Die Idee schwelte schon länger in mir. Einen Backrahmen bauen! Also ab in den Baumarkt und das Material besorgt und dann durfte Tim die Löcher bohren und den Rahmen verschrauben. Ich konnte mich nicht zurückhalten und habe ihn noch in gleichen Nacht zweimal eingebrannt. Erst 30 Minuten bei 200 Grad Celsius und dann 30 Minuten bei 250 Grad Celsius. Danach roch meine Wohnung eine Woche lang wie eine Köhlerhütte, aber der Rahmen funktioniert bestens. Ich habe gleich ein Paderborner Landbrot nach Plötzblog darin gebacken und mit Tim geteilt. Leider habe ich von diesem Brot keine Bilder. Es war etwas dunkler als das hier weiter unten vorgestellte und schmeckte wie das Paderborner meiner Kindheit.
Danach habe ich ein etwas helleres Kastenbrot nach Art des Paderborner Landbrotes gebacken. Der höhere Weizenanteil macht das Brot auch lockerer. Es ist gut haltbar und hält die Frische. Ein sehr empfehlenswertes Brot. Das Rezept habe ich hier noch einmal genau notiert.
Sauerteig:
Roggenmehl 1370 250 g Wasser 250 g Anstellgut 25 g
Zutaten mischen und 16 – 18 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.
Hauptteig:
Sauerteig Weizenmehl W1600 250 g Roggenmehl 1370 120 g Wasser 260 g Salz 15 g
Alle Zutaten bei Stufe 2 der Küchenmaschine 5 Minuten kneten.
Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
Einen Backrahmen (innen 10x10x25[cm]) innen mit Butter einfetten und auf einen Bogen Backpapier stellen.
Den Teig in den Backrahmen füllen, mit etwas Wasser glattstreichen.
Den Teig im Rahmen für 90 Minuten zur Gare stellen.
Die Oberfläche mit Wasser besprühen oder bestreichen und stippen.
Im auf 250 Grad Celsius vorgeheizten Backofen, auf einem Backstein, 15 Minuten mit Dampf anbacken.
Die Temperatur auf 180 Grad Celsius reduzieren und weitere 85 Minuten backen.
Paderborner Graubrot Die Idee schwelte schon länger in mir. Einen Backrahmen bauen! Also ab in den Baumarkt und das Material besorgt und dann durfte Tim die Löcher…













