A Streetcar Named Desire (1951) dir. Elia Kazan
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@versunkenen
A Streetcar Named Desire (1951) dir. Elia Kazan
Post an mich.
Dieser Blog hat damit begonnen dass sich ein Mädchen einsam gefühlt hat und auf tumblr Nähe und Zugehörigkeit gesucht hat. Pärchen verflucht hat, in ihren besten Freund verliebt war, im verlaufe des bloggend ihren engsten Vertrauten verloren hat, drei stabile Freundschaften mit drei wundervollen Mädchen führte und sich nirgends sonst zugehörig gefühlt hat. Von Essstörungen las, Posts darüber rebloggte und dann selbst abrutschte. In Alkohol ihren Frust ertränkte und Liebe durch kleine Liebschaften gewann. Tolle Tumblr Menschen kennen lernte und den Kontakt wieder verlor. In tumblr WhatsApp Gruppen eintrat und wildfremden Menschen ihre Telefonnummer gab. Sie hat alle verflucht. Und ist in Melancholie ertrunken.
Heute, bin ich erwachsen. Heute, glaube ich an liebe und Zugehörigkeit. Nicht im großen, sondern im kleinen. Heute bin ich erneut in meinen besten Freund verliebt, mit dem ich eine Beziehung führe und mir keine schönere Zukunft vorstellen kann. Meinem damaligen engsten Vertrauten weine ich oft immer noch nach und vermisse ihn. Vermisse das gemeinsam sein. Vermisse zu wissen wie es ihm geht. Gleichzeitig gelernt, das Leben weiter zu drehen, sich selbst neu zu erfinden, an nichts und allem fest zu halten und aus vollem Herzen zu fühlen. Aus drei festen Freundschaften wurden 10, nur mit einer Person weniger, die damals so wichtig war. Ich habe gelernt, Menschen los zu lassen, die nicht mehr bleiben wollen. Der Alkohol ist mittlerweile eine Feierlichkeit und ein Exzess der durch positivität geprägt ist. Alkohol wird mittlerweile ernst beäugt und die eigene Grenze respektiert. So wie auch jede Grenze anderer. Meine Liebe gewinne ich durch die kleinen Momente der Vertrautheit. Mit bekannten und unbekannten. Und den tumblr Menschen träume ich immer noch nach. Und frage mich, ob sie es geschafft haben, es aber nicht wissen kann, weil sie ihren Blog gelöscht haben, oder ihn umbenannt haben. Falls ihr das lest: ich liebe euch. Ich denke an euch. Ich vermisse euch täglich.
Ich verfluche nur noch die nazis, den Faschismus, den Rassismus, die Misogynie, die homophobie, die Verge***tiger. Und ich liebe mehr als ich verfluche. Die Welt ist wunderschön. Die Menschen sind nur oft grausam. Nicht selten genug sind wir am grausamsten zu uns selbst.
Deswegen hört hier der Blog auf. Es wird Zeit, ihn ruhen zu lassen. Vielleicht einen neuen zu eröffnen.
Danke, tumblr, dass ich sein durfte, wer ich war. Und ich damit Menschen finden konnte, die so waren wie ich.
you fucked up
idk what you’re referring to but probably
when you make a joke and someone tells you “that’s not very nice”
dicks
concept: you wrap your whole body around mine and lay your head on my chest and we sleep in for 52 hours