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Auf Gottes Ruf hören oder warum ich Theologie studieren will
Hallo, erstmal ein kleines Lifeupdate. Ich bin soweit gesund wie ich es sein kann. Die Tumore sind von alleine wieder kleiner geworden, vielleicht war es auch ein Messfehler, das ist nicht ganz sicher. Es steht fest, dass ich Gott sehr dankbar dafĂŒr bin. Ich bin mittlerweile auch wirklich glĂŒcklich mit meinem Leben. Ich sehe endlich was Gott in mir sieht. Ich erkenne den Herrn in jeder Pflanze und im Wind, der durch meine Haare streicht. Mittlerweile bin ich in den letzten Monaten meiner Ausbildung, was so viel heiĂt, wie PrĂŒfungsvorbereitung. Meine schriftlichen PrĂŒfungen sind Anfang Mai, die mĂŒndlichen in der zweiten Juli Woche. Ich will unbedingt die beste Note herausholen, die ich holen kann. Jetzt aber zum eigentlichen Thema fĂŒr heute.
Immer wieder in meinem Leben habe ich mich gefragt was Gottes Plan fĂŒr mein Leben vorsieht, wo ich hingehöre, welcher Job der richtige ist und ob ich auf dem richtigen weg bin. Noch immer frage ich nach Gottes Plan, seinem Weg. Heute will ich euch erzĂ€hle, wie ich mich damals fĂŒr meine Ausbildung entschieden habe und was ich als nĂ€chstes tun werde.
Vor etwas mehr als drei Jahren musste ich mich fragen wo ich mich in Zukunft sehe. Ich habe mich durch die Bitte eines Lehrers bei der ev. Landeskriche WĂŒrrtemberg beworben. Die genaue Geschichte ist nicht so wichtig. Zu dieser Zeit wollte ich eigentlich mein Abitur nachholen, doch ich habe mich letztlich dagegen entschieden. Ich kam am letzten Tag vor den Weihnachtsferien nach Hause. Meine Mutter berichtete mir, dass die Landeskirche angerufen habe um mir die Ausbildungsstelle anzubieten. Bei ihren Worten war ich so glĂŒcklich. Mir war mehr als klar, dass das der richtige Weg fĂŒr mich sein wĂŒrde. Die Wochen vor der Zusage hatte ich bereits hĂ€ufig in meinem Gebetstagebuch darĂŒber getet, dass Gott mir diese Chance gibt. Ich bekam sie und auch im Nachhinein betrachtet war es richtig. Ich konnte so die Corona Situation aussitzen und habe viel ĂŒber mich gelernt und einen Weg wiedergefunden, den ich vor Jahren verloren hatte.
Was ich als nĂ€chstes vorhabe? Ich werde mein Abitur nachholen. Ich habe auch eine Stelle angeboten bekommen, doch es fĂŒhlt sich falsch an diese anzunehmen. Das Abitur ist jetzt der richtige Schritt. Ich spĂŒre den Ruf in eine Richtung die ich vor Jahren vergessen hatte.
Ich möchte nach meinem Abitur Theologie auf Pfarramt in TĂŒbingen studieren. Mein Leben lang zieht es mich bereits in diese Richtung. Mit 12 habe ich ein Praktikum in meinem Heimatpfarramt gemacht. Seit ich die Anstellung bei der Landeskirche bekommen habe wurde mir klar, was ich wirklich tun sollte. Eine sehr gute Freundin hat mich bereits vor Jahren in diesem Beruf gesehen und auch meine Ausbilderin hat mir profezeiht, dass ich dort hingehöre.
Wenn du vor einer Entscheidung stehst, bete darĂŒber, der heilige Geist in dir wird dir den richtigen Weg weisen.
Ich sage euch aber die Wahrheit: Es ist das Beste fĂŒr euch, dass ich fortgehe, denn wenn ich nicht gehe, wird der Ratgeber nicht kommen. Wen
Das ist alles was es fĂŒr heute zu sagen gibt. Denkt immer daran, der Herr ist mit euch und er kennt euch ganz genau. Er wird euch eine Aufgabe zuweisen, die zu euch passt, denn er liebt euch.
In diesem Sinne einen guten Start in die Woche.
Liebe GrĂŒĂe Eure Amy
Fiction Writing Tips
Here is some fictional writing tips to reignite your passions and help you experiment with your writing! Keep in mind, advice is subjective and as writersâ we all have different preferences when it comes to writing! Take a few or take none at all, here are a handful of tips!
1) Donât limit yourself into one genre. When reading and writing, consider branching out into different genres. Youâll never know if youâll enjoy that genre unless you give it a try. Experimenting with adding new genres to your story can make it more dynamic. However, if you donât enjoy a genre, donât write in it. Write what you love to read.
2)Â "Itâs doubtful that anyone with an internet connection at his workplace is writing good fiction.â â Jonathan Franzen. Donât let your precious writing time be wilted by social media, notifications and distractions. But what about research you might ask? Allot a specific time for that, or make a note to research it later.
3) Donât listen to the market. Write the story you want to tell, not the story that publishers want to sell.Â
4) Take inspiration from real life. Even if youâre writing a fantasy or sci-fi, we are humans that are reading the story! Take core functionalities from our real world and twist them to fit your story. Consider crafting your characters from the worst and best people youâve observed in real life.Â
5) Read it aloud. If a paragraph or dialogue line is feeling stiff, read it aloud or listen to your story back with a text-to-speech. Listen for the rhythm and naturality of your writing. Sometimes we can only catch rigidness by hearing it.Â
6) Know your audience. Do not try to appeal to everyone⊠this can make your story too broad. It will stretch your story in too many directions and it will end up in a mess. A story that appeals to a teenaged high schooler probably wonât be enjoyed by a 50 year old father of three. Figure out who your readers will be and focus on making it the best for them, not for everyone.Â
7) Let your readers use their imagination. Donât spoon feed them every single little detail. Instead, give them key details that are needed for them to fill in the blanks and imagine the world as they see it in their head.Â
8) Even if youâre not using the Three Act Structure, it can be helpful to familiarize yourself with it. Every good story needs some kind of back boneâ a beginning, middle and end. Discover different kinds of structures and once you have a firm grip on them, pick and pull from them, break them, follow them or just use them as loose guidelines. Even if youâre free writing without structure, I think itâs important to know the structures.
9) Do not send out your rough draft. Make sure to revise it as many times as it takes to make it the best that it can be. The better quality that it is when you send it to editors or beta readers, the more concrete their advice can be. (ex. you donât want them focusing on minor spelling errors or very thin, detail lacking paragraphs that you know you wouldâve fixed in the first or second revision. Instead, you want all that stuff to be as wrapped up as possible so that they can focus on critiquing the best version of your writing.)
Instagram: coffeebeanwriting
đ â Official Blog: www.byzoemay.com
Good tips for everyone who loves writing
Mein RĂŒckzugsort - Meine Fantasie
Hallo, in den letzten Monaten waren wir viel in unseren eigenen vier WĂ€nden eingesperrt. Jeder von uns hat manchmal mehr, manchmal weniger das GefĂŒhl seine persönliche Freiheit zu verlieren. Wahrscheinlich werden wir diese Freiheit nur langsam wiedererlangen. Daher möchte ich euch heute erklĂ€ren was ich mache, um dem Lagerkoller zu entgehen.
Wenn wir es simpel ausdrĂŒcken wollen, verliere ich mich in meiner Fantasie. Das klingt jedoch einfacher als es bei den meisten Menschen ist. Selbst wenn man eine angeborene Begabung zum errichten einer eigenen Welt hat (die man vielleicht sogar richtig sehen kann) erfordert die Kontrolle dessen jahrelange Ăbung. Daher versuche ich euch heute ein paar einfache Methoden zu zeigen, wie ihr euch in eurem eigenen Kopf zu Hause fĂŒhlen könnt ohne viel Arbeit damit zu haben.
Lesen: Ja ich und die BĂŒcher, ich weiĂ. Aber eigentlich ist es ganz simpel, BĂŒcher regen die Fantasie an. So kannst du ganz einfach anfangen eine Welt zu schaffen, in der du dich wohl fĂŒhlst.
Anhören: Höre dir Fantasiereisen an oder auch HörbĂŒcher. Beim anhören einer Geschichte oder Beschreibung haben deine Augen keine Aufgabe. Sokannst du sie eindach schlieĂen und dich nur auf die Bilder fokusieren, die in dir ausgelöst werden.
Schreiben: Beim Schreiben erschaffst du bereits etwas. Du beginnst mit einer Figur. Irgendwann hast du vielleicht eine eigene Welt geschaffen, in der du dich verstecken kannst.
Schlafen oder eher einschlafen: Ich male mir beim einschlafen immer ein Bild von einer Welt die ich gerne mag oder selbst erschaffen habe. Die Zeit die ich damit verbringe mir das auszumalen ist nicht verschwendet oder so, da du ja ohnehin versuchst einzuschlafen.
berichten möchtest oder Fragen hast schreibe gerne einen Kommentar, eine Nachricht oder eine E-Mail an mich. Du kannst mich auch via Instagram erreichen.
SpaĂ mit deiner neuen Welt.
Liebe GrĂŒĂe Amy
Letâs talk about Fatshaming und Selbstliebe in der Gesellschaft
Hallo ihr Lieben, eigentlich sollte heute ein ganz anderer Beitrag kommen. Aber nach den Ereignissen der letzten Tage muss ich einfach mit euch ĂŒber Fatshaming reden. Aber beginnen wir am Anfang:
Vor einigen Wochen lernte ich im Internet einen sehr netten Christen kennen. Er war ein wirklich guter Kumpel. Wir unterhielten uns ĂŒber Glaube, Sport, unsere PlĂ€ne fĂŒr die Zukunft. Interessanterweise waren sich unsere WĂŒnsche ĂŒber einen Ehepartner, Haus, Kinder und all diese Dinge sehr Ă€hnlich. Wir ergĂ€nzten uns perfekt. Ich war wirklich glĂŒcklich ihn kennenlernen zu dĂŒrfen. Alles lief gut.
Bis am Montag unser Thema auf unsere Momentanen Sorgen kam. Er berichtete mir ĂŒber etwas, dass ihn schon immer belastete. Ich werde nicht erwĂ€hnen was es war. Ich reagierte mit VerstĂ€ndnis und Aufmunterung. Als er sich schlieĂlich erkundigte was mir im Moment zu schaffen machte, erzĂ€hlte ich ihm von meiner Mutter, die versucht mein Essverhalten zu kontrollieren. Ich hatte erwartet, dass er mit Freundlichkeit reagieren wĂŒrde. ich glaubte er wĂŒrde etwas antworten wie: "Mach dir nichts daraus. Du bist gut so wie du bist."
Weit gefehlt. Seine Antwort schockierte mich. Er schrieb: "Wenn du mehr essen willst musst du auch mehr Sport machen. Du kannst im Moment nicht ins Fitnessstudio oder?". Ich war sprachlos. Ich hatte gelaubt er wĂŒrde sich nichts aus OberflĂ€chlichkeiten machen. Doch als ich mich schlieĂlich erkundigte ober er mich fĂŒr "zu dick" hielte antwortete er nur: "Nicht zu dick aber dick."
Mir blieb die Luft weg. NatĂŒrlich bin ich mir im klaren darĂŒber, dass ich weit entfernt von der perfekten Figur bin. Dennoch bin ich lieber glĂŒcklich als dem Ziel endlich dĂŒnn zu sein nachzujagen. Er erzĂ€hlt mir auch noch, dass ihn mein Bauch störe und bat mich abzunehmen. Als ich das nicht wollte fragte er warum nicht. Meine Antwort gefiel ihm nicht. Ich sagte nur, dass ich mich mag wie ich bin und Sport nur aus SpaĂ betreibe.Â
Es war schrecklich, mir von jemandem, der wenige Minuten zuvor noch sagte wie gut man zu ihm passen wĂŒrde, plötzlich zu hören, dass er mit meinem jetzigen Körper keine glĂŒckliche Beziehung fĂŒhren könnte. Wie konnte er sowas nur sagen.Â
Vorhin hat er mich erneut gefragt ob ich nicht Sport machen will um abzunehmen. Meine Antwort war ganz einfach: Wenn ich Sport mache tue ich es aus SpaĂ. Oder weil ich etwas aufbauen möchte (Muskeln und Aussdauer) aber nicht um anderen zu gefallen.Â
Dennoch hatte seine Aussage von gestern so eine groĂe Wirkung auf mich, dass ich heute morgen kaum etwas gegessen habe und meine Freude am Yoga auch ausblieb.Â
Mein Mott ist: "Was dich nicht umbringt macht dich nur stĂ€rker." Und falls ihr noch eine kleine Aufmunterung vertragen könnt, kann ich euch Psalm 139 ans Herz legen. Denn Jesus liebt euch wie ihr seit und wird alles zu eurem besten wenden (Römer 8,28).Â
Wenn ihr schon einmal so etwas erlebt habt wĂŒrde ich mich sehr fĂŒr eure Geschichten interessieren. Bleibt wie ihr seid!
Liebe GrĂŒĂe Amy
Warum ich schreibe
Origialartikel vom 18.08.2020
Hallo ihr Lieben, es gibt wie ihr wisst viele GrĂŒnde um Romane schreiben zu wollen. Beispiele dafĂŒr sind Geld (Was allerdings eine Illusion ist), BerĂŒhmtheit (auch eher Unwahrscheinlich) und viele mehr. Ich erzĂ€hle euch heute was meine GrĂŒnde waren, mit dem Schreiben anzufangen und warum ich immer noch dabei bin.Â
Alles begann in der 4. Klasse als wir die Hausaufgabe bekamen eine Gruselgeschichte zu schreiben.Sie sollte natĂŒrlich richtig spannend sein. Die einzige weitere Vorgabe die wir hatten war aus der Ich-Perspektive zu schreiben. Ich habe am Nachmittag ungefĂ€hr eine Stunde damit verbracht diese Geschichte zu verfassen. WĂ€hrend ich schrieb tauchte ich völlig in das Geschenhen ein. Ich vergaĂ alles um mich herum. Nur die unbekannten Wege der Protagonistin waren mir wichtig. Am nĂ€chsten Tag gaben wir die Hausaufgabe bei unserer Lehrerin ab. Als wir sie in der nĂ€chsten Woche zurĂŒck bekamen, stand in meinem Heft ein Kommentar meiner Lehrerin, diese verdĂ€chtigte meine Mutter mir beim Schreiben geholfen zu haben. Ich war total stolz. Meine Lehrerin dachte, dass ich so gut schrieb wie meine Mutter es tun wĂŒrde. An diesem Tag habe ich angefangen mir das Leben als erfolgreiche Autorin vorzustellen. Ich stĂŒrzte mich gleich in mein nĂ€chstes Projekt. Ich musste schlieĂlich so schnell wie möglich meinen ersten Roman veröffentlichen, auĂerdem liebte ich es in den Geschichten zu verschwinden. Das GefĂŒhl das der Flow in mir auslöste war unbeschreiblich. Aber ich habe bis vor zwei Jahren nicht eine Idee beendet. Immer wenn ich an etwas arbeitete fiel mir etwas neues ein. Vor 3 Jahren lernte ich dann den Vater einer meiner heutigen besten Freundinnen kennen. Wir kamen auf einer Freizeit von meiner damaligen Schule ins GesprĂ€ch, er war der Komponist, der uns bei der AuffĂŒhrung seines StĂŒckes half. Ich erzĂ€hlt natĂŒrlich von meinem Schreiben. Er war sofort interessiert und kurze Zeit spĂ€ter stellte sich heraus, dass seine Tochter ebenfalls schrieb. Einige Zeit spĂ€ter lernten wir uns kennen. Sie spornte mich dazu an eine Geschichte zu beenden. Ein halbes Jahr nachdem wir uns kennenlernten hatte ich meine erste Idee vollendet. Mittlerweile ist schon mein erster Roman mit 50.000 Worten fertig geschrieben.
NatĂŒrlich fragt ihr euch jetzt, was diese Geschichte mit meinem Grund zu schreiben zu tun hat. Ich habe euch bereits erzĂ€hlt, dass ich in meinen Romanen verschwinde und alles andere vergesse. Genau das ist der Grund. Ich liebe unser Welt versteht mich nicht falsch, aber wenn ich schreibe kann ich Dinge tun die auf der Erde nicht möglich wĂ€ren. Ich kann fliegen oder in tiefste Meere tauchen. Ich erlebe in meinen Geschichten GefĂŒhle, die ich in meinem jetzigen Leben vermisse. Ich bin plötzlich frei, auch wenn ich nicht aus dem Haus gehen kann. Meinen ersten Roman habe ich im April beendet, in dieser Zeit durfte ich wegen des Look-Downs das Haus nicht verlassen. Meine einzige Möglichkeit aus meinem Zimmer zu kommen und etwas zu erleben war das Schreiben. Wenn ihr schreibt hoffe ich, dass ihr es aus den richtigen GrĂŒnden tut, denn nur mit den richtigen GrĂŒnden könnt ihr den langen Prozess eines entstehenden Romans ĂŒberstehen. Noch ein kleines Beispiel fĂŒr die unglaublichen Leistungen unserer Fantasie ist die Buch-Reihe Winnetou. Karl Mai war nie in Amerika, er wusste nicht wie es in der neuen Welt zu ging, alles was ĂŒber Indianer und Cowboys schrieb hatte er in BĂŒchern gelernt. Trotzdem erschuf er eine Welt, die so echt scheint als sei es eine Autobiographie.Â
Liebe GrĂŒĂe Amy
Hallo ihr lieben,
heute möchte ich euch die Geschichte meiner Krankheit erzĂ€hlen.Alles hat angefange, als ich gerademal drei Tage alt war. Mein Kopf lief blau an und die Ărzte bemerkten, dass mein Herz eine Fehlbildung hat. Sofort wurde ich nach TĂŒbingen in die Uniklinik verlegt, da dort ein Spezialist fĂŒr meinen Herzfehler, dem sogenannten Hypoplastischen Linksherzsyndrom arbeitete. Das Hypoplastische Linksherzsyndrom ist ein Herzfehler, bei welchem das Herz nur eine hĂ€lfte, also eine Kammer und einen Vorhof bestitzt. Ich wurde sozusagen mit einem "halben Herz" geboren. Ich war immer ein sehr kleines Kind gewesen. Deshalb fĂŒrchteten die Ărzte, dass mein Herz zu klein wĂ€re um es gut operieren zu können. Bei meiner ersten OP im Alter von elf Tagen war dann jedoch klar, dass mein Herz, welches so groĂ war wie eine Wahlnuss, fĂŒr mein Gewicht als "sehr groĂ" erachtet wurde. Bei der Operation ging alles gut. Ebenso beiden beiden noch folgenenden. Jedoch konnte niemand vorhersagen, wie mein weiteres Leben aussehen wĂŒred, da diese Methode erst 1999 (zwei Jahre vor meiner Geburt) erfunden wurde. Nach jedem Eingriff ging es mir blenden. Sobald ich aus der Narkose erwachte, spielte ich fröhlich. Die Ărzte war verblĂŒfft, dass ich all das so gut wegstecken konnte. Sie bezeichneten mich als "Wunderkind". Auch in den darauffolgenden Jahren lebte ich ein gewöhnliches Leben. Ich lernte reiten und machte bis zur sechsten Klasse sgar beim Schulsport mit. Ich musste nur alle drei Monar (vier Mal im Jahr) zu einem Kardiologen (Arzt der fĂŒr das Herz zustĂ€ndig ist). Ich hatte ein alle sechs Monate einen Belasungs- und Langzeittest. Doch keine Untersuchung wies irgendwelche Unstimmigkeiten auf. Der Arzt war sogar sehr beeindruck von meiner ungewöhnlichen Ausdauer. Bis zu zweiten Klasse nahm ich nur ein Medikament namens ASS. Dieses Medikament verdĂŒnnt das Blut, sodass das Herz weniger Arbeit hat. Jedoch wurde bei mir mit aucht Jahren etwas festgestellt, dass einem Blutgerinsel an der Herzklappe Ă€hnelte. Ich wurde wieder fĂŒr eine Woche in Krankenhaus geschickt. Doch bemerkten die Ărzte jedoch, dass sich meine Herklppe einrollte. Das war nicht gefĂ€hrliches. Sie stellten meine Medikamente um. Im Moment nehme ich vier Mittel fĂŒrs Herz. Captopril, Marcumar, Spironolakton, HCT - Sie sind fĂŒr die BlutverdĂŒnnung, das Entklaken meiner Adern und die Verhinderung von Wassereinlageungen zustĂ€ndig. Nach dem ich mit 15 Jahren meine Periode noch nicht bekommen hatte wurde ich zu einem Arzt geschickt, der sich mit Hormonen beschĂ€ftigt. Er stellte fest, dass sich meine SchilddrĂŒĂe zurĂŒckbildet. Diese Krankheit kommt höufig bei Herfehlerpatienten vor. Sie wird Haschimoto genannt. Um diese Krankheit zu behben gab er mir das Medikament L-Thyroxin 125. Mitte meines siebtzehnten Lebensjahres war dieses Mittel richtig eingestellung und ich bekam zum ersten mal meine Tage. Zu meiner Periode ist nur wenig zu sagen, auĂer, dass vich durch das Marcumar eine so starke Blutung habe, dass ich hĂ€ufig einen Tampin und eine Binde tragen musste. Seit zwei Zyklen probiere ich jedoch die Menstruationstasse aus. Dazu aber in einem anderen Artikel mehr.
Vor fĂŒnf Jahren stand dann mal wieder ein Herzkatherter an. Dieser muss ungefĂ€hr alle fĂŒnf bis zehn Jahre durchgefĂŒhrt werden. Indsgesamt waren es drei Untersuchung in Vollnarkose, bei denen ein Stend (zur Verbreiterung der Lungenschlagader) eingestezt und einige Kolaterallen geschlossen wurde. Jedoch endeckte man bei einem CT fĂŒr diese Untersuchung eining Gewebefehlbildungen in meiner Leber. Die Ărzte stellten fest, dass es kleine, gutartige Tumore sind, gegen die sie nichts unternehmen solange sich nicht weiter wachsen, oder bösartigwerden. Jedoch haben diese zzur Folge, dass ich die Ăstrogenpille nicht nehmen darf, da dies zu hoch konzentriete Hormone sind. Im moment habe ich aber keine Beziehung also ist das Thema VerhĂŒtung auch nicht relevant.
Zur Zeit muss ich halbjĂ€hrlich zur Untersuchung nach TĂŒbingen, dort werden dann Leber und Herz mit Ultraschall ĂŒberprĂŒft. Ich mache einen Beslastungstest, der auĂerdem die Gesundheit meiner Lunge ĂŒberprĂŒft.Trotz all dem Arbeite ich und fĂŒhre das Leben einer 20-jĂ€hrigen auf dem Land
Bevotr ihr euch aber fragt ob ich auch EinschrÀnkungen habe: - ja die habe ich
Hier sind sie:
1. Ich bin nicht sehr ausdauernd
2. Ich komme schlecht mit hohen Temperaturen zurecht
3. Achterbahnfahren verboten
4. Fliegen verboten (also lange Strecken ab 5 Stunden)
5. Schwangerschaften verboten (nach aktuellem Stand sind sie sehr problematisch)
6. Reckturnen und Àhnliches verboten
7. Es ist sehr schwer in Berufe in der freien Wirtschaft angenommen zu werden
Also wenn ihr noch Fragen habt freuchich mich wenn ihr sie stellt. Ich werde immer wieder Updates ĂŒber meine Gesunheit geben. Ich hoffe euch geht es gut, erzĂ€hlt mir doch eure Geschichte.
Eure Amy
Ăber Mich
Hallo ich bin Amy. Ich schreine eigentlich den Wunderherzblog und habe nun gemerkt, dass ich auch hier meine BeitrĂ€ge posten könnte, damit noch mehr Menschen ĂŒber HLHS erfahren und lernen dass das Leben mit einem Herzfehler nicht so einfach ist. Ich werde alle meine Texte auf Deutsch veröffentlichen, da dies meine Muttersprache ist. Aber auf www.wunderherz.wordpress.com könnt ihr alles natĂŒrlich auch auf Englisch lesen, da es ein Ăbersetzung Plug-In hat. Ich hoffe ihr findet meine Artikel und Themen interessant.
Liebe GrĂŒĂe Amy