Du bist auf meinem Weg verloren gegangen. Ich weiß nicht, bin ich traurig oder Erleichtert?

seen from Germany

seen from United States
seen from China

seen from Canada

seen from Malaysia

seen from Tunisia

seen from United Kingdom

seen from Tunisia
seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from Maldives
seen from United States
seen from United States
seen from Norway

seen from Iraq

seen from Poland
Du bist auf meinem Weg verloren gegangen. Ich weiß nicht, bin ich traurig oder Erleichtert?
Ich sehne mich nach einem Ort, an dem niemand meinen Namen kennt
Ich habe immer unendlich viele Gedanken aber die richtigen Worte, die fehlen mir grade sehr.
Ich weiß nicht ob ich es dir sagen soll oder ob du es evtl irgendwann ließt. Egal wie ich muss es schreiben, in der Hoffnung es hilft mir.
Es ist wie Trauer, wie Enttäuschung und Liebeskummer. Dein Brief er kam an. Die Einladung zu deiner Hochzeit. Ohne Kommentar, ohne persönliche Note. Einfach ein Brief mit deiner und meiner Anschrift. Mit einer gewöhnlichen Einladung die jeder bekommen hat.
Ich habe es gespürt. Sonntag auf Montag Nacht, es wird was kommen. Ich habe geträumt und denn ganze Montag mit Panikattacken verbracht. Bis ich von einem gemeinsamen Freund die Neuigkeiten erhalten habe. Ich war so enttäuscht. Ich weiß das Leben geht weiter aber so schnell? Es hat mich viele Tränen gekostet. Und nicht nur Tränen, Schmerzen so gewaltige Schmerzen weil mein Körper nicht klar kam mit dem ganzen Druck. Meine chronische Krankheit hat wieder mal zugeschlagen. Wegen dir? Ich kann es nicht glauben.
Und dann Dienstag es ging genau so weiter. Ich musste ein wichtigen Termin erledigen der mir sowieso schon sehr viel Kraft genommen hat. Und dann die ganze Zeit diese Panik. Dann kam die Post und ich halte ihn unter so viel Werbung in der Hand. So bedeutungslos und doch so mächtig. Es hat mich so viel Theorie überdenken lassen. Wieso so ein Brief wenn es „vorbei“ ist? Um mich zu verletzen? Das ich wider Mal auf dich zu komme? Wieso? Wie kannst du mir das antun ohne wenigstens zu versuchen erst zu reden oder ähnliches?
Die letzten Jahre haben wir uns verloren weil jeder sich verändert hat. Wir wollten unsere Freundschaft von früher aber konnten beide nicht mehr zurück. Wir haben uns verändert. Aber letztes Jahr dieser Streit, er war ein Weckruf. Du sagst du wusstest nicht das etwas nicht stimmt aber wir kennen uns so lange, du wusstest es genau, weil du genau so gefühlt hast und das schon länger. Es hat so weh getan.
Unser klärendes Gespräch wurde zu einer Eiszeit. Wir konnten nichts klären. Wir haben alle geschluckt, auf Besserung gehofft und uns weiter entfremdet. Es wurde aufgepasst was gesagt wird. Man hatte kaum Zeit füreinander. Man hat nicht mehr harmoniert. Aber wahrhaben wollten wir es auch nicht. Getriggert haben wir uns gegenseitig gefühlt von denn Taten des anderen. Und wo hat uns das hin gebracht? Ja zu dem Punkt den wir letztes Jahr alle noch vermeiden wollten. Ich weiß noch wie ich gesagt habe, dass ich nicht weiß ob ich mit dir so befreundet sein kann mit deinen „neuen Ich“. Deine Worte „Neues Ich“. Du wolltest so geliebt werden wie du neunmal jetzt bist. Was natürlich normal ist wollen wir doch alle. Aber so möchte ich das nicht mehr. Du wusstest du verlierst mich und ich wusste du änderst dich nicht für mich. Daher die Eiszeit. Aber die Zeit hat leider nichts geändert. Außer offenbart das es für niemanden funktioniert.
Ich versuche dich zu verstehen. Aber kann viele Taten nicht mehr entschuldigen von dir. Egal wie ich es drehe und wende, du hast so viel schlimme Sachen mit deinen verlobten abgezogen und auch mich versucht zu verletzen. Du machst es gewollt und aktiv. Ich gebe dir nichtmal die Schuld, dass du immer mehr so geworden bist. Niemand hat dir klar gesagt das es jetzt reicht und wenn war es zu freundlich du hast es nicht verstanden. Ich habe es oft versucht. Diese Züge in deinen Charakter von Narzissmus wurden immer lauter.
Ich kann mich nicht mehr damit identifizieren. Weil man sagt doch nichts zeigt besser wer jemand ist als seine Taten. Und es waren so viel ungesunde Sachen dabei. Die Taten sollte niemand so lange über sich ergehen lassen.
Ich denke immer an die zwei kleinen Mädchen. Wir wollten alles zsm erleben. Und dann zerreißt es mich. Ich soll wirklich nicht dabei sein. Aber wie kann ich was vorspielen was genau so falsch ist wie das letzte vergangene Jahr.
Wir haben uns verloren. Ich habe mich aber leider viel zu oft in Dir verloren. Es tut weh und mir so sehr leid aber ich glaube nicht das wir uns an deinen großen Tag sehen werden. Egal wie gerne ich es aus den falschen Gründen will. Allein die Panik und die Schmerzen zeigen mir, dass es besser ist nicht immer über mich und meine Grenzen und meine Überzeugungen zu übergehen.
Ohne irgendwas kann ich aber nicht einfach abtauchen deswegen werden ich dir was zu kommen lassen einen Brief oder sonstiges. Ich weiß ich werde ein Fehler damit machen aber ich brauche es für mich. Du musst wissen wie weh es getan hat und auch immer noch tut. Ich möchte wenigstens einmal das letzte Wort haben.
Ich hätte gehofft du würdest aufwachen und in meiner Traumvorstellung würde sich was ändern. Aber nur um dein Gewissen zu beruhigen mich einzuladen ist falsch und immer zu sagen du hättest ja alles erdenkliche gemacht. Nein hast du nicht. Haben wir alle nicht mehr.
Sry, not sry.
Sie: „Nein, gar nichts wird gut… 🖤🥀
Alles ist immer nur beschissen. 🌧️“
Er: „Was? Was meinst du? 🥺“
Sie: „Mein Leben… mein ganzes verkacktes Leben. 🖤💔
Ich konnte es fühlen. 🌙
Alle wollen immer nur weg von mir… 🚶♂️💨
Wieso? 😞
Was mache ich falsch? 🥀🫀“
Ich habe mich so sehr verloren, dass ich nicht einmal mehr weiß, wie es sich anfühlt, ich selbst zu sein.
Wie geht's Dir?
Vielleicht frage ich deshalb wieder so oft das leere Blatt, wie es mir geht.
Nicht, weil ich plötzlich mehr zu sagen habe als früher.
Sondern weil niemand mehr da ist, der fragt.
Während der Therapie waren da Menschen. Menschen, die zugehört haben. Die Raum geschaffen haben für Gedanken, die sonst nirgendwo hin konnten. Für Ängste, die zu schwer waren, um sie allein zu tragen. Für Gefühle, die endlich einmal ausgesprochen werden durften.
Und jetzt ist die Therapie vorbei.
Die Gespräche sind leiser geworden.
Die Tage stiller.
Und ich sitze wieder häufiger mit mir selbst zusammen.
Nur ich.
Und meine Gedanken.
Vielleicht schreibe ich deshalb wieder so viel.
Weil Worte Gesellschaft leisten können, wenn Menschen fehlen.
Weil Papier nicht genervt ist, wenn dieselbe Angst zum zehnten Mal auftaucht.
Weil Seiten nicht die Augen verdrehen, wenn man wieder von Dingen erzählt, die eigentlich längst vorbei sein sollten.
Schreiben ist gerade mein Versuch, mich nicht selbst zu verlieren.
Mein Versuch, all den Gedanken einen Ort zu geben, damit sie nicht nur in meinem Kopf wohnen.
Vielleicht ist jedes Wort, das ich aufschreibe, auch eine kleine Erinnerung an mich selbst.
Du bist noch da.
Auch wenn niemand fragt, wie es dir geht.
Auch wenn die Stille manchmal lauter ist als jede Unterhaltung.
Du bist noch da.
Und manchmal muss das für den Anfang reichen.
@eponomasie #eigenes
354 Tage..
354 Tage und ich habe noch keine Sekunde vergessen. Jede Erinnerung ist immernoch so bunt mit dir.. wann verblassen sie..?