"Der Salone del Mobile konnte trotz der Präsenz aller wichtigen Interieur-Firmen und der meisten Designer, die Rang und Namen haben, nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Krise auch vor der Einrichtungsbranche nicht Halt macht. Statt der Superlative der Vergangenheit war deshalb vielerorts Pragmatismus und eine"Down to earth" -Mentalität spürbar. Das macht Sinn – doch in mancher Präsentation war das Aufwärmen eines schon zur Genüge bekannten Süppchens alles andere als Appetit anregend. Auch die Interieurbranche lebt vom Erschaffen neuer, unverbrauchter Bilder. Hier waren eher die Präsentationen des Nachwuchses und die wenigen Häuser, die mutig die Zukunft entwickeln, der Lichtblick. Es erforderte die Kondition eines Dauerläufers, sich die "Fuori Salone" Locations zu erschließen, doch nur so wurde man fündig."
Quelle: DMI Trendletter Nr. 11 | 24.04.2013 - Salone del Mobile – Mailand von Winfried Rollmann















