Wozu kämpfen, wenn das kämpfen doch nichts ändert. Wozu soll ich denn noch rudern, wenn das Boot am Ende kentert. Wozu trag ich tausend Masken wenn ich doch am Ende ausraste.?💭

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Wozu kämpfen, wenn das kämpfen doch nichts ändert. Wozu soll ich denn noch rudern, wenn das Boot am Ende kentert. Wozu trag ich tausend Masken wenn ich doch am Ende ausraste.?💭
Tag 1426 / Was werden wir tun, wenn wir nüchtern sind?
Ich hätte mir eine Zweitmeinung einholen müssen, ein zweites Angebot und nicht beim ersten gleich zugreifen. Meinen Glauben da lassen, wo er ist. Alles geglaubt, nichts schriftlich fixiert.
"Das hat mich tief getroffen." Fast geheult wegen dieses Satzes, der inhaltlichen Bedeutung dieses Satzes. Weil ich auch so tief getroffen war, bin.
Es tut ihm leid, sagt Gerhard. "Was?" frage ich. "Das mit dem Mann." Nach dem, was ich durch hatte letztes Jahr. Tränen, als ich vor allen vom Ludwigkummer erzählte. Ich würde ja darüber offen sprechen wie sonst kaum einer. Er wünscht es mir, der Gerhard. Dass ich den finde, mit dem es passt. Es tut ihm leid für mich.
"What will we do when we're sober?" Das Leben in die Hand nehmen Sich allem stellen Wachsen Drüber sprechen Uns entschuldigen Es versuchen, besser zu machen Schreien Flennen Toben Leere Plastikwasserflaschen an die Zimmerdecke werfen Laute Musik hören Hoffen Träumen Enttäuscht werden Auf dem Badezimmerfußboden kauern Würgen Eine Markierung auf den Handrücken ritzen Extrem viele Fotos machen Sehr viel schreiben Schlafen Gut schlafen, schlecht schlafen Gut träumen, schlecht träumen Berlin lieben Dankbar sein Ungenügsam sein Weitermachen Mutig bleiben Mutiger werden Aufwachen Den Sand aus den Augen reiben Die Last von den Schultern schütteln Wachsen Hinfallen Hinken Stolpern Aufstehen Rennen Trauern Glücksberauscht lachen Wild und gefährlich leben Besonnen und achtsam leben Leben Leben, nicht sterben "What will we do when we’re sober?"
Mitfühlend auch ein anderer AA zu meiner bisher erfolglosen Jobsuche: Ob ich nicht Busfahrerin werden will, die suchen doch. Wenn ich mit nem leeren Bus durch Berlin fahren darf, vielleicht.
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Lorde Sober https://www.youtube.com/watch?v=72LwTZOkQW4
Tag 3499 / Das ist dein Traum. Gib nicht auf!
sagt sie nach dem Meeting zu mir. Ich weiß nicht, ob sie mich vorher schon mal direkt angesprochen hat. Sie ist erst frisch trocken und äußerlich noch sehr gezeichnet von der aktiven Sucht. Wenn die dunklen Zeiten nicht so lange her sind, kann man unter Umständen die innersten Lebensziele klarer erkennen, als wenn man sich länger trocken im Strudel dessen verliert, was für viele Nicht-Alkoholiker da draußen ein erfülltes Leben ausmacht.
Ich träume ...
Ich träume von liebevollen Worten, die nicht nur meine Ohren berühren, sondern tief in mein Herz dringen.
Ich träume von Worten, die ehrlich sind und Vertrauen weben, die sanft wie ein Versprechen klingen.
Ich träume von zärtlichen Händen, die mein Gesicht berühren, die die Einsamkeit fortstreicheln.
Ich träume von Augen, so tief und voller Liebe, dass ich in ihnen versinken möchte.
Ich träume von Händen, die mich bei der Hand nehmen und mit mir einen neuen Weg gehen.
Ich träume von der Wärme der Arme, die mich umschließen und halten, die mir Geborgenheit schenken.
Ich träume von einer Schulter, an die ich mich lehnen kann, wenn der Alltag mich ermüdet, um neue Kraft zu schöpfen.
Ich träume von zwei Herzen, durch das Band wahrer Liebe fest verbunden.
Ich träume von Hoffnung, die niemand nehmen kann, von Sehnsucht, die erfüllt wird.
Ich träume von Glück, das nicht zerbricht, von Vertrauen, das nicht bricht.
Ich träume von der wahren Liebe – die nicht verletzt, die nicht fordert, die verbindet, ohne zu fesseln.
Und ich träume und träume und träume und träume, bis dieser Traum Wirklichkeit wird.
Autor | @jedezeileich | Texte urheberrechtlich geschützt
Die Menschen, die wirklich verstehen
@jedezeileich
Es gibt sie – die Menschen, die uns sehen, ohne dass wir uns erklären müssen.
Sie durchdringen die Mauern, die wir aus Angst und Enttäuschung gebaut haben, und erkennen das Flackern dahinter.
Sie hören unsere Stille, verstehen die Pausen zwischen den Worten und bleiben – wenn wir selbst nicht mehr wissen, wer wir sind.
Ihre Nähe ist ein Zuhause. Ein Raum, in dem wir atmen dürfen, ohne Maske, ohne Rolle, einfach wir.
Sie halten uns, wenn wir zu fallen drohen. Nicht, um uns zu verändern, sondern um uns zu bewahren – mit all unseren Widersprüchen, unseren Narben, unserer Weichheit.
Diese Menschen sind keine Lösung, aber sie sind da. Sie stellen keine Fragen, sie teilen sie mit uns, bis aus Dunkel wieder Dämmerung wird.
Manchmal ist es ihr Schweigen, das heilt. Manchmal ihr Blick. Manchmal einfach nur, dass sie bleiben.
Wenn du solche Menschen findest – halte sie fest. Nicht mit den Händen, sondern mit deinem Herzen.
Denn sie sind selten. Und sie erinnern dich daran, dass du nie ganz verloren bist.
Autor | @jedezeileich | Texte urheberrechtlich geschützt
Tag 3371 / Dank seiner Hilfe werde ich mich wehren
Tag 2625 / Mir fehlt der Antrieb und die Kraft und die Geduld, das Brötchen aufzuschneiden
Am Ende reisse ich es auf.
Huberts Aussagen haben mir direkt total viel geholfen.
So sehr wie Finn unter der Anwesenheit von Rauch leidet, so sehr hat Alkohol etwas Bedrängendes für mich.
Die besten Coaches für Selbstbewusstsein sitzen bei AA.
Tag 1922 / Kopfschmerzen, Ibu
Möchte morgens was nehmen zum Fitsein und abends zum Entspannen. Möchte was nehmen zum Gewichtsabbau.
Buch "Things fall apart"
Ein Geschenk: Diese Gemeinschaft, wo man offen sprechen kann. Menschen, die ähnliche Gefühle und Gedanken haben, auch bisweilen extreme.