Hunderte demonstrierten am Samstag gegen den Wohnungskonzern Vonovia. Auf einem Kongress und Veranstaltungen wurde darüber diskutiert, wie der Mietenwahnsinn gestoppt werden kann.
»Sanieren, bis der Pöbel draußen ist« steht auf Plakaten, die im Stil einer Vonovia-Werbung gehalten und am Samstagmorgen an vielen Bushaltestellen in Bochum zu sehen sind. Weiter heißt es da: »Was zählt, ist die Rendite. Daher befördern wir alle auf die Straße, die sich unsere Fantasie-Mieten nicht leisten können. Modernisierung mit Arschloch-Faktor. Ihre Vonovia.« Zu der Kommunikationsguerilla-Aktion bekennt sich der Bochumer Ableger des Klimagerechtigkeitsbündnisses Ende Gelände. Man wolle dem Immobilienkonzern helfen, seine eigenen »Transparenzansprüche umzusetzen«, heißt es augenzwinkernd von einer Sprecherin der Gruppe.











