Ein neues Abenteuer beginnt
Seit längerer Zeit kenne ich einen jungen Mann Mitte 20, der gerne eine Sissy werden will. Er hat die sexuelle Seite selbst an sich entdeckt und war auf der Suche nach dominanten Personen, die ihn unterstützen können. Ich dachte zuerst, dass das einer dieser vielen Möchtegern-Sissies ist, die weibliche Dominanz nicht verdient hat. Jedoch hat er unter Beweis gestellt, dass er vieles dafür tut sein Ziel zu erreichen. Mittlerweile kenne ich ihn länger als ein halbes Jahr. Wir haben uns nun dazu entschlossen eine D/S-Beziehung mit einem festen Vertrag einzugehen. Einerseits soll er sich frei als weibliches und devotes Wesen entfalten können und andererseits reizt es mich, wozu ich bewegen kann. Falls euch die Basis unseres Vertrags interessiert, könnt ihr den hier nachlesen.
Feminines Erscheinungsbild: Die Sissy strebt kontinuierlich danach, ein möglichst feminines Erscheinungsbild zu entwickeln und zu pflegen. Dies umfasst Kleidung, Körperpflege, Verhalten und die gesamte äußere Präsentation, die dem Idealbild einer Frau entsprechen sollen.
Sexualisierte Rolle: Die Sissy nimmt eine stark sexualisierte Rolle ein, wobei ihre sexuelle Erregung und Handlungen ausschließlich der Befriedigung der dominanten Person dienen. Ihre Sexualität wird in den Dienst der dominanten Person gestellt.
Eigentum der dominanten Person: Die Sissy wird als Eigentum der dominanten Person betrachtet, wobei sie ihren Körper, Geist und ihre Handlungen in den Dienst der dominanten Person stellt.
Schamlosigkeit und Hemmungslosigkeit: Die Sissy ist frei von Scham und Zurückhaltung. Sie verpflichtet sich, alle Aufgaben ohne Widerstand und Hemmungen zu erfüllen und ihre Scham vollständig abzulegen.
Fleiß und Hingabe: Die Sissy zeigt sich in allen Aspekten ihres Lebens fleißig und devot. Sie erfüllt alle Aufgaben und Anforderungen mit unermüdlichem Einsatz und Hingabe, wobei ihre Rolle als Dienerin höchste Priorität hat.
Uneingeschränkter Konsens: Beide Parteien erklären sich einverstanden und bestätigen, dass alle Handlungen im Rahmen dieser Beziehung auf beiderseitigem Einverständnis und der Prinzipien von CNC (Consensual Non-Consent) basieren.
Änderungen des Vertrages: Änderungen am Vertrag können ausschließlich durch Erweiterungen oder Umformulierungen einzelner Paragraphen vorgenommen werden. Keine Paragraphen des grundlegenden Vertrages dürfen gestrichen oder abgeschwächt werden. Jede Änderung erfolgt ausschließlich nach Absprache und mit Zustimmung beider Parteien.
Widerruf des Vertrages: Der Widerruf dieses Vertrages ist nur durch einen schriftlichen Antrag an die dominante Person möglich. Im Anschluss wird ein Gespräch angesetzt, in dem die Sissy ihre Beweggründe für den Widerruf detailliert darlegt. Die dominante Person ist verpflichtet, diese Gründe anzuhören und zu prüfen. Sollte die dominante Person die Argumente für nach eigenem Ermessen schlüssig erachten, steht es ihr frei, den Vertrag zu kündigen.
Fristlose Kündigung durch die dominante Person: Die dominante Person behält sich das Recht vor, den Vertrag jederzeit fristlos zu kündigen.
Unbefristete Gültigkeit: Dieser Vertrag tritt mit der Unterschrift beider Parteien in Kraft und gilt unbefristet, solange keine Änderungen oder der Widerruf des Vertrages gemäß den Regelungen des §2 vorgenommen werden.
Rechte der dominanten Person
Alleiniges Recht zur Regelsetzung: Die dominante Person hat das alleinige Recht, Regeln aufzustellen, Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zuzuweisen. Diese Entscheidungen sind verbindlich und müssen von der Sissy ohne Widerstand oder Zurückhaltung ausgeführt werden.
Befehlsbefugnis: Alle Befehle und Anweisungen der dominanten Person sind verpflichtend. Die Sissy verpflichtet sich, diese ohne Zögern oder Widerspruch zu befolgen.
Respektierung von Hard Limits: Die dominante Person verpflichtet sich, alle vereinbarten Hard Limits zu respektieren. Sie wird sich in jeder Situation der psychischen und physischen Gesundheit der Sissy bewusst sein und darauf achten, dass keine Aktivitäten durchgeführt werden, die diese gefährden könnten.
Alltagspflichten: Die Sissy verpflichtet sich, alle ihr zugewiesenen Aufgaben und Pflichten im Alltag mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit zu erfüllen. Dies umfasst unter anderem die Pflege ihres Körpers, die regelmäßige Einhaltung von Ritualen sowie das kontinuierliche Streben nach Verbesserung und Perfektionierung ihrer Rolle als Sissy.
Gehorsam: Die Sissy verpflichtet sich zu absolutem Gehorsam gegenüber der dominanten Person. Sie wird alle Befehle und Anweisungen ohne Widerstand ausführen, auch wenn diese unangenehm oder herausfordernd sein mögen, solange sie im Einklang mit den im Vertrag vereinbarten Grenzen und Hard Limits stehen.
Emotionale Verantwortung: Die Sissy verpflichtet sich, ihre Emotionen im Kontext der Beziehung verantwortungsbewusst zu reflektieren und sicherzustellen, dass sie sich jederzeit in einer mental gesunden und stabilen Verfassung befindet.
Verpflichtung zu Ritualen: Die Sissy verpflichtet sich, regelmäßig die von der dominanten Person festgelegten Rituale und Routinen auszuführen. Diese Rituale sind ein zentraler Bestandteil der Beziehung und dienen der Vertiefung der Rolle sowie der ständigen Erinnerung an ihre Unterwerfung.
Tagesbeginn und Aufgaben: Die Sissy wird zu Beginn jedes Tages das vorgegebene Ritual durchführen, das den Start in den Tag symbolisiert und ihr verpflichtet, sich auf ihre Aufgaben und Pflichten einzustellen. Dies kann die Ausführung bestimmter Handlungen, das Ankleiden nach spezifischen Vorgaben oder das Aufsagen von Affirmationen umfassen.
Kleidervorgaben und Zeremonien: Die Sissy verpflichtet sich, allen Kleidervorgaben und Zeremonien, die von der dominanten Person festgelegt werden, nachzukommen. Diese können spezielle Kleidungsstücke, Accessoires oder Formen der Präsentation umfassen.
Respektvolle Sprache: Die Sissy verpflichtet sich, der dominanten Person stets mit respektvoller und submissiver Sprache zu begegnen. Dies umfasst die Verwendung der richtigen Anrede, Formulierungen in der dritten Person sowie eine Ausdrucksweise, die ihre untergeordnete und gehorsame Rolle widerspiegelt.
Danksagung vor Strafe: Vor dem Antritt einer Strafe wird die Sissy sich bei der dominanten Person für die bevorstehende Strafe bedanken. Diese Danksagung dient nicht nur als Zeichen des Respekts, sondern auch als ein bewusstes Ritual der Hingabe und Akzeptanz ihrer Rolle. Der Effekt dieser Danksagung verstärkt das Gefühl der Unterwerfung und fördert die psychosexuelle Konditionierung.
Verpflichtung zu femininem Kleidungsstil: Die Sissy verpflichtet sich, bestimmte feminine Kleidungsstücke zu tragen, die entweder für den Alltag oder speziell für bestimmte Rituale und Zeremonien vorgesehen sind.
Strenge Einhaltung der Kleidervorgaben: Die Kleiderregeln, insbesondere die für Rituale, sind strikt zu befolgen. Jede Abweichung von diesen Regeln wird als Verstoß gegen die vereinbarten Pflichten betrachtet und kann nach Ermessen der dominanten Person entsprechend sanktioniert werden.
Recht der dominanten Person: Die dominante Person hat das alleinige Recht, die Kleidungsregeln aufzustellen und diese jederzeit nach eigenem Ermessen zu ändern. Die Sissy verpflichtet sich, diesen Änderungen unverzüglich zu folgen und die Vorgaben zu jeder Zeit in der ihr zugedachten Rolle zu befolgen.
Masturbationseinschränkung: Die Masturbation der Sissy wird streng kontrolliert und eingeschränkt. Masturbation darf nur nach festgelegten Regeln und Anweisungen erfolgen, die ausschließlich von der dominanten Person festgelegt und geändert werden können.
Orgasmuskontrolle: Ein Orgasmus darf nur nach ausdrücklicher Erlaubnis der dominanten Person oder gemäß den im Vertrag festgelegten Regeln erfolgen. Alle Orgasmen sind auf ruinierte Orgasmen begrenzt.
Anale Masturbation: Die Sissy erklärt sich bereit, anale Masturbation durchzuführen, wenn dies von der dominanten Person angeordnet wird.
Sanktionen: Verstöße gegen die oben genannten Regeln, sei es durch unbefugte Masturbation oder Missachtung sexueller Anweisungen, insbesondere bei Ritualen, werden nach dem Ermessen der dominanten Person bestraft.
Pornokonsum & Fantasiekontrolle
Überwachung des Pornokonsums: Die dominante Person hat das uneingeschränkte Recht, den Pornokonsum der Sissy zu überwachen und zu kontrollieren. Jeglicher Konsum von pornografischen Inhalten muss im Einklang mit den festgelegten Regeln und Vorgaben stehen, die von der dominanten Person bestimmt werden.
Verbote bestimmter Inhalte: Die dominante Person hat das Recht, bestimmte Arten von pornografischen Inhalten zu verbieten. Insbesondere werden heterosexuelle und lesbische Inhalte, in denen weibliche Genitalien und Brüste unzensiert gezeigt werden, strikt verboten. Diese Inhalte widersprechen der festgelegten Dynamik und sind für die Sissy nicht gestattet.
Fantasien: Fantasien der Sissy, die Frauen involvieren, sind ausdrücklich verboten. Sollte es dennoch zu solchen Fantasien kommen, verpflichtet sich die Sissy, diese im Detail in einem Tagebuch zu dokumentieren, damit diese reflektiert und gegebenenfalls sanktioniert werden können.
Psychosexuelle Konditionierung: Die Sissy erklärt sich einvernehmlich bereit, sich einer psychosexuellen Konditionierung zu unterziehen, die darauf abzielt, die festgelegten Ziele und Grenzen der Beziehung zu fördern. Diese Konditionierung wird von der dominanten Person in einer kontrollierten und einvernehmlichen Weise durchgeführt, um die gewünschte Dynamik aufrechtzuerhalten und zu vertiefen.
Sanktionen bei Verstößen: Sollte die Sissy gegen die oben genannten Regelungen verstoßen, sei es durch das Ansehen verbotener Inhalte oder das Aufkommen verbotener Fantasien, wird dies als Fehlverhalten gewertet und nach Ermessen der dominanten Person sanktioniert.
Integration der Rolle in den Alltag
Alltag und Submission: Die Sissy wird aufgefordert, ihre submissive Rolle auch in ihrem alltäglichen Leben zu integrieren, außerhalb der expliziten BDSM-Dynamik. Sie verpflichtet sich, sicherzustellen, dass ihre Submission ihre alltäglichen Aufgaben und Verpflichtungen nicht beeinträchtigt. Ihre Rolle als Sissy wird so ausgeführt, dass sie harmonisch in ihren Alltag eingebaut wird, ohne dass es zu Konflikten mit den täglichen Anforderungen kommt.
Hard Limits: Bei der Integration ihrer submissiven Rolle in den Alltag sind stets die festgelegten Hard Limits der Sissy zu respektieren und einzuhalten. Es dürfen keine Aktivitäten oder Verpflichtungen verlangt werden, die über die im Vertrag definierten Grenzen hinausgehen.
Urinieren: Vertraglich wird festgelegt, dass die Sissy nur im Sitzen urinieren darf. Diese Regel ist bindend und gehört zu den Aspekten ihrer Rolle, die konsequent eingehalten werden müssen, sowohl zu Hause als auch in privaten Situationen.
Nachtwäsche: Die Sissy verpflichtet sich, stets feminine Nachtwäsche zu tragen, wenn sie sich zum Schlafen vorbereitet. Diese Vorgabe gilt als verpflichtend.
Körperpflege: Die Sissy verpflichtet sich zur strikten Einhaltung ihrer Körperpflegeroutinen, die von der dominanten Person festgelegt werden können. Diese Routinen umfassen die regelmäßige Pflege und Hygiene ihres Körpers, um ihre feminine Erscheinung und Submission zu wahren. Sie ist für die regelmäßige Durchführung dieser Routinen verantwortlich und wird in regelmäßigen Abständen überprüft.
Verpflichtung zu Training und Herausforderungen: Die Sissy verpflichtet sich, an regelmäßigen Trainings und Herausforderungen teilzunehmen, die ihr dabei helfen, ihre Rolle weiterzuentwickeln und zu verfeinern.
Häufigkeit des Trainings: Die Häufigkeit der Trainings, Routinen und Rituale wird nach dem Ermessen der dominanten Person festgelegt. Sie kann je nach Bedarf angepasst werden, um die submissive Entwicklung der Sissy zu fördern und die Beziehung zu stärken.
Dokumentation und Reflexion: Alle Trainings und Aufgaben müssen von der Sissy in einem Tagebuch festgehalten und regelmäßig reflektiert werden. Diese Dokumentation dient dazu, ihre Fortschritte zu überwachen und etwaige Anpassungen in der Dynamik vorzunehmen, um die Ziele des Trainings zu erreichen.
Psychosexuelle Konditionierung: Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings wird die psychosexuelle Konditionierung sein. Diese dient dazu, die Sissy auf emotionaler und mentaler Ebene an ihre submissive Rolle zu binden und die festgelegten Ziele der Beziehung zu unterstützen.
Routinen, Ritualen und Aufgaben: Es wird eine klare Unterscheidung zwischen Routinen, Ritualen und Aufgaben getroffen. Routinen und Rituale sind unveränderlich und absolut bindend. Aufgaben hingegen können variieren und sind von der Sissy zu erfüllen.
Ausführung nach Zufriedenheit der dominanten Person: Alle Aufgaben und Trainings müssen zur Zufriedenheit der dominanten Person ausgeführt werden. Sollten sie den Anforderungen nicht entsprechen oder Fehler gemacht werden, wird dies als Fehlverhalten gewertet und nach Ermessen der dominanten Person sanktioniert.
Strafenkatalog & Disziplinarmaßnahmen
Arten von Konsequenzen: Im Falle von Fehlverhalten oder Nichteinhaltung der im Vertrag festgelegten Regeln kann die dominante Person verschiedene Konsequenzen verhängen. Mögliche Arten von Strafen umfassen:
Körperliche Strafen: Dazu gehören beispielsweise Spanking, Peitschen oder andere vereinbarte körperliche Disziplinarmaßnahmen.
Psychologische Strafen: Diese können in Form von Demütigung, Isolation oder anderen Maßnahmen zur mentalen Herausforderung erfolgen.
Verlust von Privilegien: Dies könnte den Entzug von Belohnungen, Auszeiten oder anderen angenehmen Erlebnissen umfassen.
Zusätzliche Aufgaben: Die Sissy könnte zusätzliche Aufgaben oder Herausforderungen auferlegt bekommen, die sie zur Verbesserung ihrer Submission anregen sollen.
Verkürzung von Erlaubnissen: Eine Einschränkung oder Verzögerung von erlaubten Freiheiten, wie Orgasmusrechten oder anderen persönlichen Vergünstigungen.
Entzug von Belohnungen: Gnadenorgasmen, Lob oder andere positive Verstärkungen könnten vorübergehend entzogen werden.
Punktesystem: Zusätzlich zu den direkten Konsequenzen gibt es ein Punktesystem, durch das die Sissy Negativ-Punkte sammeln kann. Diese Punkte können durch Fehler, Ungehorsam oder das Missachten von Regeln vergeben werden. Eine bestimmte Anzahl an Punkten kann zu einer härteren Strafe oder Verlust des Ranges führen.
Strafenkatalog: Neben dem Punktesystem gibt es einen detaillierten Strafenkatalog, aus dem die dominante Person nach eigenem Ermessen die passende Strafe auswählen kann. Dieser Katalog enthält eine Vielzahl von Disziplinarmaßnahmen, die je nach Schwere des Fehlverhaltens angewendet werden.
Dankbarkeit vor Strafe: Bevor die Sissy eine Strafe antritt, muss sie sich ausdrücklich bei der dominanten Person bedanken. Dies dient als Erinnerung an die Tatsache, dass die Strafen Teil des Prozesses sind, der ihre Submission stärkt und ihrer Entwicklung dient. Die Dankbarkeit zeigt die Bereitschaft zur Annahme der Disziplin und die Anerkennung der Autorität der dominanten Person.
Ausführung der Strafe: Die Strafen sind von der dominanten Person in einer Art und Weise zu verhängen, die mit den vorher festgelegten Grenzen und den Prinzipien der sicheren, einvernehmlichen Dynamik übereinstimmt.
Punktesystem für positives Verhalten: Als Anreiz zur positiven Entwicklung der Sissy wird ein Punktesystem eingeführt. Durch gehorsames Verhalten, besonders gute Ausführung von Aufgaben, Einhaltung von Routinen und andere verdienstvolle Handlungen kann die Sissy Punkte sammeln. Diese Punkte dienen als Grundlage für Belohnungen.
Privilegien und Belohnungen: Gesammelte Punkte können gegen bestimmte Privilegien eingetauscht werden. Dazu gehören zum Beispiel temporäre Erleichterungen, kleinere Freiheiten, Lob oder besondere Aufmerksamkeit.
Ränge als Ausdruck des Fortschritts: Zusätzlich zu einzelnen Privilegien kann die Sissy durch das Erreichen bestimmter Punktestände Ränge erlangen. Diese Ränge symbolisieren ihre Entwicklung innerhalb der Dynamik und drücken den erreichten Stand ihrer Hingabe, Disziplin und femininen Transformation aus.
Verwaltung des Punktesystems: Die dominante Person allein ist verantwortlich für die Festlegung, Anpassung und Verwaltung des Punktesystems. Sie kann neue Belohnungen hinzufügen, Schwellenwerte verändern oder Ränge neu definieren. Änderungen erfolgen ohne Mitspracherecht der Sissy und treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Außerordentliche Punktabzüge: Bei außergewöhnlichen Vorfällen, schweren Regelverstößen oder gezieltem Ungehorsam behält sich die dominante Person das Recht vor, Punkte in beliebiger Höhe abzuziehen – unabhängig vom regulären Strafmaß oder Strafenkatalog. Dies dient als klares Zeichen dafür, dass positive Entwicklung durch konsequentes Verhalten verdient werden muss.
Kein Anspruch auf Belohnung: Die Sissy hat keinen automatischen Anspruch auf Belohnungen oder Ränge. Die Vergabe von Privilegien liegt ausschließlich im Ermessen der dominanten Person und ist als Ausdruck ihrer Gnade und Anerkennung zu verstehen.
Verpflichtung zur Tagebuchführung: Die Sissy ist verpflichtet, ein persönliches Tagebuch zu führen. Dieses dient als zentrales Element der Selbstreflexion, Kontrolle und Dokumentation ihrer Entwicklung, ihres Gehorsams und ihrer Empfindungen innerhalb der Dynamik.
Orgasmustagebuch: Das Tagebuch fungiert gleichzeitig als Orgasmustagebuch. Jeder Orgasmus – erlaubt oder unerlaubt – ist detailliert festzuhalten. Dies umfasst Zeitpunkt, Art, Umstände und gegebenenfalls die Erlaubnis der dominanten Person.
Uneingeschränktes Einsichtsrecht: Die dominante Person hat das uneingeschränkte Recht, das Tagebuch jederzeit einzusehen.Die Sissy verpflichtet sich, das Tagebuch stets aktuell und vollständig zu halten, um eine transparente und ehrliche Kommunikation zu gewährleisten.
Regelmäßige Reflexion: Die Sissy verpflichtet sich zur regelmäßigen, ehrlichen Reflexion ihrer Einträge. Diese Reflexion ist Bestandteil ihres submissiven Wachstums und Ausdruck ihrer Hingabe und Bereitschaft zur Weiterentwicklung.
Mindestfrequenz der Einträge: Es ist verpflichtend, mindestens einen Tagebucheintrag pro Woche zu verfassen. Diese Einträge müssen aufrichtig, vollständig und strukturiert sein und sich sowohl mit den emotionalen als auch mit den praktischen Aspekten ihrer Rolle auseinandersetzen.
Verpflichtende Check-Ins: Die dominante Person kann jederzeit sogenannte Check-Ins anordnen – schriftliche Rückmeldungen zu Verhalten, Stimmung, Fortschritt oder konkreten Situationen. Die Sissy ist verpflichtet, diesen Aufforderungen fristgerecht und gewissenhaft nachzukommen.
Scham- & Demütigungsaspekte
Einvernehmliche Schamrituale: Schamrituale können einvernehmlich in die Dynamik integriert werden, um die Hingabe und Submission der Sissy zu intensivieren. Diese Rituale dienen nicht der Bestrafung, sondern der Vertiefung ihrer psychosexuellen Konditionierung und ihrer femininen Selbstwahrnehmung.
Formen der Schamrituale: Mögliche Rituale umfassen gezielte Demütigungen, das Tragen oder Verwenden von Fetischobjekten sowie das bewusste Erleben von Unterwürfigkeit in festgelegten Situationen. Alle eingesetzten Mittel müssen innerhalb der vereinbarten Grenzen erfolgen und unterliegen der Kontrolle der dominanten Person.
Spiegelmomente: Spiegelmomente haben einen besonderen Stellenwert im Schamkontext. Die Sissy wird in bestimmten Situationen dazu aufgefordert, sich selbst im Spiegel zu betrachten – nackt, feminisiert oder während bestimmter Handlungen. Diese Momente dienen als starke psychosexuelle Anker und fördern das bewusste Erleben ihrer unterwürfigen Identität.
Kontrolle und Einvernehmlichkeit: Alle Scham- und Demütigungspraktiken erfolgen innerhalb der Grenzen des einvernehmlichen Machtgefälles. Die dominante Person verpflichtet sich, diese Rituale verantwortungsvoll und bewusst zur Förderung der Dynamik einzusetzen, stets mit Rücksicht auf die psychische Integrität der Sissy.
Festlegung der Hard Limits: Zu Beginn der Vereinbarung werden klare Hard Limits festgelegt, die zu keinem Zeitpunkt überschritten werden dürfen. Diese nicht verhandelbaren Grenzen dienen dem Schutz der Sissy und stellen die Grundlage für ein respektvolles und sicheres Machtgefälle dar.
Schutz des privaten Umfelds: Die Dynamik zwischen der dominanten Person und der Sissy darf im privaten, beruflichen oder öffentlichen Umfeld der Sissy unter keinen Umständen erkennbar sein. Diskretion hat oberste Priorität und ist verpflichtend für beide Parteien.
Körperliche Unversehrtheit: Die Sissy darf keine bleibenden körperlichen Schäden erleiden. Ebenso sind langfristig sichtbare und leicht erkennbare Spuren am Körper – wie etwa Hämatome, Schnittwunden oder Verbrennungen – zu vermeiden. Alle Praktiken müssen körperlich verantwortungsvoll durchgeführt werden.
Praktiken mit Urin und Fäkalien: Spiele mit Urin oder Fäkalien (Kaviar) sind ausschließlich nach vorheriger, expliziter Absprache mit der Sissy erlaubt. Die Sissy lehnt den Verzehr von Fäkalien grundsätzlich ab; dies gilt als absolutes Tabu und ist strikt zu respektieren.
Sensibler Umgang: Sollte die dominante Person Praktiken im Bereich von Naturspielarten einführen wollen, verpflichtet sie sich zu einem besonders sensiblen, schrittweisen Heranführen. Dabei sind jederzeit die Grenzen, das Wohlbefinden und die psychische Verfassung der Sissy zu beachten.
Verantwortung der dominanten Person: Es liegt in der Verantwortung der dominanten Person, alle festgelegten Hard Limits zu achten und fortlaufend zu respektieren.
Notfallabbruch & Safewords
Ampelsystem: Zur sofortigen und eindeutigen Kommunikation in allen Spielsituationen gilt das etablierte Ampelsystem:
Grün bedeutet: Alles ist in Ordnung, die Handlung darf fortgesetzt oder intensiviert werden.
Gelb signalisiert: Eine Grenze ist beinahe erreicht. Die dominante Person muss Tempo, Intensität oder Vorgehensweise anpassen.
Rot bedeutet: Sofortiger Abbruch aller Aktivitäten. Die Handlung wird augenblicklich gestoppt und gemeinsam reflektiert.
Codewort: Für Situationen außerhalb von Rollenspielen oder in Momenten, in denen das Ampelsystem nicht passend erscheint, wird zusätzlich das Safeword "Erdbeere" vereinbart.
Handzeichen: Für Situationen, in denen die Sissy nicht sprechen kann oder will, wird ein eindeutiges Handzeichen vereinbart. Als Vorschlag gilt: eine flache Hand, die offen und ruhig nach oben gehalten wird. Dieses Zeichen wird als sofortiges Signal zur Pause oder zum Abbruch verstanden.
Audio-Zeichen (Melodie): Als alternatives oder ergänzendes Zeichen, insbesondere bei verdeckter Kommunikation oder emotionaler Überforderung, kann ein Audio-Signal in Form einer Melodie genutzt werden. Vorgeschlagen wird das Summen der Anfangszeilen von „Twinkle, Twinkle, Little Star“. Dieses Signal wird unabhängig vom Kontext als Ausdruck eines psychischen Notzustandes verstanden.
Verbindlichkeit: Alle hier definierten Abbruch- und Notsignale gelten als verbindlich. Ihre Anwendung darf nicht sanktioniert oder hinterfragt werden. Die dominante Person verpflichtet sich, jede Form des Rückzugs ohne Diskussion zu akzeptieren und anschließend einfühlsam und sorgsam auf die Bedürfnisse der Sissy einzugehen.
Weiterentwicklung & Anpassung
Gemeinsames Einvernehmen als Grundlage: Änderungen an diesem Vertrag sind ausschließlich im beiderseitigen Einvernehmen möglich. Beide Parteien – die dominante Person und die Sissy – können Vorschläge zur Weiterentwicklung, Ergänzung oder Detaillierung einzelner Regelungen einbringen.
Unzulässigkeit nachträglicher Abschwächung: Eine nachträgliche Kürzung, Verwässerung oder Abschwächung der vertraglich vereinbarten Regeln, insbesondere solcher, die den dominanten Einfluss, die feminisierende Zielsetzung oder die psychosexuelle Ausrichtung betreffen, ist unzulässig. Der Vertrag darf in seiner grundlegenden Strenge und Struktur nur erweitert oder präzisiert, jedoch nicht inhaltlich abgeschwächt werden.
Schutz der Dynamik: Diese Regelung schützt die Tiefe, Ernsthaftigkeit und Stabilität der D/s-Dynamik und stellt sicher, dass langfristige Entwicklung, psychosexuelle Konditionierung und rollenspezifische Verantwortung nicht durch momentane Unsicherheiten oder äußere Einflüsse relativiert werden.
Schriftliche Dokumentation: Jede Anpassung, Erweiterung oder Konkretisierung des Vertrages muss schriftlich festgehalten und von beiden Parteien akzeptiert werden. Nur mit beidseitiger Zustimmung gelten Änderungen als verbindlich und treten in Kraft.
Vertragswirksamkeit: Dieser Vertrag tritt mit der symbolischen Unterschrift beider Parteien – der dominanten Person und der Sissy – in Kraft. Mit diesem Akt wird die gemeinsame Zustimmung zu allen enthaltenen Bedingungen verbindlich erklärt.
Verbindlichkeit: Mit der Unterzeichnung verpflichten sich beide Parteien zur Einhaltung der im Vertrag festgelegten Rollen, Regeln und Dynamik. Die Vereinbarung gilt als Ausdruck gegenseitigen Vertrauens, Hingabe und Verantwortung.