1968 bis 1988
Revolutionäres Elektro-Car-to-go-System
Als Mitglied des kooperativen Systems geht man zu einer der Stationen, in der die Autos aufgereiht stehen. Man führt die Magnetkarte in den Kartenleser der Station ein und gibt die Zielstation über ein Telefon ein. In der Zentrale wird jetzt geprüft, ob an der gewählten Haltestelle ein Parkplatz für ein Fahrzeug frei ist. Sobald die Zentrale die Fahrt genehmigt hat, geht man zum ersten Fahrzeug in der Reihe und öffnet es mit der Magnetkarte.
Am Ziel angekommen, fährt man das dreirädrige Fahrzeug in die Station, der Kontakt auf dem Dach fädelt sich in die Schiene über der Station ein und der Akku wird geladen. Der zentrale Computer registriert die Ankunft des Fahrzeugs.
Die Fahrzeuge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Daher müssen die Fahrer einen Führerschein haben. Der Aktionsradius mit geladenem Akku beträgt 15 km.
Dies alles wurde 1968-1974 von Luud Schimmelpennink in Amsterdam erdacht und realisiert. Das Telefon, von dem oben die Rede ist, ist ein Scheibentelefon.
Die Kooperative wurde 1988 aufgelöst, da das Ziel, 25 Stationen und 125 Fahrzeuge zu betreiben, sich wegen technischen und administrativen Problemen als nicht durchsetzbar erwies.
(iris)















