Feder - Remember Your Name feat. Timothy Auld & Ana Zimmer
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Feder - Remember Your Name feat. Timothy Auld & Ana Zimmer
Timothy Auld - Waste Some Time (MÖWE Remix) [OUT NOW] por Spinnin' Deep
Parov Stelar - Hooked on You ft. Timothy Auld
Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt
Vielleicht hat man Timothy Auld früher oft „Spargeltarzan“ geschimpft. Keine Ahnung. Passen würde es jedenfalls. Hey, ich sage ja nur, was jeder denkt. Auld kann das egal sein. Jetzt lebt er die Traumerfüllung eines jeden Nerds. Der gebürtige Brite, der sehr früh im bayrischen Weilheim aufge- und erwachsen geworden ist, hat es faustdick hinter seinen Öhrchen, auf denen – natürlich – artig die Träger seiner Nerdbrille ruhen. Das erste Instrument, das er erlernt hat, war die Klarinette. Ja, ganz bestimmt war er damit der Mädchenaufreißer Nummer 1. Und ich weiß, wovon ich rede: Ich habe meine gesamte Kindheit in einem zumindest damals auf entsprechenden Wettbewerben recht erfolgreichen Jugendchor gesungen.
Doch zurück zu Auld: Dieser Typ singt, spielt Gitarre, kennt sich bestens mit allerlei Studiotechnik aus, hat schon Filmsongs komponiert und produziert – u.a. Hooked on you gemeinsam mit Parov Stelar. Endlich ist sein Debütalbum erschienen und zumindest die erste Single Waste Some Time dürften einige längst aus dem Programm besserer Radiostationen kennen.
Über die Instrumentalisierung, die Beats, den Flow und die sich daraus resultierenden Stimmungen brauchen wir gar nicht reden. Was das angeht, bewegt sich Timothy Auld längst auf internationalem Niveau. Das alles sprüht nur so vor Kreativität. Seine Stimme: charmant und soulig. Ja, manchmal erinnert sie gar an die von Justin Timberlake. In schlechten Momenten klingt er leider arg nach dem The Script-Frontmann. Die meiste Zeit aber, und das macht Hoffnung, überrascht dieses Debüt mit verdammt guter Popmusik.
Timothy Auld Timothy Auld VÖ: 09. September 2016
City Lights Tour 2016
11.09.2016 Köln - Studio 672 (Nachholtermin vom 14.02.2016) 12.09.2016 Leipzig - Täubchental (Nachholtermin vom 18.02.2016) 13.09.2016 Hamburg - Prinzenbar (Nachholtermin vom 16.02.2016) 14.09.2016 Berlin - Musik & Frieden (Nachholtermin vom 17.02.2016) 15.09.2016 Dresden - Scheune (Nachholtermin vom 19.02.2016) 16.09.2016 Heidelberg - Karlstorbahnhof (Nachholtermin vom 21.02.2016) 17.09.2016 Nürnberg - Club Stereo NEU!
In Deutschland tut sich was. Nee, ich meine das ausnahmsweise mal positiv. Immer öfter kann ich an dieser Stelle feststellen, dass es englischsprachige Musik aus Deutschland gibt, die international mehr als mithalten kann. KYTES, eine Band aus München, hat es längst zu regionalen Helden geschafft. Jetzt, mit ihren Debüt Heads and Tales, dürfte es nur eine Frage sehr kurzer Zeit sein, bis auch andere Kontinente auf die vier Jungs aufmerksam werden.
Der Elektro-Pop ist perfekt ausbalanciert – mal angenehm zurückhaltend, mal sehr fordernd. Heads Underwater z.B. überzeugt mit cleveren Gitarren-Riffs über tanzbaren Soundteppichen und macht unfassbar Spaß. Two of us besingt das Ende einer Beziehung, ohne sich in Bitterkeit zu verlieren. Ganz im Gegenteil: Er ist ein Rückblick auf die guten Zeiten, die man hatte. So muss das.
Stolze 46 Minuten ist dieses Debüt lang, ohne nennenswerte Skip-Kandidaten. KYTES verstehen ihr Handwerk, haben sich Zeit gelassen für die 13 Songs, die sie hier ins Rennen schicken. Angeblich soll die Band auch live überzeugen. So sehr, dass die ersten Konzerte und ohne dass es ein Album gab, schnell ausverkauft waren. Ob die Band hält, was sie verspricht, davon kann sich in den kommenden Wochen und Monaten jeder überzeugen. Die Tour zum Debüt ist lang, Hoffentlich trifft das auch auf den Erfolg der Band zu.
KYTES Heads and Tales VÖ: 16. September 2016
Heads & Tales Tour 2016
21 Sept Hamburg – Reeperbahnfestival 27 Sept Hannover – Lux 28 Sept Kassel – Goldgrube 29 Sept Braunschweig – Eulenglück 30 Sept Magdeburg – Kulturwerkstatt / Festung Mark 01 Oct Chemnitz – Atomino 02 Oct Berlin – Musik & Frieden 04 Oct Leipzig Täubchenthal 06 Oct Dresden – Groovestation 07 Oct Graz – PPC 08 Oct Innsbruck – Weekender 09 Oct Wien – Chelsea 12 Oct Bocholt – Alte Molkerei 13 Oct Münster – Gleis 22 14 Oct Aachen – Musikbunker 15 Oct Bremen – Tower 16 Oct Düsseldorf – FFT 17 Oct Köln – Blue Shell 20 Oct Würzburg – Cairo 21 Oct Augsburg – Kantine 22 Oct Bayreuth - Kneipenfestival 23 Oct Darmstadt – Centralstation 24 Oct Stuttgart – Keller Klub 27 Oct Regensburg – Universität 28 Oct München – Muffathalle 29 Oct Nürnberg – Nuernberg.Pop Festival 30 Oct Passau – Zeughaus 03 Nov CH – Town TBC 04 Nov CH – Town TBC 05 Nov CH – Town TBC
Ach Mensch. Deutschsprachige Musik hat es immer schwer bei mir. Die Texte dürfen nicht austauschbar sein. Ich will nicht beim Singen von Zeile A schon wissen, wie wohl vermutlich Zeile B endet, weil nur dieses eine Wort am Zeilenende stehen kann. Das ist immer so arg entlarvend. Da sind mir die Geschichtenerzähler lieber. Die, die eher so nebenbei reimen. Vielleicht sogar mal nicht reimen, weil es gar nicht sein muss, so lange sich das Erzählte wunderbar in die Melodie fügt.
Ja, so mag ich das. Und genau so macht das der Newcomer Elias Hadjeus. Wir brauchen nichts heißt sein erstes Album, das voller Poesie steckt, ohne vor Kitsch zu triefen. Dabei besticht es durch großartige Arrangements, die immer ein bisschen mehr wollen – und auch erreichen. Lieder über Liebe ist so ein Song. Zunächst mal ist es ein Anti-Liebeslied. Und dann, vielleicht ist das sogar konsequent, klingt der auch wie ein ziemlich geglückter Versuch eines deutschen Bond-Songs.
Das muss man erstmal hinkriegen. Hadjeus ist Singer/Songwriter und erzählt seine Geschichten, die immer modern inszeniert sind. Keyboard und Gitarre sind das Gerüst. Produziert wurde das Debüt von Benjamin Bistram, der auch schon den Sound von Casper und Prinz Pi geprägt hat. Wenn das hier die Zukunft der deutschen Popmusik ist, dann bin ich beruhigt.
Elias Hadjeus Wir brauchen nichts VÖ: 23. September 2016
Tour 2016
23.09.2016 - Köln, die Wohngemeinschaft 25.09.2016 - München, Unter Deck 26.09.2016 - Dresden, Bärenzwinger (+Support von Wilhelmine) 27.09.2016 - Wiesbaden, Walhalla Spiegelsaal 29.09.2016 - Berlin, Musik & Frieden (+Support von Wilhelmine) 30.09.2016 - Hamburg, Mojo Jazz Café
(via https://www.youtube.com/watch?v=b8uRTmvAgWQ)
This isn’t popular enough
Hooked on You | Parov Stelar feat. Timothy Auld
I can’t. Can’t stand still.
Parov Stelar - Hooked On You feat. Timothy Auld (Official Video)