Gabriel Vanrell 01-02/2013, Joan Aguilo
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Gabriel Vanrell 01-02/2013, Joan Aguilo
Vanrell
Die Galerie Vanrell erstreckt sich mit 1000m² über fünf Etagen, die teils monografische Ausstellungen (auch an beweglichen Wänden), teils Malerei, darstellende Bildhauerkunst, Gemälde von verstorbenen Malern, oder Malern und Bildhauern mit avantgardistischer Technik und Thematik zeigen.
Eine Galerie in einer Seitenstraße am Parlament und der Palau March, mit der ich nicht warm werden konnte. Was bei dem Wetter ja eigentlich nicht so schwer sein kann. Mich warm zu bekommen. Aber irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Der Galerist, gemessen am Elan wohl Liebhaber von Trockenobst und Dörrpflaumen, sitzt in seinem dunklen Loch und spart am Strom. In einer Ausstellung. Mit Bildern. Fotografien. Hier hat offensichtlich jemand beim Lehrgang "der kleine Galerist" das Hauptthema "Ausstellungsbeleuchtung" geschwänzt.
An Technik würde es dem Haus jedensfalls nicht fehlen. Es gibt:
1) "Beleuchtung mit Bewegungsmeldern". Muss defekt oder deaktiviert sein, bei mir leuchtete nix, und ich hab mich viel bewegt. Wirklich. Erstmalig tanzend und mit riesen Schritten durch die Ausstellung. Immer darauf hoffend dass mir ein Licht auf-, respektive angeht. Ging nicht. Blieb aus. In jeder Ecke.
2) "Glasscheiben mit Strahlenschutz zum Schutz vor Sonnenlicht". Na prima, sehr sinnig, Licht aus und auch noch die Sonne verbieten. Das nächste mal komme ich mit Nachtsichtgerät.
3) "Vorinstallation für Musik". War auch aus, hätte bei der Orientierung hilfreich sein können... (wo geht´s hier zum Ausgang?).
PalmaPhoto 2012
Die untere Ebene der Galerie stellt momentan Fotografien der Serie "Notoil_Onair" von Pepe Canabate aus. Canabate, bekannt für Selbstportraits, hat damit wohl weniger den Weg zur Selbsterkennung als eher Gegenteiliges im Hinterkopf gehabt. Phantome, Spektren und irreale Bildnisse, die das Resultat der Einnahme halluzinogener Mittel sind könnten: