Die Test-Quote betreffend des Corona-Virus liegt in Wien und vor allem in Liesing weit hinter den Erwartungen. Kein Wunder, ist doch der Weg zu einer der drei Wiener Teststraßen für die Meisten sehr weit. Für viele Liesinger*innen sogar besonders weit und mühsam!
In der letzten Sitzung des Bezirks-Parlaments wurde die Einrichtung einer 4. Wiener Corona-Teststraße in Liesing beantragt. Sicher ein guter Ansatz, aber uns geht das nicht weit genug! Aufgrund der räumlichen Ausdehnung des Bezirks bleiben unabhängig vom Standort jedenfalls immer für viele Liesinger*innen nach wie vor weite Anfahrtswege und das mit einem sub-optimalen Öffi-Netz innerhalb des Bezirks.
Unser Mitstreiter Christian Steinhoff hatte daher die Idee einer „Mobilen Test-/Impfstation“! Wie soll das gehen? Ganz einfach: Busse der Wiener Linien – aufgrund der Ausdünnung des Fahrplans wurden ja einige Busse „auf Eis gelegt“ – zu Test-/Impfstationen umrüsten! Diese Busse sind dann in Liesing unterwegs und stehen zu bestimmten Zeiten an bestimmten Plätzen im Bezirk. Ebenso könnte man eine Garnitur der Linie 60 entsprechend ausstatten, die dann auf dem Wartegleis bei der Endstation Rodaun und der ehemaligen Maurer Endstation steht bzw. auch in Speising oder Hietzing dafür eingesetzt wird.
Aufgrund der kurzen Wege, oft zu Fuß machbar, würde die Test-Bereitschaft sprunghaft ansteigen. Damit wäre eine wesentliche Verbesserung der Test-/Impf-Quote in Liesing möglich und ein großer Schritt zur besseren Bewältigung der Pandemie gesetzt.