brought to you by helicopter
Walter Zurborg, Tamaki Watanabe
Der alte Weiher:
Ein Frosch springt hinein.
Oh! Das Geräusch des Wassers. (Haiku von Matsuo Basho)
Tamaki Watanabes und Walter Zurborgs interaktive Installation animiert die Besucher dazu, mehrere aufgestellte Wurfapparate selbst zu benutzen. Die geschleuderten Kieselsteine erzeugen beim Auftreffen ein Geräusch. Die Installation verfolgt den Gedanken der japanischen Literaturgattung des Haiku, deren Beschäftigung mit dem Leben und dem Zen sich in größter poetischer Einfachheit ausdrückt.
"brought to you by helicopter"
Klanginstallation, 30.05. – 03.06.2012
Klangkunst im Japangarten
Kunstmuseum Wolfsburg
Eine Kooperation des Kunstmuseum Wolfsburg mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Klasse Prof. Ulrich Eller (Georg Werner, Tamaki Watanabe, Walter Zurborg, Dennis Graef, Jörg Hufschmidt, Ingo Schulz, Fritjof Mangerich), Kuratoren: Jennifer Bork, Pamina Gerhardt
“Ein Klang besitzt nichts, ebenso wenig wie ich ihn besitze. EinKlang hat sein Sein nicht, er hat nicht einmal die Gewissheit, in der folgenden Sekunde zu existieren. Befremdend ist, dass er kam, um da zu sein, genau in dieser Sekunde. Und dass er vergeht. Das Rätsel ist der Prozess.” John Cage.
Im Jahr 2006 initiierte Museumsdirektor Prof. Dr. Markus Brüderlin einen Zen-Garten, der bewusst in den Kontext eines westlichen Kunstmuseums gesetzt wurde: als Zeichen des Dialogs der Kulturen. In den Proportionen des Ryoan-ji-Gartens in Kyoto konzipierte der Architekt Kazuhisa Kawamura mit dem Japangarten einen geistigen Erfahrungsbereich, in dem die Eindrücke des Museumsbesuchs reflektiert werden können.In diesem Ort der Stille werden ab dem 20. Mai in wöchentlichem Wechsel sechs Klangkunstwerke nacheinander zu hören sein. Das Anliegen der Künstler ist es, Hören und Sehen auf spezifische Weise zu verknüpfen. Ebenso spielen Geräuschverdichtungen oder -verstärkungen eine Rolle sowie die örtlichen Verschiebungen von Geräuschkulissen. Die Konzentration auf die uns scheinbar bekannten Oberflächen der Dinge bietet dabei Raum für künstlerische Interventionen oder synästhetische Soundkompositionen. „Das künstlerische Arbeiten“, so Prof. Dr. Ulrich Eller, „verwischt die Grenzen zwischen Objekt, Skulptur, Architektur, Installation und besonders zwischen Musik und bildender Kunst.“ Die an diesem Kooperationsprojekt beteiligten Künstler sind Georg Werner, Tamaki Watanabe, Walter Zurborg, Dennis Graef, Jörg Hufschmidt, Ingo Schulz und Fritjof Mangerich.