Den Volksentscheid hat „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ für sich entschieden, seit der Abstimmung ist nicht viel passiert. An diesem Wochenende lädt die Initiative zur Enteignungskonferenz, um neue Strategien zu entwickeln.
Die Enteignung wird zur Systemfrage: „Politik orientiert sich am Wachstumsstigma“, sagt Andrej Holm, Stadtforscher an der HU Berlin. Er kritisiert den Glauben an die Abhängigkeit des Wirtschaftswachstum. Auch die internationalen Gäste sprechen sich gegen die Gewinnmaximierung großer Konzerne und kapitalistische Grundprinzipien aus. Doch Melissa Koutouzis aus Amsterdam sagt auch, dass ihre Kampagne Woonprotest gar nicht so ideologisch sei. „Sie will zeigen, dass die Wohnungspolitik verrückt ist“, sagt sie, „so verrückt, dass sogar rechte und konservative Menschen das verstehen sollten.“ (Berliner Zeitung)













