Jetzt hat sich das Bloggen etwas verzögert, weil es geregnet hatte und ich in ein Restaurant geflüchtet bin. Dort wurde ich, bei der Frage ob noch Plätze am Tisch frei sind, gleich wieder in ein Gespräch mit einem Ukrainer verwickelt, der mir erklärte, dass sein Sohn Englisch lernt und sein Bruder in Frankreich lebt. Kurz darauf tauchte sein Bruder auf und sprach mich auf Französisch an, worauf ich in Englisch antwortete und wir schließlich Deutsch sprachen, weil er in Deutschland studiert hatte.
Nun denn der Tag sah in der Früh sonnig aus, das Frühstück im Hotel war in Ordnung. Mittlerweile bin ich drauf gekommen, dass man unter Hotel hier meistens ein Haus mit mehreren vermieteten Zimmern versteht, wo die ganze Zeit eine Person herum spaziert oder beim Eingang sitzt! Das Service nennt man 24h Rezeption. Als Kaffee-Bar bezeichnet man eine 10qm Räumlichkeit mit zwei Tischen und Küchengeräten, dort wurde auch das Frühstück serviert.
Die Stadt lässt sich vom Baustil her mit Bukarest, Wien oder Budapest vergleichen, nur eben in viel kleinerem Maßstab! In der Touristeninfo sprach der freundliche Mitarbeiter sogar Englisch und gab mir zahlreiche Tipps für einen Stadtspaziergang. Los ging es... Das große Bild zeigt den Theaterplatz aus dem 18/19.Jhdt, wobei als einzigartige Ausgestaltung das Absenken des Bodens um 2 Meter betrachtet werden kann. Angeblich hat man dies weltweit nirgendwo in gleicher Weise bei der Gestaltung von innerstädtischen Plätzen vorgenommen.
Das nächste Bild zeigt die Universität, meine weitere Route führte mich zum Bahnhof, in dessen Nähe ein alter Straßenbahnwagon aufgestellt wurde. Zu meinem Entsetzen verstand ich jetzt, was der Mitarbeiter in der Touristeninfo erklärte. In den Wagon wurden halt einfach moderne Fenster aus Kunstoff eingebaut! Aber am Foto kann man das eh nicht so gut erkennen.