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Auch das geht: Befreiung durch Maskierung ;-) #thatsquitecatchy #gänsehaut
Braucht hier jemand ne Operation? #thatsquitecatchy #operationton #rockcity
Compose A Piece Of Music in der Jugendherberge Leer. Diese Kids fetzen ordentlich! ;-) #thatsquitecatchy #songwriting
#music.live.artist #emotion #reflexion #wunscharbeitsplatz #thatsquitecatchy
Emotion, Reflexion, Dynamik. Wenn ich offen emotional reagiere, bedeutet das, dass ich es zulasse zu zeigen, was mir die Situation bedeutet. Neulich überschritt ich eine Grenze bei einem Studenten und er explodierte. Ein sonst sehr ruhiger, diplomatischer Zeitgenosse schimpfte, knallte Türen und war auf 180. Nach kurzer Irritation fühlte ich Freude, große Freude. Denn: he cares! Was er tut bedeutet ihm so viel, dass er es zulässt, dass seine Wut und seine Enttäuschung sichtbar werden. Oft ist der stärkste Reflex auf Wut und Enttäuschung die Flucht. In der Reaktion darauf zeigt sich, ob man sich weiterhin mit dem Grund auseinandersetzten will, weil man den Wert darin sieht oder ob man dem Fluchtreflex nach- und damit aufgibt. Genannter Student kam wieder, sprang über seinen Schatten und bereicherte die Probe – den Kompromiss mit sich selbst einzugehen, eine aufreibende Situation eben nicht zum Anlass zur Flucht zu nehmen, sondern sich ihr zu stellen , erfordert Mumm (es gibt unzählige Begriffe, die beschreiben, was ich sagen will, aber „Mumm“ klingt einfach am schönsten). Und liebe Leute, genau dieser Mumm kann entscheiden, in welche Richtung sich unsere Musik-Karriere bewegt. Wenn ich heute auf die Entscheidungen schaue, die ich gerade treffen muss, bin ich ihm sehr dankbar dafür, dass ich diesen Ausbruch erleben durfte. Denn er macht mir Mut. Bei der Arbeit mit Nachwuchsmusikern, die entschieden haben, ein Studium oder eine Ausbildung auf sich zu nehmen, ergeben sich Situationen, die den eigenen Anspruch auf eine harte Probe stellen. Oft steht man vor der Herausforderung, seine Erwartungshaltung zu ändern, was ich zugegebenermaßen nicht sehr gut beherrsche. Die Notwendigkeit zu bewerten und Einfluss auszuüben und andersherum bewertet zu werden und sich Ansprüchen stellen zu müssen, kann dazu führen, sich vor den eigenen Emotionen zu verschließen und mit Gleichgültigkeit zu reagieren. Wir wünschen uns ein Pokerface, denken, dass ein zurückgehaltener Wutanfall oder ein unterdrücktes Lachen uns dabei hilft, Konfrontationen zu vermeiden damit wir uns nicht aus unserer Komfortzone herausbewegen müssen. Und nachts kann man dann nicht schlafen… Gerade in den letzten Monaten zweifelte ich häufig daran, dass mein Idealismus, meine emotionale Herangehensweise an meinen Beruf, meine fehlende Distanz zur Innenwelt meiner Klienten, Studenten, Schüler und Kollegen, ein positiver Aspekt ist. Ich versuchte mich davon zu überzeugen, dass das Zurückstellen von Gefühlen, Moralvorstellungen und Wünschen mir dabei helfen würde, gelassener an unangenehme Situationen herangehen zu können. Dazu, dass ich besser schlafen konnte, führte das allerdings ganz und gar nicht. Fehlende Emotion bedeutet Gleichgültigkeit. Unterdrückte Emotion führt häufig zu Interpretation und damit meist zu Missverständnissen. Explosive Emotion kann zu Irritation führen und wird deshalb oft mit emotionaler Reaktion beantwortet, was aber günstigstenfalls zu Kommunikation führt. Das kann auch mal unangenehm werden. Aber macht es nicht Sinn, Gewissheit zu haben, dass die Angelegenheit dem Gegenüber genau so am Herzen liegt, wie einem selbst? Ist Konfrontation nicht erfüllender als Stagnation? Ist Frust, der einen dazu bringt etwas ändern zu wollen nicht weniger bitter als Frust, der einen aufgeben lässt? Sei idealistisch, sei leidenschaftlich, sei konfrontationsbereit. Geh mit Emotion an die Dinge und setz dich damit auseinander. Denn Emotion bedeutet Bewegung.
Bäm! #thatsquitecatchy #musikundfeuer #bassukulele #wuhummmps #dragonfireworks
Was für ein Kampf... #thatsquitecatchy #schallschutzversusklangkörper #catch