Tim, Karl, Klößchen, Gaby und natürlich Hund Oskar verbringen einen sommerlichen Badetag am Moorsteiner See. Am Ufer präsentiert Karl seinen Freunden seine selbstgebastelte Abhörwanze, die mitgelauschte Audiosignale direkt auf sein Smartphone überträgt. Er bringt das winzige Ding an Oskars Halsband an und Gaby schickt ihren Hund durchs dichte Schilf zur nächsten Badebucht. So werden TKKG Ohrenzeugen eines befremdlichen Dialogs über ein mögliches Verbrechen. Mehr noch: Wenig später finden TKKG einen Rucksack voll Geld im Schilf – Geld, das keiner der Badegäste haben will. Nicht einmal der, dem es offensichtlich geklaut wurde. Die vier Detektive stehen vor einem rätselhaften Fall.
Der entführte Oskar
Eine Rezension von Alexander mit dem Ergebnis: 80 % (sehr gut).
Während eines sommerlichen Badetags von TKKG am Moorsteiner See will Karl seine neue selbst gebastelte Abhörwanze ausprobieren. Das moderne Gerät sendet die abgehörten Audiosignale direkt auf sein Smartphone. Er bringt die Wanze an Oskars Halsband an und Gaby schickt ihren Hund zur nächsten Badebucht. So werden die vier Nachwuchsdetektive Ohrenzeugen eines mysteriösen Gesprächs von vermutlich drei Personen. Wahrscheinlich geht es um ein Verbrechen. Wenig später finden TKKG an der Stelle, an der das belauschte Gespräch stattfand einen Rucksack voller Geldscheine. Später stellt sich heraus, dass weder die mutmaßlichen Badegäste noch der via Polizei ermittelte Eigentümer das Geld haben will. Während ihrer Ermittlungen wird schließlich Oskar entführt …
Die neueste Folge der TKKG-Hörspielserie, zu der Martin Hofstetter das Hörspielmanuskript geschrieben hat, beginnt ungewöhnlich: Die vier Hauptprotagonisten finden einen Rucksack voller Geld, welches niemand haben will; weder die Leute, die es scheinbar verloren haben, noch derjenige dem es geklaut worden ist. Nach dem TKKG den Grund herausgefunden hat, möchten sie den Fall aufklären. Während ihrer Ermittlungen wird Gabys Hund Oskar entführt. Der eigentliche Fall erweist sich als verzwickter, als ursprünglich erwartet. Das abwechslungsreiche Hörspiel ist stets kurzweilig und immer wieder spannend. Die Sommer-Atmosphäre, speziell am Anfang und Ende der Story, ist überzeugend gelungen. Der serientypische Humor ist diesmal weniger vorhanden, als sonst oft, was an der Entführung von Oskar liegen dürfte. Die Figurenzeichung ist solide geworden. Das ging bisher häufig besser. Das tolle Cover zeigt eine Szene vom Anfang der Hörspielhandlung.
Die Sprecherriege leistet erstklassige Arbeit. Einen Ausfall gibt es nicht zu verzeichnen. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt hervorragend in ihren Rollen. Insbesondere Rhea Harder als Gaby möchte ich diesmal hervorheben: Ihre Sorge um Hund Oskar spielt sie wirklich grandios. Von den Gastsprechern haben mir Stefan Brönneke als Ottfried Wickerling und Karin Lieneweg als Elfriede Lüchow am besten gefallen. Wolfgang Kaven leistet als Erzähler wieder gute Arbeit.
Die Auswahl der Zwischenmusiken ist ausgezeichnet. Es gibt einige Stücke aus den 2000‘er Jahren zu hören. Geräusche und Effekte sind super.
Fazit
Die 228. Episode der TKKG-Hörspielserie fand ich sehr gut.











