Werkplanung abgeschlossen
Am 5.11.15 erhielten wir mal so richtig große Abzüge unserer zuständigen Werkplanerin, die wir nach einigen Korrekturen und Ergänzungen am Freitag, den 13.11.15 freigeben konnten.
Kurzer Schock inklusive, denn im mitgelieferten Änderungsprotokoll wurden wir von zwei Umplanungen überrascht, die uns nicht wirklich gefielen: Zum einen hieß es dort, müsse unsere bauseitige Fertiggarage noch vor Hausmontage errichtet werden. Zum anderen sei es nicht möglich, oberhalb unseres Flachdacherkers die Fassade wie den Rest des Hauses zu verklinkern.
Der Fall Garage war rasch geklärt und beruhte auf einem Missverständnis bzgl. der Art unserer Fertiggarage (kein Beton, sondern Holzständerbauweise!). Die Garage kann also wie geplant nach Hausmontage bzw. Hausübergabe montiert werden.
Der Fall Klinker entpuppte sich hingehen als ernstes Problem, für das es keine brauchbare Lösung zu geben scheint. Leider gibt es ab einer Erkerbreite von rund 3m keine Möglichkeit, den darüber befindlichen Bereich zu klinkern. Hier müssen wir in den sauren Apfel beißen und diesen Teil der Fassade mit Wärmedämmverbundsystem und Putzfassade in Kauf nehmen. Es wurde leider versäumt, uns darüber zu einem früheren Zeitpunkt aufzuklären.
Zurück zu den eigentlichen Plänen: „Unsere” Werkplanerin, Frau G., war ausgesprochen fix, jederzeit erreichbar und super bemüht, unsere Änderungswünsche in die Planung einfließen zu lassen. Spaß haben die Pläne auch deshalb gemacht, weil das Bauvorhaben spätestens jetzt noch mal eine ganze Spur greifbarer wird: Alle später sichtbaren und unsichtbaren Details sind eingezeichnet, die Pläne riesengroß... man schlendert gedanklich quasi durchs Haus und betätigt Schalter, öffnet Fenster und prüft im Badezimmerspiegel den Sitz der Frisur (sofern man denn noch eine hätte) ;)