Grönländischer Porst ( Ledum groenlandicum)
Ritualpflanze der nordischen Schamanen
Ein Strauch der nordischen Hochmoore, liebt also saure Erde. Die aromatischen Blätter wurden Kelten, Germanen und Tungusen in schamanischen Zeremonien verräuchert und inhaliert. Für das sogenannte Gruitbier setzte man im Mittelalter Porstblätter dem Bier zu, um seine Wirkung zu verstärken. Neben Bilsenkraut und Stechapfel war es eines der wichtigsten Bierzusätze. Medizinische Wirkungen: assortativ gegen Lungenleiden, Gicht oder Rheuma. In Sibirien verräucherte man gerne das Kraut, um Insekten fernzuhalten. Vielleicht kann man mit Einreibungen auch die lästigen Mücken fernhalten?












