Aus der Angst verletzt zu werden tut man eben selbiges.
Angst. Ich kenne sie. Angst vor dem Versagen, Angst vor harten Worten, Angst vor der Gefahr, Angst vor dem Tag der vor einem steht, Angst vor der Angst die kommen wird.
Letzteres ist wohl die Stärkste. Sie schaukelt sich auf, erst langsam beginnend, als leichtes zögern, dann entwickelt sie sich, kaum merklich, im Unterbewusstsein ist Sie stehts vorhanden, kommt jedoch nur selten zum Vorschein. Man wird immer daran erinnert was sein kann. Wie schnell alles doch kommen könnte. Wie schnell alles vorbei sein könnte...
Dann gibt es die Angst jemanden zu verlieren weil man nicht gut genug war, man entwickelt Eifersucht, ist neidisch auf Andere weil sie mehr Zeit mit jemanden verbringen obwohl man ihn doch für sich haben will. So kommt es rüber, die Eifersucht. Oberflächlich könnte man ihr böses zuschreiben, dass sie egoistisch ist wenn sie derart eifersüchtig wird, immer wieder fragt wen man denn nun kennen gelernt hat, was denn da gelaufen ist. Immer wiederholend bepflichtigt man, dass nie etwas mit jemand anderen laufen wird weil man stets nur für Sie da sein wird... Doch diese Worte verlieren sich in ihrem Blick..
Jedoch weiß ich was sie durchgemacht hat, wie stark Sie verletzt wurde, Sie weiß nicht wie wunderbar Sie ist weil es ihr so wenig zeigten.. Sie denkt ich könnte mich jede Sekunde abwenden von ihr und jemand anderes finden. Sie einfach aus meinem Leben streichen. Sie ebenfalls verletzen indem ich ihre Angst bestätige und jemand anderen ihr vorziehe...
Doch habe ich niemals diese Idee auch nur in Erwägung gezogen. Ich holte Sie so oft aus ihrem Sumpf der Gedanken, riss Sie in die echte Welt, in der Sie nicht nur Feinde hat. Doch ihre Angst verlassen zu werden war stärker. Ich konnte nichts tun. War eine Woche hunderte Kilometer entfernt, und Sie tat genau das wovor Sie sich am meisten fürchtete, verlassen zu werden.
Sie sagte kürzlich, dass ich mir jemand Wundervolles suchen sollte.
Ich schrieb, dass ich wieder so Jemand wundervollen wie Ihr niemals genügen würde, so such ich garnicht danach.
Sie schrieb, dass vieles anders wär wenn die doofen Dinger nicht gelaufen währen..
Man sollte nicht die Ängste die Gewalt über das eigene Handeln erlangen lassen. Denn dann ist man verloren...