Lieber Oscar Pérez Marcote, CIO des spanischen Mode-Labels "ZARA",
Lieber Herr Hennes, lieber Mauritz, Inhaber von "H & M"
seit ich bei meinem Tablet die Ortungsdienste deaktiviert habe, bekomme beim Aufruf von "ZARA" und "H & M" immer die zentral-afrikanischen Kataloge mit jeder Menge Schwarzhäuten in zivilisierte europäischer Kleidung, statt in Baströckchen und bunte Tücher, gehüllt angezeigt (die sollten sich was schämen: so etwas nennt man heute "kulturelle Aneignung"!). Und diese Bagage verschwindet auch nicht, wenn ich als Land "Deutschland" und als Sprache "Deutsch" eingebe, nein - die wechselt nur die Sprache, aber nicht die Hautfarbe. Wusstet Ihr dass, wenn Neckermann, Quelle, Otto & Co. es früher wagten, schwarze Models in ihren Katalogen abzubilden, kein Schwein diese Klamotten bestellte und sie das Zeug hinterher verschenken mussten? Nun: ich wünsche Euch keinesfalls, dass es Euch genauso ergeht, fürchte aber dass Ihr, mit dieser geschmacklosen Anbiederung an die, uns völlig fremde, afrikanische (nennen wir diese erbärmliche zivilisatorische Entwicklungsstufe, der Freundlichkeit halber, auch mal) "Kultur", zumindest mich und einen Großteil meiner zivilisierten europäischen Freundinnen als Kund*innen (und *aussen) verloren habt.
Mit besten Grüßen












