Cast: Aras Bulut Iynemli, Deniz Celiloglu, Asli Enver, Zuhal Gencer
Rating: 3,5/5
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Story:
Der Bildhauer Temmuz träumt seit geraumer Zeit immer wieder von der ein und der selben Person. Er weiß aber weder wer diese Person ist, noch woher diese Träume kommen. Eines Tages, als er durch die Stadt geht, taucht genau dieses Gesicht, was er in seinem Schlaf sieht, vor seinen Augen auf. So lernt er Ihlas kennen. Der im Rollstuhl sitzt und weder Arme noch Beine hat und jeden Tag von seiner Mutter umsorgt wird. Temmuz will jedoch mehr und den Grund seiner Träume nachgehen. So versucht er sich mit Ihlas anzufreunden, der ihm gegenüber jedoch sehr skeptisch ist. Als Ihlas Temmuz aber näher kennenlernt merkt er das sie mehr gemeinsam haben, als er am anfang dachte.
Kritik:
Mit Tamam Miyiz zeigt Regisseur Cagan Irmak (Dedemin Insanlari) mal wieder, was für ein zuverlässiger Geschichtenerzähler er doch ist. 8 Filme hat der türkische Filmemacher schon auf den Buckel und seine Werke haben bis heute kaum enttäuscht. Zumindest mich nicht. Klar sind ab und zu mal schwächere Filme dazwischen, aber schwach heißt nicht schlecht. Und schwach ist hier gar nichts.
Auch in Tamam miyz stecken die Zutaten drin die einen Irmak Film ausmachen. Eine spannende Geschichte mit Charakteren die einem ans Herz gehen. Sowie sozialkritischen Themen, gewürzt mit ein wenig Humor. Bei einem so ernsten und heftigen Ausgangssituation mag Humor vielleicht fehl am Platz sein, doch das Drehbuch schafft es durch seinen Aufbau und Einfühlungsvermögen, den Humor an den richtigen Stellen aufblitzen zu lassen.
Außerdem ist Irmak ein sehr guter Schauspielführer. Er weiß, wie man das Beste aus seinen Darstellern rausholen kann, dementsprechend fällt auch die Leistungen seiner Stars äußerst zufriedenstellend aus. Deniz Celiloglu als Temmuz spielt gut, noch besser ist allerdings Aras iynemli als Ihlas. Das Publikum glaubhaft zu machen, dass man so verzweifelt und verloren ist, dass man nicht mehr Leben will, ist nicht einfach. Doch Aras spielt sein Charakter sehr glaubhaft. Dazu kommt noch das Denis und Aras eine tolle Leinwandchemie ausstrahlen und aus den beiden eine Freundschaft entsteht, die uns sehr nahe geht. Die restlichen Darsteller sind ebenfalls gut.
Technisch ist der Film tiptop. Keine große Überraschung, da Türkeis bester Kameramann Gökhan Tiryaki (Winterschlaf) wieder hinter der Linse stand. Aber mit so viel Lob, gibt es da nichts, wo man stänkern kann?... Doch. Es sind zwar Kleinigkeiten, aber die gibt es. Zu einem hat der Film etwas Überlänge und im letzten Drittel geht die Luft etwas flöten. Der Schluss kam etwas plötzlich und das Finale an sich könnten einige zu theatralisch wahrnehmen.
Aber viel Gewicht schenkt man den defiziten kaum, weil dramaturgisch der Film einfach zu gut funktioniert. Und zum Schluss erwischt man sich sogar, wie man eine Träne wegwischt, wenn Ihlas sein Lebenstraum erfüllt, indem er seine Arme austreckt, um den beliebtesten Filmzitat der Filmgeschichte in die Welt zu schreien.
Tamam miyiz ist ein dramatischer, packender Film, der es zum Schluss sogar schafft Lebensfreude und Feelgood auszustrahlen. Einfach ein Film, den jeder Cineast sehen sollte.
Na endlich, Regissuer von Star Wars :Episode 7 J.J. Abrams hat jetzt endlich die offizielle Castliste preisgegeben. Es spielen mit John Boyega, Daisy Ridley, Adam Driver, Oscar Isaac, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Max von Sydow, Harrison Ford, Carrie Fisher, Mark Hamill, Anthony Daniels, Peter Mayhew, und Kenny Bake.
Schick schick. Das der alte Cast wieder zurück kommt wurde ja erwartet, sollte also niemanden überraschen. Erster Drehtag soll auch in 1-2 Wochen stattfinden. Also langsam fängt wirklich das Kribbeln an.
Sriram Veknat (Imran Khan) ist der Schwarze scharf der Familie. Ein unreifer junger Bursche. Familienwerte, geschwiegen Verantwortung übernehmen, stehen nicht ganz oben auf seiner Liste. Damit er laut seinem Vater (Nizhalgal Ravieeendlich) endlich erwachsen wird, muss eine Hochzeit her. Und die Braut ist auch schnell gefunden. Als die zwei sich dann näher kommen, erzählt Sriram seiner zukünftigen Frau etwas über seine Ex-Freundin Dia (Kareena Kapoor). Als er die Beziehung noch mal Revue passieren lässt, merkt er, dass er immer noch in Dia verliebt ist. Er lässt die Hochzeit abblasen und macht sich auf die Suche nach ihr.
Kritik:
Gori Tere Pyaar Mein unterscheidet sich kaum von anderen leicht bekömmlichen liebes Romcoms der Marke Karan Johar. Schon Malholtra’s letzter Film I Hate Luv Stories war kurzweiliger Spaß, bietet aber nichts Besonderes. Und auch hier wird nichts anderes gemacht, als Lauwarmes wieder aufgewärmt.
GTPM bietet dem Zuschauer nichts wirklich Frisches. Auch wenn der Film nach seiner Intermission sein Ton ändert, und von der Großstadt ins Dorf zieht, und sich sozialkritischen Themen widmet, haben wir das in anderen Filmen viel besser und straffer gesehen. Denn der Film ist mindestens eine halbe Stunde zu lang
Und es gibt auch ein paar fragwürdige Szenen - wie zum Beispiel die Stelle, wo Sriram einen viel Jüngeren jungen mit einem Messer bedroht, damit er dass bekommt, was er will. Im Zusammenhang mit der Szene davor, wo ein kleines Kind Sriram gesteht, dass er ihn als Vorbild sieht, weil er versucht den Dorfbewohnern zu helfen, will dass nicht richtig passen.
Imran Khan spielt dieselbe Rolle, den er in jedem zweiten Film mimt. Der hochnäsige Casanova, aber im Kern ein netter Junge von neben an Typ. Er ist hier solide, aber er kann auch besser. Kareena Kapoor ist wiedermal ein tolles Energiebündel. Amüsant bei den Comedy Szenen und sensibel in den dramatischen.
Das Drehbuch hat gut gemeinte Ansätze, besonders wenn der soziale Aspekt zum Zug kommt, doch sie verpuffen in die Belanglosigkeit, weil man nicht so richtig mitfiebern kann. Das der Streifen trotzdem halbwegs funktioniert haben wir der angenehmen Inszenierung, den sauber zusammen harmonierenden Stars und den Songs zu verdanken. Somit reicht es halbwegs zu einem soliden Streifen.
Songs:
1. Dhat Teri Ki: Solider Einführungssong zum Einstieg
2. Tooh: Schwungvoller Track, mit Ohrwurmgarantie und neckischen Lyrics.
3. Dil Duffer: Schön melodiöser Liebessong
4. Moto Ghotalo: Fast schon altmodisch gehaltener gute Laune Song
5. Naina: Einfaches Klagelied, ganz okay
6. Chingam Chabake: Noch ein energischer Song, da wippen die Füße schon von alleine mit
The Kidnapping Of Edgardo Mortara - Steven Spielbergs Next
Da es leider mit Robocalypse nicht geklappt hat, soll jetzt The Kidnapping of Edgardo Mortara Steven Spielbergs neuer Film werden. Die Geschichte spielt im 19.Jahrhundert und soll sich um einen kleinen jüdischen Jungen drehen, der von seiner Familie entrissen wird, damit er von einer katholischen Familie erzogen werden kann. Das Ganze basiert auf einem Roman von David Kertzer. Das Drehbuch soll von Tony Kushner (Lincoln) getippt werden.
Drehbuch: Alex Kurtzman, Robert Orci, Jeff Pinkner
Regisseur: Marc Webb
Produzent: Avi Arad
Cast: Andrew Garfield, Emma Stone, Jamie Foxx, Dan DeHaan, Sally Field, Felicity Jones
Rating:
Kinostart: 17.4.2014
Story:
Peter Parker (Andrew Garfield) hat frisch sein High-School Abschluss in der Tasche, und auch die Verbrecherjagt als Spider-Man läuft wie geschmiert. Nur seine Beziehung mit Gwen Stacey (Emma Stone) schaut nicht so rosig aus. Dann kommt auch noch Parker's Freud aus Kindheitstagen Harry Osborne (Dane DeHaan) zurück nach New York, um die Firma seines Vaters weiterzuleiten. Aber Parker bekommt nicht nur ein alten Freund zurück, er kriegt auch ein neuen Feind namens Max Dillon /Electro (Jamie Foxx). Dazu findet Parker die Wahrheit heruas über sein Vaters verschwinden.
Kritik:
In meiner The Amazing Spider-Man Kritik habe ich geschrieben, dass sich Marc Webb's Spider-Man Version im Vergleich zu Sam Ramis Version nicht zu verstecken braucht. Und kann man das Gleiche jetzt auch über den zweiten Teil sagen? Kann auch Webbs zweiter Teil mit Ramis zweiten Teil locker Mithalten? Nein kann es nicht.
Das größste Problemkind? Das Script. Das Drehbuch ist im Vergliech zum ersten Teil sehr unausgeglichen. An manchen Stellen gibt es mehr Fragen als Antworten, besonders im Bezug auf Peter Parkers Vater. Eine Auflösung wird uns zwar geliefert. doch ausreichend sind diese nicht.
Auch Jamie Foxx als Electro/Max Dillom überzeugt nicht zu 100%. Die Art und Weiße wie sein Charakter gezeichnet ist, ist frei nach Schablone. Es fehlt einfach das Spezielle an diesem Charakter, das gewisse etwas. Wer jetzt aber denkt, dass ein Komplettveriss auf einen zukommt, der täuscht sich.
Ja, an Spider-Man 2 kommt The Amazing Spider-Man 2 nicht heran. Aber als reines Blockbuster-Kino hat es trotzdem viele Vorzüge zu bieten. Die Action z.B fetzt so was von, besonders im Finale. Der Look von Elektro sieht Cool aus. Und diese Version von The Green Goblin sieht viel organischer aus.
Andrew Garfield zeigt uns wieder wie sympathisch und charismatisch er als Peter Parker sein kann. Emma Stone ist okay. Dan DeHaan spielt solide. Jamie Foxx als Max Dillon ist austauschbar, aber als Electro ist er geiler. Zwar schleichen sich zwischendurch Längen ein und nicht jeder Gag konnte zünden, über das konnte ich jedoch hinweg sehen.
Aber trotzdem im Vergleich zum Vorgänger wirkt The Amazing Spider-Man 2 etwas schwächer. Enttäuscht wurde ich nur in Maßen, denn Spaß macht der Film durchaus weiterhin.
Zack Snyder saß kürzlich mit Forbes.com zusammen und gab denen ein Interview. Thema Nr.1 war natürlich sein kommender Blockbuster Superman Vs. Batman. Viele Details durfte er nicht verraten, aber wir Fans saugen ja jeden einzelnen Schnipsel trotzdem auf.
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Es war nicht von Anfang an geplant, dass die beiden Comic-Ikonen im Man of Steele Sequel auftauchen. Die Idee, dass Batman auf Superman trifft wurde von Snyder ohne viel Gewicht in den Raum geworfen.
Wenn du einmal sagst, "was ist mit Batman"? Dann realisierst du, "Ja, das ist eine Coole Idee" Aber es ist nicht so, als ich den Man of Steele Job annahm, dass ich damit an Batman rankommen wollte. Als wir überlegt haben wer könnte Superman die Stirn bietet, kam Batman ins Spiel.
Auch wenn Snyder bis jetzt Affleck, Cavill und Gadot, gemeinsam nicht in ihren Superhelden-Outfits gesehen hat, standen die sogenannten stand-ins als Ersatz da.
Allein schon wenn Superman und Batman nebeneinander stehen, hat das was episches. Du bekommst ein Gefühl des ikonenhaften, pop-kulturellen Gewichts, was aus den Poren rausströmt, wenn du da stehst und Superman, Batman und Wonder Woman zusiehst. Es ist verrückt. Ich habe ein erstes Foto davon, was ich archiviert hab.
Auf die Frage wann wir Fans endliche handfeste Sachen zu Gesicht bekommen, war sich Snyder nicht sicher. er weiß nicht, wie die Marketing Strategie von WB aussieht.
Es ist nicht für jeden zugänglich, was ich gerne machen würde. Wenn ich z.B. ein Foto von einem Kostüm mache und es mir ansehe, möchte ich es sofort mit der Welt teilen, aber das darf ich nicht.
Dann sagte er noch was über die Gewalt im Film.
Ich will das die Gewalt im Film echt aussieht. Menschen sterben oder werden verletzt und da ist nichts spaßiges dran. Und ich denke, ich wollte einen echten Superhelden in Superman zeigen, jemand der die jetzige Welt in die wir Leben reflektiert.
Na dann, können wir ja gespannt sein. Das komplette Interview gibt's hier: FORBES
Cast :Beliz Aksoy, Anna Adrusenko, Kadir Inanir, Ruchan Caliskur, Caner Cindoruk, Belgin Erdogan, Ceyhun Cen, Elena Polyanskala
Rating:
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Story:
In Russland lernt der Schiffskapitän Yunus (Kadir Inanir) die hübsche Nadya (Elena Polyanskaya) kennen. Sie verlieben sich und fangen eine Beziehung an, was eigentlich eine Affäre ist. Denn zu Hause in Trabzon warten Frau und Kind auf Yunus. Als Yunus dann wieder zurück in die Türkei fahren muss, kann sich Nadya nicht mal richtig von ihm verabschieden. Yanus hat keine Ahnung das Nadya Schwanger geworden ist. Sie kriegt das Baby und nennt sie Katya (Anna Andrusenko). Nach ihrer Geburt stirbt Nadya und Katya wächst im Weisenhaus auf. Jahre später verlässt sie das Haus. Am selben Tag lernt sie die Freundin ihrer Mutter kennen und erzählt ihr, wie sich ihre Eltern kennengelernt haben und wo sie ihren Vater finden kann. Sie geht in die Türkei und sucht nach ihm. Als sie ihn dann findet, bricht Yanus nicht gerade in Freudentränen aus.
Kritik:
Elveda Katya ist im Grunde genommen kein sonderlich anspruchsvoller Film. Weder in seiner Inszenierung oder Erzählung. Aber es ist sehr gutes Beispiel dafür, wie man mit kleinen Dingen das bestmögliche rausholen kann. Ahmet Sönmez, der uns hier seinen ersten Kinofilm zeigt, versteht es mit nur einem Blick oder eine Geste, große Gefühle auszudrücken. Er verzichtet auf Schnickschnack und konzentriert sich auf das, worauf es ankommt - die Charaktere.
Und die sind alle durch die Bank weg gut dargestellt. Ja, einige Charaktere haben vielleicht weniger Substanz als andere, doch mitfühlen kann man wirklich mit jedem Einzelnen. Allen voran mit der Hauptfigur Katya, wunderbar gespielt von Anna Andrusenko, die hier fast jedem die Show stielt. Man leidet mit ihr, man freut sich mit ihr, man bangt mit ihr.
Kadir Inanir hat nicht viel zu tun, als wehleidig durch die Gegend zu schauen, was zwar funktioniert, aber die Emotionen werden uns damit etwas passiv vermittelt. Sein Filmsohn Veli ist jemand der schon mehr herausstecht. Er hat sozusagen die Rolle der Barmherzigkeit und ist von Ceyhun Gen durchaus geschmackvoll gespielt. Der Rest schwangt so zwischen solide bis gut.
Sehr viel mehr zu sagen, bleibt da eigentlich nicht übrig. Elveda Katya ist ein einfaches, aber sensibel erzähltes Gefühlskino. Nicht so schwer, dass man am Schluss Taschentücher braucht, doch der Streifen hinterlässt schon ein wohliges Gefühl.
Trailer Invasion: X-Men, Gone Girl, If I Stay, Third Person
In den letzten Tagen sind wieder ein Paar neue Trailer rausgekommen, die ich mit einem Post zusammenfassen wollte. Nach dem Klick geht's los.
Den Anfang macht David Finchers neuer Film Gone Girl, mit Ben Afleck und Rosumund Pike. In Gone Girl wird Ben Afleck beschuldigt seine Frau, die er vorher als vermisst gemeldet hat, getötet zu haben. Deutscher Starttermin soll der 2.Oktober 2014 sein.
Dann wurde noch ein neuer X-Men: Days of Future Past veröffentlicht, was auch gleich der letzte Trailer sein soll. Es spielen mit Michael Fassbender Ian McKellen James McAvoy Patrick Stewart, Hugh Jackman,Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Patrick Stewart, Ian McKellen, Evan Peters, Ellen Page, Shawn Ashmore, Halle Berry, Lucas Till, Omar Sy, Adan Canto, Daniel Cudmore, Bingbing Fan.Deutscher start ist am 22.5.2014.
Danach haben wir If I Stay-eine Bestseller Verfilmung aus dem gleichnamigen Buch von Gayle Forman. In dem spielt Chloe Moretz ein junges Mädchen die nach einem Autounfall im Koma liegt, aber ihr Geist hängt noch immer in der Zwischenwelt fest. Ein Starttermin ist noch nicht da.
Und zu guter Letzt gibt es Third Person. Ein Episoden-Drama Film mit u.a. Liam Neeson, Olivia Wilde, Moran Atias, Mila Kunis und James Franco. Der deutscher Starttermin steht noch aus.
Cast: John Abraham, Nagris Fakhri, Rash Khanna, Avijit Dutt,Lena Maria Paul, Kannan Arunacharam, Tarun Bali, Ajay Ratnam
Rating:
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Story:
Major Vikram Singh ist in der indischen Armee als Offizier tätig. Für seine nächste Mission wird er nach Sri Lanka geschickt, um die Unruhen zwischen den Rebellen und dem Militär ein Ende zu setzten, sowie ein Bürgerkrieg auf der Insel zu verhindern. Auf seine Reise trifft er auf die Kriegskorospodentin Jaya Sahni, die Ihre eigenen Methoden hat, den Bürgerkrieg auf den Zahn zu fühlen. Aber die politische Lage in Sri Lanka ist sehr angespitzt und je mehr Vikram über die Hintergründe der Zustände herausfindet, desto mehr begibt er sich in Lebensgefahr
Kritik;
Bollywoodfilme, die sich mit dem Thema Politik beschäftigen, ist immer so eine fifty-fifty Glückssache. Es gibt gute Beispiele, wie Mission Kashmir oder Flauten wie Mission Istanbul. Madras Café gehört glücklicherweise auf den positiven Stapel. Schon die erste Szene, wo unschuldige Tamilen grundlos niedergeschossen werden, tut richtig weh. Und da das Ganze auf wahren Begebenheiten basiert, schlägt das ganze doppelt ein.
Der Film beschäftigt sich nämlich mit dem sri-lankischen Bürgerkrieg, welches in den 80ern begann und 2009 offiziell frieden gefunden hat. Ob nun Fakten hier verdreht wurden oder verheimlicht worden sind, kann ich nicht sagen, da ich nicht genügend über dieses Thema informiert bin. Was ich nur besprächen kann ist die filmische Umsetzung. Und die ist sehr solide. Die Bildsprache mit den Filtereinsätzen ist effektiv, die Spannung ist gut ausgewogen, zumindest am Anfang und gespielt ist das Ganze sehr ansprechend.
John Abraham, der Madras Café auch produziert hat, bessert sich im Laufe des Films und wird gegen Schluss auch der emotionale Knackpunkt in der Geschichte. Co-Star Nagris Fakhri, die mangels Hindi Kenntnisse nur auf Englisch spricht, spielt die Journalistin etwas stereotypisch aber sie ist ganz okay. Und es ist schön sie nach ihrem Debüt Rockstar wieder zusehen. Auch der restliche Cast zeigt eine zufriedenstellende Leistung.
Was bei mir nicht gänzlich funktionierte, war das Drehbuch. Im zweiten Akt, wenn das alles ins Thriller-Genre abweicht, wirkt das gezeigte etwas durcheinander. Ich muss gestehen, ich habe nicht jede Verbindung von A nach B gecheckt. Oder welche Figur jetzt wie genau dreck am Stecken hat. Man verliert irgendwann ein paar Teile des Puzzles. Wäre der Film auf der menschlichen, emotionalen Ebene nicht so gelungen, wären die Folgen fataler.
Und so bleibt Madras Cafe ein handwerklich rundum solider Film. In Indien hat der film durchgehen euphorische Kritiken bekommen. Bei mir ist Madiras Cafe nicht ganz oben auf der indischen Polit-Thriller Liste, aber auch nicht ganz weit unten.
Dreamworks Pictures hat den ersten Full-Trailer zu How to Train Your Dragon 2 released. Was Fünf Jahre nach Teil eins spielt. Der Cast besteht aus Jay Baruchel, Cate Blanchett, Gerard Butler, Kit Harington, Craig Ferguson, America Ferrera, Jonah Hill, Christopher Mintz-Plasse, T.J. Miller, Djimon Hounsou, und Kristen Wiig. Deutscher Starttermin ist der 31.7.2014. Trailer erscheint nach dem Klick.
Cast: Russel Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson, Logan Lermann, Douglas Booth, Leo McHue, Ray Winstone
Rating:
Story:
Als Kind musste Noah (Russel Crowe) zusehen, wie sein Vater durch die Hände von König Tubal Kain (Ray Winstone) getötet wird. Jahre später lebt er mit seiner Frau Naama (Jennifer Connelly) und seinen drei Söhnen Ham (Logan Lerman), Sem (Douglas Booth) und Jafet (Leo McHue Carrol) zusammen in den Bergen. Als Noah plötzlich von Albträumen geplagt wird, die er als ein Zeichen Gottes sieht, macht er sich mit seiner Familie auf dem Weg zu seinem Großvater Methusalem (Anthony Hopkins). Auf halber Strecke finden sie ein verletztes, kleines Mädchen namens Ila (Emma Watson) und nehmen sie in ihrer Familie auf. Bei Methusalem angekommen spricht Gott wieder zu Noah und warnt ihn vor einer großen Flutkatastrophe, die die Menschheit bald überkommen und vernichten wird. Er bekommt die Aufgabe eine Arche zu bauen, damit er die Tiere retten kann und somit auch seine Familie. Jedoch kommt ihm König Tubal Kain wieder in die Quere und möchte sich und sein Volk durch die Arche auch retten.
Kritik:
Bibelverfilmungen sind dieses Jahr hoch in Kurs. Anfang des Jahres startete The Son Of God in den Kinos und Ende des Jahres sehen wir Ridley Scott's Moses-Erzählung mit Christian Bale. Jetzt meldet sich erstmal Kritikerliebling Darren Aronofsky mit seiner Version von Kapitel 6 des alten Testaments. Aronofsky war schon immer fastziniert von der Noah Saga gewesen, so sehr, dass dies zu seinem Traumprojekt wurde. Und dank dem Oscar-Pusch mit seinem letzten Werk Black Swan, konnte er sein Traum nun erfüllen. Und eins vorweg, Bibelverfilmung oder nicht, da wo Aronofsky drin steht, ist auch Aronofsky drin.
Aronowsky, der bekennender Atheist ist, hat von Anfang an gesagt, dass dieser Film nichts für religiöse Gruppen sei, oder besser gesagt nichts für Gläubige, die Ihre Noah Geschichte nah an der Vorlage sehen wollen. Da er bei einigen Stellen massiv von der Vorlage abweicht. Was angesichts der Umstände niemanden wundern sollte. Die Noaherzählung ist nur eine kleine Passage, eine Kurzgeschichte in der Bibel und der Film geht knapp drei Stunden. Mehr als die Geschichte war ihm die emotionale Seite der Charaktere wichtiger. Er hat sich mehr an die Psyche der Figuren interessiert und dient daher wunderbar als Charakterstudie.
Der Film wurde komplett in Island gedreht und packt einen auf Anhieb mit seiner unterkühlten und angespannten atmosphere. Es ist spannend erzählt, von allen Beteiligten, allen voran natürlich Russel Crowe, vorzüglich gespielt und ist wunderschön bebildert. Die Schlachtszenen kommen ebenfalls gut. Nur an den Special Effects gibt es kleine Minuspunkte. Die Wassereffekte und die Flutszenen sind super gelungen, nur die Massentierszenen sahen etwas zu sehr nach CG aus. Jedoch von den Sets bis zu den Kostümen sieht auch alles sehr authentisch aus.
Eine Szene, die mir besonders gefallen hat, war Russel Crowe's "Gott sprach es werde Licht" Monolog. Visuell sowie erzählerisch wurde diese Sequenz sehr reizvoll inszeniert. Und generell ist das Drehbuch hier sehr gut strukturiert. Zwar ein wenig zu lang aber in Anbetracht dessen hat der Film kaum gelangweilt.
Trotzdem wird der Film es schwer haben sein Massenpublikum zu finden. Für die Christen weicht die Story zu sehr von der Vorlage ab. Und für den Rest könnte es zu kitschig oder zu abgestanden sein.
Doch was soll's, dass der Film an vielen Stellen nicht bibelgetreu verfilmt wurde. Aus Darren Aronofsky's Interpretation von Noah ist ein tolles Epos, mit (der muss jetzt sein) Biblischem Ausmaß geworden. Und ich denke das Fantasy-Fans hier mehr auf ihre Kosten kommen als andere.
Nach einem Weltweitem Einspielergebnis von $180 Mio. musste Sony nicht lange fackeln und hat ein Sequel zum 2010 Überraschungshit Karate Kid mit Jackie Chan und Jaden Smith angekündigt. Das war vor zwei Jahren und jetzt hat man Laut Deadline den Regisseur gefunden. Breck Eisner der u.a. The Crazies inszeniert hat, bekommt den Job. Das Drehbuch wurde von Cyrus Voris und Ethan Reif (Kung Fu Panda) verfasst. Über die Story zu Karate Kid 2 ist bis jetzt noch nichts bekannt.
Als Sony vor einigen Wochen die Spinder-Man Spin Offs Sinister Six angekündigt hat, war dabei auch eine Liste von potentiellen Regisseuren am Herumkursieren. Drew Goddard (Cabin in the Woods) stand auch auf der liste und er ist es jetzt auch geworden, und wird auch anscheinend das Drehbuch verfassen.
Sinister Six ist eine Gruppe von Marvel-Bösewichten, die über die Jahre in verschieden Spider-man Comics auftraten. Mitglieder von Sinister Six sind u.a Doctor Octopus, Electro, Kraven the Hunter, Mysterio, Sandman, The Vulture. EIn Starttermin ist noch nicht da.
Komponist Henry Jackman, der den Score zu Disney's Wreck it Ralph gemacht hat, bestätigte vor Kurzem, dass man tatsächlich an einem Wreck It Ralph Sequel arbeitet. In einem Interview mit Collider.com sagte er:
Wenn ich ehrlich bin, habe ich von einem Wreck it Ralph Sequel gehört. Ich kann nichts mehr dazu sagen, nicht weil ich zu schüchtern bin, aber ich glaube, dass sie offiziell daran arbeiten. Ich weiß nur, dass zurzeit am Script geschrieben wird.
Wann Wreck it Ralph 2 in die Kinos kommt ist noch nicht klar. Man munkelt einen Release in 2016 oder 2018.
Jetzt sieht man endlich die ersten bewegten Bilder zum testosteron geladenen Actionkracher EX3. Allein schon bein Anblick des Cast wächst mir ein Bart. Es sind dabei Sylvester Stallone, Jason Statham, Arnold Schwarzenegger, Kellen Lutz, Ronda Roussey, Harrison Ford, Kelsey Grammer, Wesley Snipes, Antonio Banderas und Mel Gibson. Kinostart ist der 21.8.2014. Trailer erscheint mach dem Klick.
Als letzte Woche der erste Trailer von den Turtles rauskam, hat es viele Fans mehr oder weniger zwar positiv überrascht, doch bei einer Sache waren sich viele einig, das Aussehen der Ninja Turtles schaut ziemlich creepy aus. Ein Fan hat sich deswegen die Mühe gemacht, die Photoshop-Klinge in die Hand zu nehmen, um den Look der Turtles ewtas zu verändern.