Ich bin so ein faules, fettes Fressmonster!
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@zerbrochenekinderseelen
Ich bin so ein faules, fettes Fressmonster!
Ich habe meinen Körper mit Narben übersät mal schauen was daraus wachsen wird...
Ich wünschte es könnte für immer sein.
Ich wünschte du könntest für immer bleiben.
Dieses Gefühl von Geborgenheit würde nie vergehen und du mich auch jetzt noch mit anderen Augen sehen.
Das war eine tiefe Verbundenheit, nun ist sie kaum noch zu spüren. Wo ist sie hin?
Verzweifelt geht sie weiter, meine Suche nach dem Sinn.
Ich wünschte sie könnte unendlich sein, die Liebe die wir einst für einander empfunden. Doch endlich ist nun alles was bleibt und die Einsamkeit zu zweit.
Ich kann nicht klar denken... Ich bin so unfassbar faul und statt tätig zu werden, tue ich weiterhin nichts weiter als mich für das zu verurteilen, was ich alles nicht tue... Es war schon abzusehen... Schon bevor ich nun nach dem gemeinsamen Wiegen die besonders hohen Zahlen als Aufhänger nehmen kann... Was genau? Ich habe keine Ahnung wovon ich rede... Es fällt mir einfach schwer mir einzugestehen, dass sich nichts dadurch besser wird, dass ich weitere, andere Erklärungen und Rechtfertigungen herbei denke... (das ist mit Sicherheit nicht der ursprünglich gedachte Satz, aber ich habe ihn auch schon drei mal wieder verloren und mich selbst gefragt was ich noch soeben gedacht hatte...) Ich lasse mich so gehen... Wieso sieht niemand wie wenig ich mich tatsächlich bewege und wie schlecht das für meinen Körper ist? Hin und her in Gedanken. Ich kenne meine eigene Meinung, meinen eigenen Standpunkt nicht... Einen BMI über 20 zu haben ist schon ein sehr seltsamer irgendwie negativ behafteter Gedanke. Bin ich dick, nicht dick? Bin ich sportlich /unsportlich? Bin ich irgendwas dazwischen? Was bin ich? Wie bin ich? Was hat es für mich für eine Bedeutung wie ich bin oder wie ich aussehe? Ich habe einfach keine Ahnung. Ich habe keine Ahnung was ich machen soll, ich habe keine Ahnung was ich denken soll, ich habe keine Ahnung was ich fühle...Ich bin so dumm und damit eine Belastung für andere. Wie soll ich denn positiv für andere sein, wenn ich nicht weiß wer ich bin und permanent in meinen Ansichten und Meinungen schwanke und doch jede einzelne für den jeweiligen Moment so stark zu vertreten scheine? Ich weiß nicht was ich will, ich weiß nicht was ich denke und doch ist da offenbar das Bedürfnis irgendetwas mitzuteilen. Da ist etwas was mich schreiben lässt oder Menschen vollquatschen, ohne dass mir bewusst wäre warum zum Teufel ich das tue. Wozu soll das gut sein? Was könnte ich damit erreichen? Würde ich merken wenn es zu dem füht, weshalb ich damit anfangen habe? Ich bin verwirrt und weiß nicht genau wie ich es mit mir aushalten soll ohne vor dem Wahrnehmen meinerselbst zu flüchten. Ich "möchte" mich zerstören, ich "möchte" nichts mehr mitbekommen. Ich "möchte" mich bluten lassen. Ich möchte verstehen was da in mir vorgeht... Wo bist du, mein Problem? Ich möchte es einfach nur verstehen. Und wenn es nur daran wäre sicher zu erkennen, das dass Verstehenwollen mein Problem ist... Was kann mein Kopf nicht leisten? Wieso reiche ich nicht? Ist es doch eine schlechte Idee Mutter werden zu wollen, weil ich mein eigenes Leben null im Griff habe? Ich verstehe einfach gar nichts. Warum nicht?
Mir geht es nicht gut.
Ich bin mir nicht ganz sicher woran es liegt. Ist es die fehlende Bewegung? Heute ist eigentlich echt schönes Wetter... Nicht heiß. Vermutlich würde ich echt gerne irgendwas unternehmen, irgendwo hin fahren, aber aus irgendeinem Grund tue ich es nicht...
Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll. Da scheint sehr viel Druck in mir zu sein, der durch körperliche Betätigung sicher weniger werden würde, aber ich sitze hier und schreibe und schaffe es nicht die Schwelle zu überschreiten und einfach alleine etwas zu machen... Stattdessen rede ich mir ein jemanden dafür zu brauchen. Dämliche Ausreden für meine Faulheit um dann im Selbstmitleid zu baden... Ich habe es selbst in der Hand und nutze meine Möglichkeiten nicht... Wieso? Wieso schaffe ich es nicht mich zufriedener zu machen? An welcher Stelle stehe ich mir warum selbst im Weg? Am Anfang als wir in die Wohnung kamen, dachte ich, ich würde wenigstens noch die Wäsche vom Wäscheständer nehmen und die aus den Tüten verräumen, welche mein Vater schon vor Wochen samt frisch gewaschener Wäsche wieder her gebracht hatte...auch hielt ich es für möglich meine Schlüssel zu sortieren, jetzt hingegen habe ich zu nicht mehr Lust? Mir geht es nicht gut... Mir geht es nicht gut... Ich kann so viel denken und mir dennoch nicht helfen, viel benennen und trotzdem keine Schlussfolgerungen ziehen... Was ist nur falsch mit mir? Was ist der Grund für all das? An welcher Stelle könnte ich etwas anders/besser machen? Ich verstehe das einfach nicht. Wieso finde ich mich immer wieder an genau diesem Punkt wieder? Ich gerate dann immer mehr in eine Verfassung, in der es mir zunehmend schwerer fallen würde Hilfe anzunehmen, glaube ich, weil ich immer weniger verstehe? Ich drehe mich im Kreis... Formulierungen, die gar keinen Sinn mehr ergeben... Weit weg von allem, weit weg von mir. Wo bin ich? Was passiert da? Was passiert am Anfang? Was passiert während ich schreibe? Was ist war? Was ist gut/hilfreich? An welcher Stelle bin ich mir nahe? Sind es die Stellen, an denen ich glaube am wenigsten zu sein? Was davon bin ich? Gehört wirklich alles davon zu mir? Kann ich damit leben, wenn dem so wäre? Ich kann nicht mal darüber nachdenken, weil ich nicht mal weiß worum es geht, während ich schreibe. Was tue ich nur....
Warum bin ich in letzter Zeit immer so extrem müde?
Ist sie immer da, ist die Stille nichts wert...
Warum??? Warum warum? Ich habe nicht mehr die Kraft mich das zu fragen...
Gedankenwirrwar
Es wirkt wie ein Alptraum. Alles erscheint so unwirklich. Das Fehlen eines Gefühls der Selbstwirksamkeit scheint mich zu lähmen. Hört das alles denn niemals auf?
Wie lange soll ein Mensch es schaffen auf Menschliche Nähe zu verzichten? Wo soll das alles hin führen? Es tut weh Berlin an einem Tag wie diesem so zu sehen! Wer diese Stadt kennt, weiß welches Gefühl sich üblicherweise in einem breit machte, wenn man sie an einem Tag wie diesem besuchte. Heute ist alles anders. Die Sonne scheint, es wirkt als würde der Frühling beginnen und die Pflanzen und Tiere aus ihrer Winterstarre erwachen, doch die Menschen dürfen es nicht. Gefangen. Sie müssen sich selbst unterdrücken. Da wo sonst unzählige Menschen in Cafés und an dem Straße fröhlich beieinander waren und die ersten deutlich wärmenden Sonnenstrahlen genossen, laufen jetzt einzelne wenige mit starrer Mimik zum Teil mit Masken in Bögen aneinander vorbei. Da ist keine Freude und da darf auch keine aufkommen, denn Freude möchte man off miteinander teilen und so wirklich geht das in diesen Zeiten nicht. Es tut weh. Es tut weh zu sehen, wie sehr die Menschen darunter leiden, immer in der Hoffnung sich gegenseitig zu schützen. Jeder versucht auszuhalten, durchzuhalten, nur wie lange geht das noch? Eine Trostlose, graue und bitterkalte Eiszeit im Frühling. Welten treffen aufeinander jeder versucht für sich selbst eine Strategie zu finden mit all dem umzugehen. Manchmal kollidieren diese Versuche mit denen anderer Menschen. Alle sind so gereizt. Aufatmen, nach Luft schnappen. Ich denke viele Berliner wünschen sich nichts sehnlicher als das. So geht es vermutlich den meisten Menschen auf diesem Planeten.
Bitterkeit als Beigeschmack. Persönlichkeitdn, die sich von sich selbst entfernen und immer mehr zu leeren Hüllen werden. Es geht nicht anders, denn anders könnten sie all das nicht ertragen
Wiederstand leisten. Je mehr die eigene Kraft zur neige geht, desto weniger konstruktiv werden die Versuche auf die ganze Situation irgendwie Einfluss zu nehmen.
Gebt euch nicht auf, gebt uns nicht auf, gebt das nicht auf, was ihr so sehr vermisst. Es wird wieder unbeschwertere Zeiten geben auch wenn uns niemand sagen kann wann. Es braucht viel Vertrauen. Doch vertrauen in was? Vertrauen, dass schon alles irgendwie gut werden wird. Das kann sehr abstrakt erscheinen. Erlaubt euch zu zweifeln, erlaubt euch zu wüten und zu schreien. Es ist okay. Eure Gefühle sind völlig in Ordnung. Alle Gefühle sind völlig in Ordnung. Jedes von ihnen hat eine Daseinsberechtigung, so wie jeder von euch auch. Wir sind aus winzigsten Teilchen Materie entstanden. Die Natur hat Wunderwerke erschaffen (das klingt alles so relativ) das virus ist nichts Menschen gemachtes und deshalb glaube ich fest daran, das das was passiert sowieso passiert, egal was wir machen. Natürlich Auslese, mein Standpunkt. Deshalb macht es mir keine Angst. Ich habe davor genauso Respekt wie zum Beispiel vor einem gefährlichen" Tier.
Versuche das positive zu sehen und das beste daraus zu machen. Manchmal ist das beste vielleicht seinen Gefühlen Raum zu geben zu heulen zu verzweifeln intensive Gefühlsausbrüche zu haben. Hört gerade jetzt endlich auf Krampfhaft irgendeiner gesellschaftlichen Erwartung entsprechen zu wollen.
Regierung
Menschliches versagen. Es ist okay. Team oder Einzelkämpfer? Als Einzelkämpfer das beste Team? Konsequenzen. Verhängung von Maßnahmen von oben herab
Mir geht es gerade wieder so schlecht, dass ich eigentlich jemanden bräuchte, aber das Gefühl habe mich niemandem mehr antun zu können, weil ich die Menschen sonst verliere.
Ich habe so krass Angst!
Ich bin längst an meinen Grenzen angelangt und alle von ihnen werden nach und nach überschritten. Ich weiß einfach nicht wie lange ich das noch aushalten kann.. Scheiße ey, ich will das nicht mehr!
Denn alles was der Jahreswechsel ändern würde, wäre das Jahr auf meinem Grabstein...
VergESSEN... Das Wort an sich sagt ja eigentlich schon alles. (Fr)essen um zu Verdrängen, in der Hoffnung irgendwann zu vergessen.
Als Kind habe ich oft gefragt, wie denn eigentlich das Nichts aussieht und ob es das Nichts überhaupt gibt... Eines Tages sah ich in den Spiegel und wusste es.
Ich bin so genervt von mir und allem um mich herum. Ich weiß nicht genau was mich stört, aber habe auch keine Ahnung was ich möchte. Ich kann nicht denken. Ich will nicht denken, ich will nicht sein.
Immer wenn ich versuche alleine irgendwas auf die Reihe zu bekommen vermassel ich alles und richte nur noch mehr Chaos an. Ich will weg von meinen Eltern verdammt ich versage so sehr. Wieso bin ich nur so unfähig.