1901 ‘Deep Sea Life - Tiefseeleben’ Woodcut.
(Image from Brockhaus Konversationslexikon.)
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1901 ‘Deep Sea Life - Tiefseeleben’ Woodcut.
(Image from Brockhaus Konversationslexikon.)
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My last works *Tiefsee” (deep sea) exhibited in the “Tiefsee raum” (deep sea space) of our school reflect a possible near future where the lack of water cristallised the relation between humans and the environment.
Inktober Day 7 - "Enchanted"
Linda Weiß Aufbruch der Gestelle, 2016
Angespannt nach Biegsamkeit strebend, fast verrenkt, werden die Gestelle in einzelne meditative Übungen gedehnt. Sie sehnen sich nach Flexibilität und suchen nach der Reserve für harte Zeiten: Zeiten, in denen der Verschleiß anfängt die Optimierung zu hindern. Zusammengekommen entspannt sich jedes Gestell im Rahmen der Gemeinschaft, von seinem besseren Selbst träumend. Im Inneren arbeiten Kuriositäten aus traditionellen Mitteln und moderner Medizin unentwegt die körperlichen Befindlichkeiten ab. Die einverleibten Vitalstoff-Cocktails kreieren Abfallplastiken – geschmeidige oder verstopfte Gelenke. Diese verschiedenen Elixiere befeuern die Illusion des ewigen Glanzes und setzen ihren blinden Fleck am Ort des Geschehens, den partikularen Nanowelten des Körpers. Die Treibstoffe und Bewegungsabläufe suggerieren Einheit, mit Vorsicht. Sie lassen uns glauben an die stoff-verändernde Eigenleistung.
Foto 1 und 2: Marc Doradzillo
Siphonophoren
Diese Kolonie von Zooiden heißt Praya dubia und ist ein Siphonophor, der mehr als 40 Meter lang werden kann – länger als ein Blauwal. Sie frisst Krebstiere und kleine Fische.
Apolemia lanosa ist ein anderer Siphonophor. Er ist nicht so lang, aber trotzdem lang. Die Leute sehen ihn oft spiralförmig zusammengerollt. Ich finde, dass er sehr unheimlich und geheimnisvoll wirkt. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Effekt durch Junji Ito und seinen Manga Spiral verursacht wurde.
Warum sind in Meerestiefen Tiere eigentlich so riesig? Ich hab ja mal vor einer Weile gelernt, dass ich jahrelang Quatsch erzählt hab, wenn ich behauptet hab, ich hätte Höhenangst. Höhe ist eigentlich gar kein Problem, sondern viel mehr die Tiefe. Keine Ahnung, woran das genau liegt, aber ich hab ab einem gewissen Punkt durchaus eine blühende Fantasie, wenn es darum geht, aus großer Höhe zu fallen – da kann ich dann gar nicht weit genug vom Geländer oder der Kante wegbleiben. Und ein bisschen hab ich das auch beim Wasser. So ein See oder Fluss ist da noch relativ entspannt, aber so das offene Meer und die Möglichkeit, dass da ganz unten irgendwas ist, was so gar keinen Bock auf mich hat (oder eben besonders viel, dann aber eher als Nahrungsquelle), ist gewissermaßen unbehaglich. Vielleicht ist das aber auch nur die Erkenntnis, dass die Natur dann doch ein bisschen stärker ist als ich. Wenns ums Fallen geht, ist das ziemlich endgültig und auch auf dem offenen Meer ist man dann doch stark abhängig vom Material, das einen über Wasser hält. Ihr wisst schon. Erschwerend hinzu kommt, dass da auch nicht gerade kleine Viecher im Wasser unterwegs sind. Klar, an der Oberfläche ist das meistens noch einigermaßen okay und greifbar, aber je tiefer man das Meer hinab taucht, umso größer werden die Viecher. Stellt sich allerdings die Frage: Warum eigentlich? Die Antwort darauf gibt die Paläontologin Danielle Dufault im nachfolgenden Video: Weiterlesen ->
Tiefseetaucher…!!! #uboot #submarine #deepsea #tauchen