schritte beschwingt, als hätte sie Flügel an den Füßen.
Isabelle hat gespürt, wie Tessas gute Laune auch ihre Mundwinkel hebt, hat ihren Gruß erwidert und Kaffee für sie beide geholt. Und dann gefragt, was Tessa heute Morgen so glücklich macht, unverfänglich, ahnungslos gegenüber des unmittelbar bevorstehenden Erdbebens, das die Topographie ihrer Beziehung so völlig verändern würde.
Tessa hat jemanden kennengelernt.
Der junge Mann vom Landesmuseum, das kurz vor Weihnachten Charlies Fotos aufgekauft hat, hat sie vor einer Weile angerufen. Sie sind ein paar Mal aus gewesen, ein paar Mal im Bett, aber haben gestern den ersten richtigen Abend miteinander verbracht und es ist schön gewesen, sehr schön.
Tessa strahlt, während sie spricht und Isabelle klammert sich an ihrer Kaffeetasse fest, versucht, irgendwie ihre Gesichtszüge zu kontrollieren, sich nichts anmerken zu lassen, während sich ihr Herz enger und enger zusammenzieht und der Boden unter ihren Füßen weg bricht.
Sie hat keinen Anspruch auf Tessa.
Tessa ist ihre Partnerin, aber eben nur im Arbeitskontext. Sie sind nicht zusammen, sind vielleicht gerade so befreundet, wenn Isabelle es großzügig auslegt.
Ihr Kopf dreht sich.
Sie hat keinen Anspruch auf Tessa.
Tessa ist jung, ist so schön, so einfühlsam und lebenslustig und ein so toller Mensch – natürlich sehen andere das auch. Und natürlich wünscht sich auch Tessa jemanden an ihrer Seite, der für sie da ist, mit dem sie ihr Leben teilen kann.
Und was hat Isabelle ihr schon zu bieten? Überstunden, Verschlossenheit, die emotionale Bandbreite eines Goldfischs, wie Antoine einmal gesagt hat. Es ist noch kein Jahr her, da ist sie mit einem Serienmörder im Altstadthotel gelandet, so wenig Ahnung hat sie von Menschen.
Wahrscheinlich ist Tessa mit dem Typen vom Landesmuseum wirklich besser dran.
Aber es tut weh, mehr als Isabelle geahnt hat, Tessa so glücklich zu sehen und zu wissen, dass es absolut nichts mit ihr zu tun hat. Und auch nichts mehr zu tun haben wird.
Sie ringt sich ein Lächeln ab, schluckt.
„Ich freue mich für dich“, sagt sie und ihre Stimme wackelt nur ein winziges bisschen.