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Zauberer vs. Eiskönigin (Part 1)
Zitat A.: “Diesmal hab ich geträumt, dass ich ein schlittschuhlaufender Zauberer war, der die Welt vor der Eiskönigin retten musste.”
Stell dir vor, eine etwas jüngere Version von Dumbledore mit Zauberstab und Hut fährt über eine ewige Eisfläche und schaut ganz ernst, weil er jetzt in den epischen Endkampf zieht. Am Horizont tauchen schon Schneewolken auf und ziehen immer näher und sind aber auch ein bisschen rosa gefärbt, weils sonst ist das Bild zu weiß, und dann zwischen den Wolken taucht das Eisschloss auf so ähnlich wie bei Frozen mit der langen Eistreppe und da steht er dann dieser Zauberer und fragt sich, wie er mit den Schlittschuhen die Treppe hochkommen soll.
"Hm, ich kann auch nicht meine Schlittschuhe ausziehen, da friert es mich ja" Oh, da fällt ihm etwas ein. "Ich bin ja ein Zauberer! Ich kann zaubern! Also.. Moment.." Er schwingt seinen Zauberstab und streckt dann den Arm aus, ehe er ruft: "Supermanimus!" und schwups fliegt er wie Superman los auf das Schloss zu. Doch eisige Schneeböen reißen ihn aus dem Gleichgewicht. Kalt und nass und hinterhältig schlägt der Schnee ihm ins Gesicht und weil sein benutzter Zauberspruch ohnehin nie lange funktioniert, verliert er die Kontrolle. Er taumelt, schreit und stürzt in die unheilsame Tiefe des Burggrabens.
Vom Schlosse her ist ein gemeines Gelächter zu hören. Die böse Eiskönigin hatte alles beobachtet und den Schnee nach ihrer Laune in seine Flugbahn geschleudert. Doch was sie nicht weiß, unten tief in ihrem Burggraben hat jemand rechtzeitig genug seinen Zauberstab geschwungen und "Fallschirmus" gebrüllt. Es war knapp und der Zauberer hat sich seine ganze Körperseite bei der Landung geprellt, aber richtig coole Zauberer können sich mit selbst mitgebrachter Medizin aus Hogwarts und ein paar genialen Sprüchen wie "Rückrichtigus ossacoxae" recht schnell selbst heilen, obwohl die beste Schmerzlinderung, neben Morphium und neben Lachen noch immer die Ablenkung ist und davon hat der Zauberer genug. Er steht nämlich am Grunde einer tiefen Eisschlucht und das direkt vor dem Schloss des eisigen Grauens.
Aber der Zauberer ist ja nicht dumm. Als erstes zieht er die Fuhren aus seinen Schlittschuhen aus dem Schneematsch und macht ein paar Schritte auf die feste Eiswand vor sich. "Die Dame hat ihre Gemächer wohl auf einer Gletscherplatte errichtet", nein wie praktisch. Der Zauberer schwingt seinen Zauberstab, und statt nur "Lumos" zu rufen, brüllt er " Lumos feuribus" und beginnt ganz langsam in die Eiswand vor sich einen Tunnel zu schmelzen. Das dauert natürlich ewig, weshalb wir vorspulen zu dem Moment, wo er den Boden in den Toiletten der Eiskönigin durchdringt. Sein Blick fällt hinüber auf zur Toilette. "Bei meinem Besen, habe ich Glück, nicht die Abwasserrohre erwischt zu haben!"
Er rappelt sich aus seinem Tunnel und klopft sich den Matsch von seinem warmen Zaubermantel. Mit einem Blick in dem Spiegel stellt er fest, dass sein warmer Atem die kalte Fläche bereits bedeckt hatte. Brrr ist das auch kalt hier! Aber die gleiche Zahnpasta wie er benutzt die Eiskönigin, faszinierend. Er schmunzelt und erinnert sich dann an den Grund für seine Anwesenheit. Wie soll er vorgehen, sobald er diesen Raum verlässt? Aber er hat keine Zeit, sich einen ausgeklügelten Plan zu überlegen, denn dann wird die Tür vor ihm aufgeschlagen und die Eiskönigin steht vor ihm.
Und die kreischt erst einmal so laut und schrill und furchtbar, dass der Zauberer aus Schreck auch zu schreien beginnt!
Da stehen sie sich gegenüber und realisieren langsam, dass sie beide aufhören könnten zu schreien. Machen sie dann auch, aber die Eiskönigin ist böse und zischt fies: "Raus aus meinen Waschräumen! Ich muss aufs Klo! Und Sie Zwerg lassen mich in Ruhe, denn ich habe meine Erdbeerwoche und wenn Sie mich da nicht in Ruhe auf Toilette gehen lasse, bringe ich Sie auf so unfaire Weise um, dass es Ihnen noch nicht einmal auffällt, weil sie bis dahin schon tot sind!!"
Da stolpert der perplexe Zauberer aus dem Raum, die Eiskönigin marschiert an ihm vorbei und schlägt die Tür zu. Etwas arg baff steht der Zauberer dann da und wartet, weil er ist so weise, dass er tatsächlich befolgt, was die Eiskönigin gesagt hat. Außerdem will man ja höflich sein. Die Eiskönigin dagegen ist ja böse und hat ihre Periode nur als Ausrede benutzt, damit er seine Überraschungsattacke nicht macht, die sie erwartet hatte. Nun gut, wo sie schon einmal hier ist, könnte sie ja doch auf Toilette.. Oh was ist das? Ein Loch im Boden!
"Majestät?" Etwas nervös klopft der Zauberer an die Toilettentür. Er kann ja nicht ewig dumm hier herumstehen. Von drinnen kommt keine Reaktion, was ihn beunruhigt. Kampfbereit klammert er sich an seinen Zauberstab...
Grobe Fahrlässigkeiten
Ich habe zwar aufgehört, meine einzige Rechtsvorlesung zu besuchen, aber die Übung, die Lerngruppe und die Tatsache, dass ich manchmal nachts, wenn ich nicht einschlafen kann und mir eine besonders langweilige Beschäftigung suche, freiwillig im Gesetzbuch lese, scheinen wahre Wunder zu wirken. Ich klopfe mir jedenfalls seit geschätzt fünf Minuten geistig selbst auf die Schulter für diesen phänomenal sinnlosen Gedankengang, den ich gerade hatte (und schreibe deshalb hier und jetzt diesen Artikel, statt zu schlafen).
Der Ausdruck grob fahrlässig ist ja verbreitet, und -so weit ich weiß- sehr negativ konnotiert. Zumindest in meinem Köpfchen wurde er bisher mit Straftaten und dummen bis miesen Tätern in Kontext gesetzt. Das Einzige, was noch schlimmer war, waren vorsätzlich begangene Straftaten. Dem aufmerksamen Leser ist bestimmt nicht entgangen, dass ich in den letzten beiden Sätzen eine Vergangenheitsform gewählt habe. Dem intelligenten Leser sollte somit klar sein, was jetzt kommt (außer einer Missachtung einer der wenigen Regeln, die ich fürs Texte schreiben verinnerlicht habe, nämlich den Leser weder direkt noch indirekt als dumm zu bezeichen.. Sorry!): Eine Neubetrachtung des Begriffes der „groben Fahrlässigkeit“! Nun, selbst dem ignorantesten Leser ist vermutlich bewusst, dass es wenige Tage vor Jahreswechsel ist. Also die Zeit, in der man sich den Bauch mit Plätzchen und anderem Essen vollschlägt, und genug Alkohol bunkert um sein armseliges Leben und den überfressenen Bauch auch am letzten Feiertag des Jahres vergessen zu können, nur um am nächsten Mittag, pardon, Morgen völlig verkatert, äh.. frisch aufzuwachen und voller Elan in ein neues Jahr, das Jahr in dem alles besser wird, zu starten. Der wichtigste Begleiter? Die obligatorische Liste an Vorsätzen.
Nun gut. Mir ist bewusst, dass ich ein überspitztes Extrem gezeichnet habe und mein Unverständniss, weshalb Silvestern so besonders sein soll das Bild der letzten Zeilen gepräg hat. Ehrlich gesagt, kenne ich wenige Leute, die sich ihre Vorsätze tatsächlich klischeehaft aufschreiben und gehöre selbst zu den Menschen, die die Zeit „zwischen den Jahren“ gerne nochmal nutzen um sich und eben auch das letzte Jahr nochmal zu reflektieren. Dennoch habe ich ein Problem mit dem System der Vorsätze. Und der Grund, weshalb ich diesen Artikel schreibe ist, dass mir gerade tatsächlich ein bisschen klarer geworden ist, wieso. Man könnte sagen, dass ich selbst frustriert bin, ob mangelnder Diszipin oder unrealistisch hoher Ziele in der Vergangenheit. Beides definitiv nicht ganz von der Hand zu weisen. Allerdings auch nicht ganz wahr. Ich kenne mich gut genug, um herausfordernde aber schaffbare Ziele zu setzen und auch, um mich selbst zur Disziplin zu rufen, wenn ich das wirkich will. Extreme Motivationsschübe und auch, dass diese nachlassen kenne ich sehr gut und ich habe (mehr oder weniger) gelernt, sie zu nutzen. Hier stört mich nur, dass manche das wirklich so planen (jetzt mal ehrlich, wenn ich das dringende Bedürfnis -oder Lust- habe, etwas zu ändern.. Wieso genau macht man das nicht so bald wie möglich, also sofort? Aber: Ich habe ein Problem mit der „Wenn.. dann wird mein Leben besser“-Haltung, und dem, dass man sich auf diesen Vorsätzen ausruhen kann. Mich stören diese Standardvorsätze (mehr Sport, nicht mehr Rauchen, Abnehmen, ...), zumindest dann, wenn sie halt wirklich jedes Jahr per Copy and Paste übernommen werden, weil die Leute sich nicht mal beim Formulieren die Mühe machen, selbst nachzudenken.
Und jetzt kommt der Cut.
Ich nehme euch jetzt mit in meine Vergangenheit. Am zweiten Schultag, den ich in der 11.Klasse hatte bekam ich mal wieder die obligatorische „jetzt wird das Leben ernst, Kinder es geht aufs Abi zu Rede gehalten“. Die Lehrerin hat sich außerdem etwas sehr niedliches für uns ausgedacht. Sie ließ uns einen Brief an unser zukünftiges Ich (ein Jahr später) schreiben. Wir sollten Ziele für die Oberstufe aufschreiben. Fand ich -wer hätte das gedacht- doof, da mir von Anfang an klar war, dass ich mich nicht in eine Spitzenschülerin verwandeln werde und künstlich gepuschte Motivation dann nur in einer Krise enden würde. Also hab ich mir einen Brief geschrieben, in dem sinngemäß stand, dass das eine bescheuerte Aufgabenstellung ist, auch wenn es nicht schlecht ist, sich darüber Gedanken zu machen. Und dann hatte ich noch Zeit und Platz und habe stattdessen einfach hingschrieben, was ich an mir mag und was richtig gut läuft/lief, wo es vielleicht Feinjustierungen aber eigentlich keiner großen Veränderung bedarf. Ich war nicht nur danach unglaublich gut gelaunt, sondern musste auch echt lachen, als wir diesen Brief dann ein Jahr später wieder bekamen (ich hatte das tatsächlich vergessen.. ) Aber wer bekommt nicht gerne einen beinahe-Liebesbrief von sich selbst? :D Einen ähnlichen Brief sollte ich kurze Zeit später für mein FSJ schreiben. Schön brav habe ich damals also Erwartungen für die 10 (!) Bereiche, zu denen wir schreiben sollten aufgeschrieben, aber dazugeschrieben, dass ich hauptsächlich versuchen möchte, vorurteils- und erwartungsfrei in dieses Jahr zu gehen. Vermutlich ist das bei jedem anders, aber ich bin ein wirklich großer Fan von Schubladendenken, solange man es reflektiert und nur als Hilfe, nicht als „die Wahrheit über xy“ ansieht. Jedenfalls war mir bewusst, dass eine von mir selbst aufgebaute Erwartungshaltung sich in irren und sinnlosen Druck verwandeln würde und ich eh erstmal sehen musste, wie die Umstände dort waren, bevor ich sagen konnte, wie ich mich verhalten würde.
Trotzdem mag ich die Idee, sich (egal, ob am Ende des Jahres zwischen Plätzchen und Alkoholexzess, oder am 29.03.um vier Uhr morgens) bewusst Zeit zu nehmen, schriftlich zu reflektieren und dabei den Fokus besonders auf das Positive zu legen. Also keine Utopie zu Blatt zu bringen, sondern seine grobe Fahrtrichtung zu erkennen und wertschätzen zu lernen. Und dann lässig weitermachen und statt zu versuchen sich krampfhaft zu ändern lieber die positiven Eigenschaften zu stärken. Denn, und das sag ich aus dem tiefsten Inneren meines Herzen: Jeder hat unglaublich schöne Seiten, bei denen es sich lohnt, sie noch mehr hervorzuheben. (ich versuche zu ignoreren, dass ich mich dabei, dass ich selbst in jeder eingeschlossen bin, gerade sehr seltsam fühle).
Das alternativ Datum oben war zufällig gewählt, um zu verdeutlichen, wie egal Zeit und Ort ist. Doch jetzt ist es fast vier, ich wollte schon seit ..langem.. schlafen und habe stattdessen das hier geschrieben. Ich werde mich die nächsten Tage tatsächlich verstärkt selbst beobachten und hinsetzen (ein Vorsatz, ein Vorsatz!), aber jetzt werde ich erst mal schlafen.
Schlafen war generell eine grandiose Idee, nichtsdestotrotz war es gestern dann doch sehr spät und ich dementsprechend zwischendurch auch etwas launisch und genervt heute. Und genau das ist das tolle an diesen „Liebesbriefen“ selbst an einem Tag, an dem ich niemanden, vor allem mich selbst nicht mag, kann ich darauf zurückgreifen und entweder verzückt lächeln, irre kichern oder die Augen verdrehen und mich selbst auslachen. Und das, meine Lieben, finde ich unglaublich viel motivierender, als eine Liste mit meinen Fehlern.
Und bitte, gerne geschehen, jetzt haben wir unseren ganz eigenen schnulzigen Jahresende-Apokalypse-Artikel :)
Guten Rutsch, stay tuned
Professorismus #wortdeponie
- das Klischeehafte an einem klischeehaftem Professor, der wie ein klischeehafter Professor redet, sich bewegt und denkt. Beispiel: mein Matheprof.
Ich habe kein neues Graphic Tablet, aber endlich Adobe Illustrator und generell ganz viel Adobe Zeug und bin deswegen im Herumspielen und Herumprobieren und Herumkritzeln. Bei all den “firsttry.ai” und “secondtryofillustrator.ai” und “thridone.ai” kam kaum etwas wirklich Schönes heraus, aber das ist egal, denn ich saß bequem auf dem Sofa oder auf dem Boden im Sitzsack oder sonst wo und habe gekritzelt, die Maus am Bildschirm hat sich bewegt und es lief so viel besser als erwartet, deswegen hier bitte schön, “secondtryofillustrator.ai” für euch von mir und einen wunderschönen Tag noch. Denkt nicht an den bösen Geist ganz links, der irgendwie auch in Flammen steht, oder an die schiefe Grimasse rechts unten, sondern lieber an die schnurrige Katze oder die Noten und die Musik und die Kritzeleien meiner Gedanken und die Kritzeleien des Lebens. Lasst uns das Leben bekritzeln! Und auf noch viele dumme Kritzeleien von meinerseits! :D - H
Diarrhea of Thoughts
Who does not know that feeling? Ok. So you could find another, more charming phrase to name it, but I simly don't care right now. Wanna know why? I've just got it myself.. And when I start thinking about nobler synonyms it's not gonna make the rest of the thoughts spinning through my head better (they are not bad, just a lot and weird).
The funny thing is: I am very emotional right now but at the same time happy and sad, calm and excited and I kind of feel like I don't feel anything. And (in case any man who thinks everytime a woman is emotional it is for her hormons ever reads this: ) no, it's no “special time a month”, you don't have to ask for my hormonstatus. There's simply so much gone on the last few days, weeks, months... or maybe my whole life. And sometimes it catches you. Like a flue I guess ;) But seriously I know you all know the feeling.
I also can't decide whether I want to be on my own or see other people right now. But it's all ok. I'm just going to go through this shitstorm of thougts (ok. That sounds even worse. From now on I'm gonna call it DT. I think that version sounds best possible) and maybe tomorrow I can focus again :) (If not it's also ok. I'm just gonna take my time) But since I've been alone here the last two hours and neither playing music nor tidying up my room, eating, not even drinking Mate helped settle everything, I'm just gonna find someone to talk and laugh with.
But before I do that, there is one thing I am really clear about and I have to do it first: I want to tell you, how much I love you guys and appreciate your friendship.
See you <3
Da steh ich drauf
Hallo meine Lieben, ich melde mich hier wieder, live vom Campus. Es ist der zweite “richtige” Unitag, und auch wenn eine meiner Übungen heute netterweise noch nicht stattgefunden hat, bin ich nach vier Stunden Sprachkurs, zwei Stunden Leute kennenlernen in der Mensa und der wahnsinnig spannenden (Vorsicht Ironie!) Rechtsvorlesung von gerade eben echt erledigt. Aber wie gesagt, die Übung die ich jetzt hätte entfällt, ich habe gerade meiner gesamten Familie Lebenszeichen von mir geschickt und meine Mails durchgecheckt und jetzt noch eine Stunde Zeit, bis die Übung zu selbiger Rechtsvorlesung beginnt. Und dann kommt endlich der heiß ersehnte Chor! (Nachtrag: Dieser Beitrag wird unter anderem erst jetzt gepostet weil ich die letzten fünf Minuten dieser einen Stunde eine sehr sehr seltsam - verstörende Begegnung hatte, aber dazu an anderer Stelle mehr)
Einleitend möchte ich an einen Biologielehrer meiner ehemaligen Schule erinnern. Soweit ich weiß hat er folgenden Witz öfter gebracht (aber nicht zu oft) und ich fand ihn JEDESmal lustig!
Der Moment, in dem ein Klassenkamerad (natürlich nicht man selbst) verzweifelt vorne am Lehrerpult stand und mit großen Augen fragte: “Woraf stäh I 'n grod?” und besagter Lehrer mit “ Meines Wissens ist das PVC-Boden” antwortete.. (zum Schießen, oder?!)
So. Wer mich kennt, bzw. Die ~vier Beiträge die ich hier bisher geschrieben habe gelesen hat, weiß was jetzt kommt. Eine mühsame Auseinanderklamüserung all der Verwendungen des “drauf stehens” und dann eine lächerliche Verbindung all dieser. Lasset den Spaß beginnen! Auch wenn ich diesmal das ganze in eine wunderschöne Geschichte verpackt habe
Zurück zu unserem Klassenkameraden, der natürlich seine Note, bzw den Notendurchschnitt meinte. Hinter dieser Frage schwang außerdem die unvermeindliche Sorge, nicht gut genug zu sein mit (wobei gut genug ja sehr weit gefasst ist). Vermutlich ist er danach freudestrahlend zu seinen Kumpels gelaufen, um ihnen zu erzählen, dass er sich dieses Jahr das “freiwillige” Referat sparen kann. Laut all der pubertierende Jungs bis eigentlich erwachsene Männer Klischees MUSS sich das Gespräch nach dieser lebenswichtigen Mitteilung um die anwesenden Mädels (Alternativ auch Frauen, oder.. selbstverständlich: Gurls) gedreht haben. Und was sagt man da so gerne: “Ey alter! Isch steh voll auf die mit ihren Haaren und so!” (Anmerkung: “Und so” macht jede Ausssage qualitativ hochwertiger) Dem betroffenen weiblichen Wesen gegenüber hat man das dann lieber wieder ins neutrale Hochdeutsch, oder bestenfalls sogar in gepflegt charmantes Bayerisch umformuliert. Dabei hat man neben einem unvermeidlichen leichten Rotstich im Gesicht im aller, aber wirklich aller besten Fall ein Kichern in einer eigentlich grauenvollen Frequenz (die aber in dem Fall sooooooo süüüß war), ein Umwickeln eines Fingers mit einer Strähne eben dieser (!) Haare und ein leises “ich steh auch auf dich, ok.. ich komm mit ins Kino” bekommen.
Eben jenes wunderschöne unschuldige Mädchen war natürlich den ganzen Tag aufgeregt. Ihren Freundinnen hat sie es sowieso sofort gesagt. Wenn der Jüngling Glück hatte, hatte sie wenigstens den Anstand, zu warten, bis er weg war. Dennoch: dank des permanenten abwesenden Grinsens und der extra kleinen Portion beim Familienmittagessen haben natürlich auch die Eltern schnell mitbekommen, was Töchterchen aka die kleine Prinzessin so vor hat. Und da beginnt der dritte Akt unseres Dramas: Diese uneinsichtigen Eltern wollen nicht nur den Namen des Jungen, seiner Eltern und alle dazugehörigen Telefonnummern, nein sie beSTEHEN auch noch darauf, dass Töchterchen unmöglich früh zu Hause ist (und das kann alles sein von sie darf überhaupt nicht weg bis “Naja Kindchen, zum Frühstück will ich dich dann sehen”.) So oder so, Sie lassen überhaupt ganz und gar keinen Freiraum und sind zumindest dem Gerechtigkeitsempfinden eben jener jungen -schon fast erwachsenen- Dame nach einengende Tyrannen, die sich nicht mehr daran erinnern können, selbst mal jung gewesen zu sein. Als Verfasserin dieses Artikels reibe ich mir natürlich die Hände, wenn der Höhepunkt der STANDpunkte mit einem zornigen Aufstapfen des Fußes verdeutlicht wird.
Fast forward, jenes Mädchen ist inzwischen wahrscheinlich gerade bei ihrer Bachelorarbeit, während ich.. reif, erwachsen und vor allem leistungsorientiert wie ich bin mal wieder Ersti bin und in der Zeit zwischen zwei Veranstaltungen (alle anderen sind heimgegangen) mit ihrer Biographie beginne.. (Hatte ich erwähnt, dass sie schon immer eine außerordentlich bemerkenswerte Persönlichkeit war?)
Nun, auch ich hab inzwischen nicht nur den Dreh mit den Haaren und dem grässlichen Lachen drauf, sondern begonnen mich meiner Karriere zu widmen und bin heute Punkt 7:15 mit einer Mitbewohnerin, die ich zwar erst seit einer knappen Woche kenne zur Uni gelaufen (ok.. ich hatte keine Ahnung, zu welchem Gebäude ich musste, aber der Wille zählt ja bekanntlich). Wir hatten jede Menge Spaß und haben viel geredet und gelacht und irgendwann habe ich ihr ein Kompliment gemacht: “Ich steh auf deinen Humor” Da sie über diesen Ausdruck sehr lachen musste, habe ich ihr erklärt, dass mich sogar jemand überreden wollte, mich als “Social Expirement” “an sie ranzumachen”, aber sie sich da keine Sorgen machen m´üsse, da das Kompliment wirklich rein an ihren Humor ging (der ist grandios. Zwischen Flachwitzen, Wortwitzen, über Lachen über eigene Peinlichkeiten bis hin zu leicht beißendem Sarkasmus.. Grandios.) Wie bereits in “Überreden” angesprochen (Leute, ich hab das Perfektioniert, ich mache in einem Artikel Werbung für einen anderen, vielleicht sollte ich das doch gewerblich machen!) übernehme ich gerne Wortschatz und “Da steh ich drauf!” gehört definitiv zu den Dingen, die sich in meiner Alltagssprache etabliert haben (Wenn man von einer Etablierung sprechen darf, immerhin wurde ich von meinem Bruder schon dafür verarscht, dass ich das so häufig verwende und es scheiße klingt aber.. Ich steh nun mal auf Frischkäse!)..
Jetzt würde ich mich gerne noch darüber beschweren, dass in meinem Wohnheimszimmer Teppichboden ist, aber ehrlich gesagt stört mich das inzwischen gar nicht mehr. Deshalb gehe ich gleich zum letzten Part über: Wieso ist es anscheinend gesellschaftlich tolerierter “Ich liiiiiiebe ...” zu sagen als “Ich stehe auf ...” Wieso kann man “Ich finds geil” sagen? Wenn man das in diesen Kontext setzt denke ich natürlich auch bei “Ich stehe auf ...” erstmal an einen seltsamen Fetisch, aber jetzt mal ernsthalft.. Wir leben in einer Zeit und einer Kultur, in der Beziehung und Familie immer weniger gewertschätzt werden. Wenn wir jetzt auf das kulturelle Gut aus allen Romanzen scheißen (in denen das “L-Wort” noch exklusiv ist) und “ich liebe” zu etwas alltäglichem, stinknormalen machen (und ja, Mr. Mc Donalds, dich trifft hier ein besonders strafender und verachtender Blick!), was sagen wir dann wenn wir echte hardcore Gefühle ausdrücken wollen? Klar, kann man, wie ich oben das i lang gesogen quietschen “Ich liiiiiiebe!!!” aber das ändert doch nicht wirklich was, oder?
Ich bin eine Verfechterin der blumigen Sprache und Ausdrucksweise, aber im Spanischen ist z.B. die Bedeutung von “ich liebe dich” und “ich mag dich” inzwischen eigentlich umgedreht. Und bei aller Liebe (hahaha) zum Spanischen. Das hat mich nicht nur verwirrt und davon abgehalten, Komplimente zu machen, das ist doch irgendwie komplett bescheuert.
Jetzt, drei Tage später, fällt mir auf, dass ich nach zwei Seiten schwafeln immer noch auf kein Fazit gekommen bin. Werde ich wohl auch nie.
Ich steh nach wie vor auf eine ausgeschmückte Ausdrucksweise und ich liiebe (!) es, “emotional” zu reden (da ich generell sehr emotional bin). Aber irgendwie will ich auch mehr darauf achten, was ich wann sage. Und vielleicht fällt mir ja irgendwann ein besser treffendes Wort, das meine Zuneigung zu Essen oder Humor beschreibt ein. Ich halte euch auf dem Laufenden, solange mir nichts besseres einfällt und ich mag zu platt und ich finds geil zu.. (obszön?) naja, eher übertrieben vorkommt bleibe ich bei meinem Vokabular.
Indianerehrenwort!
Anmerkung: Bis auf meine Wenigkeit und das Zitat eben jenes Lehrers sind alle Charaktere tatsächlich frei erfunden. Auch wenn man manche Züge in Bekannten zu sehen meinen wird, hatte ich während des Schreibens und auch jetzt nicht mal ein Gesicht vor Augen.
In diesem Sinne: ILU Guys and Gurls!!
#Wortdeponie No2
(Also.. jetzt hier an der richtigen Stelle, etwas “veraltet” tut einfach so, als würdet ihr es das erste Mal lesen) Ja.. Ich weiß, ich weiß. Ich hatte ewig keinen Bock zu schreiben und jetzt das? Zwei Tage hintereinander? Nun, was soll ich sagen? Geburtstag und Weihnachten ;) Herzlichen Glückwunsch!
Nachdem ich heute mehrere nette Gesprächlein zwischen Smalltalk und Verwandschaftsklatsch hatte war ich schlichtweg inspieriert, ein Wort zu erfinden und gleich hier abzulegen. Es ist allerdings weniger für den täglichen Sprachgebrauch, als viel mehr für aufbauende Selbstgespräche (und seien wir mal ehrlich, abgesehen davon, dass wir alle sie führen, gibt es hier doch immer Ausbaupotential) gedacht.
Und das Wort No.2 in der Wortdeponie lautet:
Großmüter!
Die suber glugen unter euch haben es vermutlich gleich erkannt: Dieses geniale Wort besteht vorrangig aus zwei Worten, die wir alle kennen, wenn auch nicht zwingend häufig nutzen.
Großmutter, Oma,… es gibt viele Kosenamen für jene Frau. Die, die mich heute inspierierte ist ehrlich gesagt nicht meine Oma (sie fragt mich auch jedes der fünf mal, die wir im Jahr sehen, wer ich denn genau bin) dennoch legt sie meiner Meinung nach für viele Omis charakteristische Züge an den Tag: Sie macht hinreißende Komplimente, die manchmal etwas over-the-top sind, so dass man zwischen sich geschmeichelt und sich verarscht fühlen nicht mehr weiß, was man denn erwidern soll.
Großmut. Zugegebenermaßen wirklich kein Wort, das noch verwendet wird, aber dennoch erschließt sich jenen, die im Deutschen zu Hause sind der Sinn. Ich könnte großmütige Menschen als Menschen mit großem Mut und großem Gemüt paraphrasieren. Ich kann es gerade schwer beschreiben, aber es ist, wie manch anderes veraltetes Wort irgendwie eine Umschreibung für eine ritterliche Tugendhaftigkeit und edle Gesinnung (Bäam! Schön geschwollen gesagt).
→ Was aus beidem folgt, ist eine Haltung, die ich mir aneignen kann. Ich sage schon lange, dass ich mich viel mehr auf das Oma sein, als auf das Mama sein freue (beides dauert noch), weil ich es mir viel entspannter vorstelle. Aber was ich definitiv sein möchte ist ein großmütiger Mensch. Inspieriert von so vielen lieben Omis auf dieser Welt, nenne ich es Großmüter!
Und hiermit wird es öffentlich: Ich werde versuchen ein Großmüter zu sein. Entwaffnend freundlich, offen und auch ehrlich.
Die Danksagung für diesen Artikel geht in erster Linie an J. und seine Oma. Ihr seid beide sehr tolle Menschen. Sie nannte mich vorher Model, drehte sich zu ihm um und bezeichnete ihn als Schläger und Gangster (rein wegen seiner Kleidung, bevor ihr euch Sorgen macht). Beides mit einem Zwinkern auf eine herzige Art und Weise es hat mich berührt (oder ist belustigt treffender?). Und ich rede nicht nur vom peinlich berührt und in einem Kreis Leute stehend perpex sein (und belustigt.. Ich habe es ihm auf alle Fälle unter die Nase gerieben).
Sie geht aber auch all die anderen, mit denen ich heute kommuniziert habe.. Kleine Spitzen können sehr lustig sein und Wortgefechte machen Gespräche mit jedem einzelnen von euch genauso einzigartig wie das gelegentliche Einfließen lassen von Arabisch, Farsi, Bayerisch oder Hessisch. Wenn ich euch nicht treffe, aber eine gelegentliche Chatnachricht bekomme freue ich mich aufrichtig. Was mich aber wirklich glücklich macht: echte Komplimente zu bekommen, und wenn mir jemand zuhört ebenso, wie wenn mir jemand wirklich etwas aus seinem Leben mitteilt und Komplimente annimmt. Es ist anstrengender, sich 100% auf Leute einzulassen, aber es ist es auch wert. Und genau diese Großmüterhaltung soll, nein MUSS ich wieder mehr einüben!
Ich hab euch lieb!
Musik
Musik. Musik ist wunderbar.
Auf so viele verschiedene Weisen.
Es gibt auch die unterschiedlichsten Arten.
Wenn ich gefragt werde, was mein Musikgeschmack ist, hab ich darauf nie wirklich eine Antwort.
Ich will das eigentlich nämlich nicht einschränken.
Mittlerweile antworte ich jedoch auf die Frage danach: Indie-Rock mit einem Einschlag von Klassik und den gelegentlichen Hits aus den Charts.
Allerdings muss man sagen, dass diese Beschreibung wirklich nur sehr oberflächlich daran kratzt.
Aber man kann ja nicht das ganze Leben lang auf die Frage nach dem Musikgeschmack nur mit einem Schulterzucken antworten oder gleich mit 20 Bandnamen. Nicht wirklich praktikabel bei Small Talk.
Mein Problem hier ist nur gerade, dass ich bereits jetzt schon wieder Schwierigkeiten habe meine Gedanken zu Musik in Worte zu fassen. Normalerweise bin ich durchaus jemand der keinerlei Hemmungen hat über alles und jeden zu reden, bis es absolut jeden nervt.
Aber gerade bei Musik brauche ich normalerweise noch jemanden mit dem ich mich darüber austauschen kann, nur dann bekomme ich da wirklich meine Gedanken sortiert.
Vielleicht starte ich in der Zukunft nochmal den Versuch das ganze etwas eloquenter zu verpacken, statt in 180 Wörter nichts wirklich Relevantes von mir zu geben. Versprechen kann ich da aber nichts.
Noch dazu rede ich mal demnächst über Konzerte und Lieblingsbands und Lieblingssongs.
Und Lieder zu denen ich mich selbst auf putzen konditioniert habe, und Lieder, zu denen ich mit ausgestreckten Armen im Kreis durch den Raum tanzen will, und Lieder, bei denen man so laut mitsingen muss, dass einem danach die Kehle weh tut, und Lieder, bei denen man in einer Decke gewickelt weinend Tee trinkend den Regen beobachten möchte, und Lieder, Lieder, Lieder.
Ich LIEBE Musik.
Musik ist Wunderbar.
Ich gehe jetzt Musik hören und durch das Zimmer tanzen und weinen und putzen und sonst noch alles wozu es mich inspiriert.
Ich hänge hier noch mein Lieblingslied an. Weil genau dass das Lied ist zu welchem ich jetzt gleich durchs Zimmer tanzen werde. Und es schonmal Live gehört habe. Und es einfach wunderbar ist. Unbedingt mal anhören.
Birds
been standing in the corner studying the lights the dreaming of escape will keep you up at night but someone had put the flares up and got me in the rays so I guess I’d better stay ‘uh uh no come on’ you say
it’s a fool’s gold thunder it’s just a warring rain don’t let the fears just start ‘what if I won’t see you again’ around here you never want to sleep all night so start falling in love, start the riot and
come on rage with me we don’t need words and we’ll be birds got to make our own key
only got this moment you and me guilty of nothing but geography
come on and raise it come on and raise this noise for the million people who got not one voice come on it’s not over if you mean it say loud come on all for Love out from the underground away with me we don’t need words close your eyes and see and we’ll be birds flying free holding on in the mystery
oh oh oh oh oh oh oh oh oh fearless together you said ‘we’ll go through this together’ when you fly won’t you won’t you take me too? in this world so cruel I think you’re so cool
Das Teedilemma und andere Eskapaden
Hallo ihr Lieben,
jetzt melde ich mich auch endlich mal hier zu Wort, hat ja wirklich lange genug gedauert.
Ich sitze gerade hier in meiner Wohnung an einem Sonntagmittag und trinke Englischen Chai Tee im Uni-Hoodie und mit Kuschelsocken. Man kann also feststellen, dass mein Tag bis jetzt richtig gut läuft.
Das Problem ist gerade jedoch nur, dass ich gar kein besonders wichtiges Thema parat habe. Daher werde ich jetzt einfach ohne irgendeinen roten Faden mal loslegen, mit allem was mir so einfällt. Wer weiß, vielleicht stolpere ich sogar noch über was Spannendes.
Beginnen wir doch einfach mal mit Dingen, die in letzter Zeit so in meinem Leben passiert sind:
Ich war in London und habe sündhaft teuren Tee gekauft, und wäre es nach meinem Herzen gegangen hätte ich auch noch viel mehr als nur die zwei Dosen, die ich mir gegönnt habe, erstanden. Leider waren das Hirn und der Geldbeutel mal wieder schlauer, worüber ich mich gerade besonders ärgere, da der Tee wirklich sensationell lecker ist und ich ihn viel zu geizig rationieren werden muss.
Und dabei habe ich erst den Chai probiert, weil ich selbst für eine Tasse vom Ingwer-Grün-Tee zu knauserig bin. (Der riecht so verdammt lecker. Da erlauben wir mal die Fäkalsprache.)
Ein Lichtblick im Teedilemma ist jedoch, dass N. und ich vorhaben nächsten Oktober wieder nach London zu fahren, und ich jetzt schon weiß, dass ich dort wieder Tee einkaufen werden und bereits jetzt anfange dafür zu sparen.
Ist schon traurig, dass ich so ein obsessiver Teeliebhaber bin.
Übrigens: knauserig ist ein tolles Wort. Leider auch eines von den Wörter, welches nicht mehr ausreichend benutzt wird. Generell. Wortschatz ist etwas Wunderbares. Manchmal bin ich der Typ Mensch, der mit den großen Wörtern um sich wirft und viel zu oft wirkt es sehr prätentiös (zurzeit eines meiner Lieblingswörter, weswegen ich es förmlich inflationär verwende). Gleichzeitig liebe ich mein großes Vokabular. Allerdings werde ich mich bei Gelegenheit dem Thema nochmal ausreichend widmen und dafür hier einen extra Eintrag verfassen. Also, zurück zu den Ereignissen in meinem ach so aufregenden Leben.
Vor kurzem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen gedeckten Apfelkuchen gebacken.
Dabei habe ich festgestellt, dass Mürbteig ein hinterhältiger Mistkerl ist. Vor allem, wenn man den Teig solange im Kühlschrank stehen lässt, wie es im Rezept steht, aber es eindeutig nicht lange genug ist. Aber ich bin ein sturer Mensch und habe es hinbekommen gegen den bösen, klebrigen Teig zu gewinnen. Sogar einen Deckel habe ich fabriziert, mit genug Mehl, Geduld und Ehrgeiz. Was man alles benötigt für so einen Kuchen, man glaubt es kaum.
Allerdings hat sich mein Durchhaltevermögen bezahlt gemacht, weil das wirklich ein super genialer Kuchen war. Und ich finde, nachdem ich so tatkräftig mit dem Teig gekämpft habe, hab ich mir auch diesen Level an Eigenlob verdient. Noch dazu habe ich ja das Rezept nicht erfunden, sondern das geht ganz auf die Kappe von TV Spielfilm und meiner lieben Mama, die es entdeckt hat und mich gebeten hat es mal auszuprobieren. Dank eines gut ausgestatten Kühlschranks, und zwei Eiern die weg mussten, habe ich das dann auch sofort gemacht und somit einen sowieso echt schon genialen Tag abgeschlossen.
Das war ein wirklich schöner Donnerstag. Hauptsächlich wegen des traumhaften warmen Herbsttages und dem Bummel in Landshut mit meiner Mama und der kleinen Giftnudel a.k.a unser kleiner Wuff, aber der Kuchen war sozusagen die Kirsche auf dem Eisbecher des Tages.
Seit vorgestern bin ich jetzt wieder in meiner Wohnung und habe endlich mal meine Wände mit Postkarten dekoriert. Außerdem habe ich beim Wiedereinräumen meines Kleiderschrankes mit Schrecken festgestellt, dass ich wirklich viel zu viele Klamotten habe.
Zwar habe ich daheim bei meinen Eltern kaum mehr welche, allerdings sind da durchaus noch welche, obwohl ich vor drei Wochen dort auch schon eine große Tüte aussortiert habe.
Jedoch liegt das Problem natürlich auch irgendwo da, dass ich als ich mit meiner Mama in Landshut shoppen war neue Oberteile gekauft habe und ein paar Tage zuvor auch noch online Klamotten bestellt habe. (Psst. Nicht verurteilend Schauen. Immerhin habe ich auch hier noch ganz brav ein paar Teile aussortiert). Aber ich hab wenigstens endlich mal eine gescheite Winterjacke, was ein Projekt war, welches ich seit mehreren Jahren in Angriff nehmen wollte. Die letzten Jahre hatte ich nämlich nur Mäntel, die nicht unbedingt dünn waren, jedoch halt keinen dick gefütterten Parka mit einer Kapuze, welche so flauschig ist, dass ich mit ihr kuscheln will. Und sie streicheln will. Soooooooooooooooooo flauschig. Okay. Ich nehme meine schräge Kapuzenobsession und stecke sie in eine dunkle Schublade. (Kapuzenobsession ist übrigens auch ein hervorragendes Wort).
Ich glaube, dass ist erstmal alles was ich mitteilen möchte. Es ist gerade doch etwas zu schräg geworden, ich stelle mein Hirn mal wieder auf Stand-by und mache mir eine neue Tasse dieses viel zu leckeren Tees, da ich den hier gerade als Antrieb hierfür leer getrunken habe. Vielleicht probiere ich ja doch noch den Ingwer-Grün-Tee. Falls ja, berichte ich das nächste Mal darüber wie genial der ist. Immerhin ist meine beunruhigende Faszination mit Tee sicher genauso spannend für euch wie für mich.
In diesem Sinne, einen wundervollen Restsonntag an euch alle.
Und bis zum nächsten Mal, wenn ich mal wieder einfach alles was mir gerade so spontan durch den Kopf geht von mir gebe.
"Sie werden so schnell groß" Ein Satz, der früher genervt hat, wenn man ihn gehört hat. Ein Satz, den ich gestern aus vollem Ernst gesagt habe. Warum? Weil ich etwa eine Woche mit dieser kleinen Maus Katzenklappe geübt habe. Das Teil geht etwas streng, kleine Katzen müssen fest drücken und wenn man noch gar nicht kapiert hat, was das ist, dann ist das kompliziert und unbegreiflich. Erste Mal ohne (leichtes) Aufhalten ging mit einer Feder. Wie? Federn sind toll. Federn muss man jagen. Federn müssen sofort geschnappt werden. Federn, die direkt vor der Katzenklappe sind, und Katze mit hoher Geschwindigkeit dagegen springt und Katzenklappe nachgibt und Katze nicht mehr genug bremst, dann ist Katze draußen, ohne zu realisieren. Ein Tag später, sie kann es allein. Katzenkind schlau. Mamamensch stolz.
Ups
Was mache ich, wenn ich hier etwas posten wollte aber es leider falsch gepostet habe? Mein Akku stirbt, ich kümmere mich (vielleicht) wann anders darum..
Ich würd vorschlagen, Copy&Paste und nochmal hier posten und alles andre, was falsch gewesen wäre, löschen? Oder hier als tdaosp rebloggen, dann ists auch hier wie mein Text hier.
Jedenfalls toll wie viel hier los ist, das motiviert mich auch was zu schreiben, obwohl ich nix weiß
Ups
Was mache ich, wenn ich hier etwas posten wollte aber es leider falsch gepostet habe? Mein Akku stirbt, ich kümmere mich (vielleicht) wann anders darum..
Endlich Ende, aller Anfang oder kreative Kräfte?
Meine treuen Leser! Schon viel zu lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, aber hier bin ich wieder mit viel Zeit, einem Glas Rotwein und einem Thema, das mich irgendwie und irgendwo beschäftigt. Wenn das nicht die perfekten Voraussetzungen für einen weiteren phänomenal genialen Beitrag sind, dann weiß ich auch nicht, was ihr wollt.
Mal wieder geht das Jahr zuende (und nein, ich meine NICHT dass man bereits Lebkuchen und Silvesterknaller im Laden kaufen kann, obwohl es noch nicht mal Halloween war). “Das Jahr” ist dieses seltsam verschobene Jahr, in dem wir doch alle irgendwie leben. In meinem Fall meine ich ein Jahr Studium. Zwei Semester inklusive vorlesungsfreier Zeit sind vorbei und bis das nächste Semester losgeht kann ich nicht nur Tage, sondern bereits die Stunden zählen. Doch viel mehr noch beschäftigt mich der Satz “übermorgen ziehe ich um/aus!” Das zu tippen fühlt sich genauso unreal an, wie es zu sagen, weshalb ich ihn möglichst oft in diesen Artikel einfließen lassen werde. Vielleicht hilft es ja.
ÜBERMORGEN ziehe ich um! Ich bin nicht besonders stolz darauf, wie sehr ich es mir in letzter Zeit angewohnt habe, zu fluchen, aber: Verdammt! Übermorgen. Da wir inzwischen Abend haben und ich das hier heute wahrscheinlich nicht mehr posten werde fast schon morgen. In (Blick auf die Uhr) 39h und 27 Minuten findet die Schlüsselübergabe statt. Ich habe ein FSJ auf der anderen Seite dieser Erde gemacht und oft kam es mir sehr surreal vor, dass ich dort wirklich war. Genauso wie es nach wie vor irgendwie seltsam ist, das Leben, das man in diesem einen Jahr geführt hat so aufgegeben zu haben und nie wieder führen zu können! Aber ist das nicht mit eigentlich allem im Leben so? Natürlich gibt es überraschende Ereignisse, aber viele der “weltbewegenden Dinge” die uns widerfahren sind schon so viel früher vorhersebar. Wir machen Pläne, arbeiten To-Do-Listen ab. Was ist mit der (lecker duftenden) Seife für mein neues Bad, die ich seit über einem halben Jahr zur Seite gepackt habe? Mit der Diät vor der Hochzeit, um im Kleid die bestmögliche Figur zu machen? Mit der extra Versicherung, die ich vor dem großen Reise abgeschlossen habe?
Keine Sorge, ihr habt nichts verpasst eines der oben genannten Beispiele ist frei erfunden, bzw. an anderen beobachtet und von meinen geliebten romantischen Komödien inspieriert.. und, ach ja: verheiratet bin ich auch noch nicht.
Wie oft dauert die Vorbereitung länger als das Ereignis? (nicht, dass das schlimm wäre ;) ). was macht so ein “lebensveränderndes Ereignis” eigentlich mit uns? Ich meine, klar. Die Umstände ändern sich, aber ich bleibe ich und wenn ich sehe, wie wenig ich mich in den letzten Jahren verändert habe wird mir bewusst, dass ich das meiste um mein Leben herum baue und nicht anders herum. Was ist das wichtigste? Die Vorbereitung, das Ereignis, oder was dadurch mit uns geschieht/ aus uns wird? Eine philosphische Frage, leider habe ich noch nicht genug Wein getrunken, um sie beantworten zu können. Definitiv hat alles seinen Reiz. Vorbereitung, Spannung, Pläne, Vorfreude... Geschehen, Verwirklichung, Emotionen, Zeit die still steht... Erinnerung, manchmal Veränderung, aber definitiv Erfahrung. Belassen wir es dabei und Abmarsch! Nächster Absatz:
Übermorgen ZIEHE ich um! Wegziehen, ziehen, umziehen. So viele Varianten des Wortes. Irgendwie bedeuten sie alle Veränderung. Weg/umziehen, den Ort wechseln, neue Ufer erkunden. Ziehen. Es kann anstrengend sein, wenn ich etwas ziehen muss oder schmerzen, wenn etwas/jemand an mir zieht. Und wenn etwas richtig zieht heißt es so viel, wie es könnte nicht besser laufen. Umziehen. Oben bereits aufgegriffen, oder auch auf das Kleidung wechseln und sich wirklich verändern münzbar. Zwischen Clown, Drag Queen und High Society Mitglied liegt erstmal die Optik und dann das Auftreten. Kleider machen Leute ebenso wie Leute Kleider machen. Ich könnte hier von Schauspielern schwärmen, die (auch dank guter Kleidung und Maske) verschiedensten Rollen auf wunderbarste Art und Weise Lebe einhauchen, aber leider interessiere ich mich nicht allzusehr für berühmte Personen. Viel faszinierender finde ich Alltagsmenschen. Ich bin jemand anders, ob ich Jogginghose, Jeans oder Rock anhabe. Keine komplett andere Person, aber doch jemand mit anderem Auftreten und anderer Wirkung. Ich weiß, dass ich Leute auch je nach Kleidung und Haltung anders behandle (Soziale Diskrimination!! - ich sollte mich schämen!) und anders behandelt werde. Genauso weiß ich, dass ich mich in unterschiedlichen Situationen anders fühle (und es ist weder besonders angenehm, overdressd noch underdressed zu sein), Und da ein kleines Wörtchen jetzt sowieso sehr oft gefallen ist, machen wir doch damit gleich weiter:
Übermorgen ziehe ICH um.
Notiz an mich selbst: Ich mag Kirschwein lieber als Heidelbeerwein.. Notiz an euch: Ja, ich bin irgendwann schlafen gegangen und hatte dann keine Zeit/Lust mehr, hier weiterzutippen, aber hier bin ich ;)
Wo waren wir?
Vorgestern bin ICH umgezogen. Schon lustig. Ich erfinde hiermit eine Statistik, die belegt, dass tagtäglich viele viele Menschen umziehen (hab den Link leider verloren). Auch ich bin schonmal kurzzeitig ausgezogen gewesen. Aber trotzdem ist das jetzt anders. Oder auch nicht, aber es fühlt sich so anders an.. Endgültig (nein, ich werde den Kontakt nicht abbrechen, aber vmtl. Werde ich die nächsten fünf Jahre nur als Gast nach Hause kommen - zwar für längere Zeit und als Familienmitglied, dennoch ist es irgendwie anders.. und danach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr zurück ziehen. Es gibt Tutorials und Checklisten für den perfekten Umzug, den stessfreien Umzug, den eleganten Umzug, den spontanen Umzug, den schnellen Umzug,... was auch immer man sucht (glaubt mir, es lohnt sich nicht, sie alle zu vergleichen, da 20 von 25 Punkten immer gleich sind, es reicht, sich ein oder zwei davon anzusehen und mit der eigenen Checkliste abzugleichen). Aber dennoch fühlt(e) es sich aufregend und besonders an. Ich weiß nicht, wie viele Leute vor mir schon in genau diesem Zimmer gewohnt haben (mindestens einer, der hat sich nämlich Zeit mit dem Auszug gelassen ;) )und war auch bei dem Umzug meiner Cousine (zwei Türen weiter) dabei. Aber es ist wie mit allem. Umziehen, Heiraten, so starken Durchfall haben, dass man ins Krankenhaus muss.. wenn es in einem Film passiert schön und gut. Wenn man es bei Freunden miterlebt: Spannend, interessant... Aber wenn man auf einmal selbst der Protagonist ist: Unbeschreiblich. Aber das wisst ihr vermutlich selbst! (Anm. d. Autorin: Ich war schon aus verschiedensten Gründen im Krankenhaus, Durchfall gehörte zum Glück bis her nicht dazu, auch wenn ich einmal vier Freundinnen begleitet habe, die sich alle so sehr die Seele aus dem Leib gekotzt haben, dass sie an den Tropf gehängt wurden (das war vielleicht spannend!) ).
Vorgestern BIN ICH umgezogen. Macht mich das aus? Oder mache ich diesen Umzug aus? Wenn ich andere Leute in meinem Umfeld beobachte, dann habe ich es schon sehr detailliert organisiert. Wahrscheinlich habe ich mir dank dem Geräusch meiner Absätze auf den Fließen auch schon erste Freunde gemacht. Aber genau darum geht es. Ich ändere meinen Wohnort, meine Lebenssituation und natürlich auch mein Leben, aber mein Leben ändert sich nicht. Es bleibt meins und meins ganz allein, genau wie die angepriesenen Macken und die gefürchteten Kanten.
Was den Umzug in der Hinsicht nocheinmal spannender macht habe ich schon angerissen, dennoch werde ich jetzt nochmal mit den Zeiten mogeln, nur um ein paar mehr dieser schönen literarisch hochwertigen Parallele aus meinen Fingern saugen zu können:
Ich ziehe UM! Es ist um. Aus. Vorbei! Der folgende Absatz ist eine besonders blumige Paraphrasierung des oben geschriebenen, die ich einfach nicht streichen wollte. Also lest es oder lasst es bleiben, aber ich will keine Beschwerden hören! Ein Umzug und Ortswechsel ist zwar in dem Sinne kein Identitätswechsel, aber es ist schon mehr so, als wenn ein Buch aus der Hand gelegt wird und ein Neues (Fortsetzungsroman?) in die Hand genommen wird, als nur ein neuer Absatz oder ein anderes Kapitel. Auch wenn ich ich bin und bleibe, woran (leider oder zum Glück?) so ein Umzug nichts ändert.
So. Ich könnte hier fertig sein, der Satz ist auf alle möglichen Arten verhunzt, aber ich entwickle gerade ungeahnte kreative Kräfte.Deshalb Bühne frei für die UNmöglichen Arten:
VorgeSTERN bin ich umgezogen. Guter Stern? Quatsch.
Vorgestern Bin ich UMgezogen. BUM?
Uhlala.. ich könnte hier gerade ewig weitermachen, aber da ich sowieso nie eine tiefere Moral hinter dem hier hatte und es nichts spezielles gibt, was ich damit sagen wollte, kann ich es hier zu einem Ende bringen.
Das einzige was ich wollte war mich zu beschäftigen und ein wenig (ganz uneigennütz) mit meinen Gedanken, Vorfreuden und vielleicht auch Ängsten zu spielen. Tja. Wie gesagt, der Umzug ist bereits vorbei (wie er war, darüber schreibe ich jetzt nicht), aber ich bin nochmal daheim (bis übermorgen :D :D – Mist, darüber könnte ich einen tollen Text verfassen). Und dann, kommt der wichtigere Teil, das einziehen, das einleben und vor allem: Das Leben.
Und da der Artikel jetzt nochmal eine sentimentale Wendung bekommen hat, wünsche ich euch in diesem Sinne, mit all den eure Welt-bewegenden Dingen, die ihr so vor euch/ um euch habt..
Gute Besserung!
Über Reden
Wir müssen reden! Über Reden.
Wieso nennen wir das Sammelsurium an Worten, die wir so verwenden WortSCHATZ, wenn doch nur wenige davon wirklich die Bezeichnung Schatz verdienen (abgesehen davon, dass ich das Wort Schatz schrecklich finde, aber das beruht vermutlich zu einem Großteil auf meiner persönlichen Abneigung den Paaren gegenüber, die sich gegenseitig Schatzi nennen... Und dafür dass ich diese … … Menschen kenne, kann ja das Wort Schatz nichts).
Als Fan von Euphemismen (und ich weiß, da bin ich die nicht die einzige hier) empfinde ich es aber tatsächlich schon fast als Frevel, jedes Wort das ich kenne als Teil meines Wortschatzes zu bezeichnen. Sind Worte für uns nicht ungefähr so zugänglich, wie für ein fünfjähriges Kind der Restmüll, der sich bekanntlich in beinahe jedem deutschen Haushalt an der selben Stelle, unter der Spüle, befindet? Und ja! Ich erinnere mich noch daran wie ich fünf war und was meine größten Schätze waren. Nicht wenige davon musste meine liebe Frau Mama mehrfach entsorgen. Und ja! Ich habe ein Faible für Recycling und Upcycling. Bis heute bastel ich gerne mit Schrott und “rette” manchmal Gegenstände aus dem Müll.
Als Fan von Neologismen (und wieder weiß ich, ich bin nicht alleine hier ;) ) empfinde ich es als Bevormundung, dass nicht mehr so ganz jugendliche Journalisten über “Jugendsprache” abstimmen und “Worte des Jahres” küren (die sich, nur so by the way, eh nie durchsetzen ÄLLERBÄTSCH :P !). Wie wir unlängst erörtert haben (also gestern Nacht um vier, als du und du bei mir wart und nach müde.. was auch immer kam), ist es besonders traurig, diese hinnehmen zu müssen und gleichzeitig zu wissen, dass all unsere eindeutig genialen Neologismen kaum eine Chance haben, je in den Duden aufgenommen zu werden.
Als Fan von (schlechten) Wortwitzen (ja, damit bin ich wahrscheinlich alleine hier, aber danke, dass ihr trotzdem immer mal wieder lacht) bilde ich sogar manchmal Neologismen, nur um noch schlechtere Witze machen zu können. Doch der folgende Neologismus ist werder schlecht, noch ein Witz!
Wortdeponie. (Tja. So gerne ich meine komplexen Gedankengänge wie ich auf dieses bezaubernde Wort kam darlegen würde, ich kann es beim besten Willen nicht. Aber keine Sorge, ihr bekommt eine kurze, knappe Gedankenskizze)
Wort. Wortschatz. Wort Schatz?
Müll! Wohin? Mülleimer! (Worteimer? Ne!) Wohin? Mülltonne! ….... Und das ging dann bis zu Atommüllendlager, aber zuvor kam ja....
Wer weiß es noch?
-> ________________ (Put it here)
Echt? Niemand?! So aufmerksam lest ihr euch also den verbalen Dünnpfiff hier durch?
Aproppos Dünnpfiff.. Die Ernährungs und Ausscheidungsvariante dieses Gedankenspiels erspare ich euch und mir an dieser Stelle (an DIESER Stelle.. wer weiß, was mich eines Tages reitet)
-> Mülldeponie! BINGO
Und Deponie passte einfach wunderbar. Ich kopiere hier keine Begriffserklärung des Wortes rein weil a) Ihr wisst ja was das bedeutet und b) Ich bin zu faul zu googlen und bevor ich mich mit meinen Restlatein-Anfangsspanisch-Kenntnissen blamiere appelliere ich lieber an.. Genau! Wo waren wir?
Wortdeponie.
Hiermit, meine lieben Fans, Kritiker und Neider habe ich nicht nur dieses Wort eingeführt, sondern die Deponie wirklich (wirklich!) eingerichtet. Und zwar um in Zukunft tolle Neologismen, Anglizismen und anderen tollen Fremdsprachizismen, unterschätzte (haha, SCHATZ!!), richtig, falsch und richtig falsch verwendete und ganz einfach auch vergessene Worte (wieder) aus der Versenkung zu holen und in die Alltagssprache einzuführen.
Und da ich es nach wie vor nicht schaffe, mich in Blogposts kurz zu fassen, führe ich hier höchst offiziell und mit gesummter Fanfare (die ihr leider nicht hören könnt) die Kategorie #Wortdeponie ein, in der man (ihr werdet es nicht erraten) Worte deponieren darf.
Und was ist das erste, bezaubernde, elefantastische Wort in der Wortdeponie? Rrrrrrrrrrrrrrrichtig: WORTDEPONIE
Almost last but just not yet: All die Wortwiederholungen und strukturellen Wiederholungen im Artikel sind ausdrücklich gewollt und von künftigen Generationen an Schulkindern als Stilmittel (Repetitio, Klimax, Anapher...) zu interpretieren. Ich empfehle auch laut und sehr affektiert zu Lesen, um auch ja all die Onomatopoesien und Wortspielchen mitzubekommen (falls ihr das bisher noch nicht gemacht habt, könnt ihr ja nochmal von vorne anfangen). Tippfehler dagegen sind einfach nur Tippfehler und Zeichensetzung? Sorry guys, aber das mache ich schon immer intuitiv (Und weibliche Intuition liegt ja bekanntlich NIE falsch!)
And finally: Da dieser Text wie euch ja bereits aufgefallen ist (Ich sag nur Onomatopoesie!) wunderbar durchgestylt ist darf natürlich Eines nicht fehlen.. Die Klammer (wie heißt das eigentlich auf schlau? - Das wusste ich alles mal), die die geniale Einleitung in diesem nicht minder genialen Schluss wieder aufgreift (für all jene, welchen solches nicht von selbst auffällt habe ich diesen dezenten, mehrere Zeilen langen Hinweis eingebaut. Alle anderen hätten diesen Absatz ruhig überspringen dürfen).
Über Reden. Immerhin brauchen wir zum Reden Worte.
Und vor Allem: Überreden! Im Sinne von überrennen. Je nach dem mit wem ich mich unterhalte wechselt nicht nur meine dialektale Färbung, sondern auch die Worte, die ich verwende. Traurig wird es allerdings, wenn mir bewusst wird, dass ich das “Alter!” von meinem Bruder übernommen habe oder und das ist wirklich dramatisch, wenn Ausdrücke, die ich eigentlich nur rein ironisch verwendet habe irgendwann tatsächlich total in meiner Alltagssprache verwurzelt sind. Ich sag nur: “Gönn dir!” (und gehe in die Ecke uns schäme mich).
Aber es gibt ein Licht am Horizont: Auch ich kann andere Leute “Überreden”.
Wie Bob der Baumeister unserer Bundeskanzlerin beigebracht hat, so spreche auch ich es euch an dieser Stelle zu: WIR schaffen DAS! #Wortdeponie