𝑰𝑳𝑨𝑹𝑰𝑨 𝑫𝑬 𝑽𝑨𝑳𝑶𝑴𝑩𝑹𝑬. They say the fire at the estate took everything, but it really just left me with a debt I can’t stop paying. I carry the name of a fallen Italian house and a wealth that feels more like lead in my pockets than a privilege. My life is just a collection of things I can’t explain. The smell of bitter herbs from a woman whose face I’m starting to forget, the cold weight of a dagger I shouldn’t need, and those terrifying, empty gaps in my head where entire hours just vanish.
I’m starting to realize some secrets aren’t buried in the past. They’re pulsing right here in my veins, just waiting for me to let them out.
own character, italian and french roots, split existence, currently based in boston. mama of a black cat named tenebra, with a passion for (old) books and martial arts. interested in plotting and deep conversations. match making sheet | pinterest
Sie war alt geworden, ihr Geist verwirrt, ihre Augen trüb… die Frau, die in den tiefsten Kellern der Residenz lebte. Jene, die Ilaria großgezogen hatte. Zwischen den Verpflichtungen, der Aneignung ihres Erben, den Aufgaben, die sie laut ihres Papàs schon als junges Mädchen hatte übernehmen müssen, um auf alles kommende vorbereitet zu sein, war sie es gewesen, die ihr das Gefühl von Kindheit und Zuhause gegeben hatte. Und jetzt lag sie kraftlos da, die Jahre hatten ihren Tribut gefordert, sie verändert.
Ihr rasselnder Atem schrie beinahe nach dem Tod, und während die alte Frau im Sterben lag, trat Ilaria an ihr Lager. Ihr vertrauter Duft mischte sich mit dem schweren Duft aller Kräuter, mit denen sie Ilaria bei dem kleinsten Anzeichen einer aufkeimenden Krankheit versorgt hatte. Sie hasste diese Kräuter. Sie würde diese Kräuter ewig vermissen.
Ilaria wollte ihr den Übergang erleichtern, ihr in ihren letzten Momenten auf dieser Erde die Schmerzen nehmen, die ihr die sonst so sanften Gesichtszüge verzerrten. Also zog sie den schwarzen Samthandschuh aus und legte ihre bloße Hand auf die Stirn der Sterbenden. Sie wollte ihr Frieden schenken. Ihren Schmerz übernehmen.
Doch das Schicksal einer Valencre kennt keine Gnade.
Ihre Berührung sorgte nicht für ein sanftes Einschlafen. Die Erinnerungen der Amme… die Lieder, die sie gesungen hatte, die Wärme, die sie einst gegeben hatte… alles schien physisch aus ihr herausgesogen zu werden. Das Licht in den Augen der Amme erlosch nicht langsam; es wurde ausgelöscht.
Ihre Züge wurden glatt, jede Spur ihres gelebten Lebens verschwand aus ihrem Gesicht. Sie war lediglich eine anonyme Hülle aus Fleisch und Knochen, nichts war mehr von ihr übrig. Die alte Frau starb nicht als die Frau, die Ilaria geliebt hatte. Sie starb als eine Fremde, deren gesamte Identität in Ilarias Handfläche verbrannt war.
Dieser Tag veränderte nicht nur das Schicksal der alten Frau, es besiegelte auch Ilarias Schicksal.
The r e f l e c t i o n looking back at me is
unrecognizable ( yet familiar ) … who are you ???
why do you have my face ???
d r e n c h e d in blood , a s i n i s t e r smile
playing upon your lips
“i will always have nightmares of that day. no matter how much time has passed, i will always remember. the nightmares will never allow me to forget. i will never allow myself to forget.”
“I don’t hold on to anything anymore. Pain comes at me and I take it, chew it for a few minutes, and spit it back out. It’s just not my thing anymore.”
— Dave Eggers, A Heartbreaking Work of Staggering Genius