fuck me like we're lying on our deathbed
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@alinaisanxious
fuck me like we're lying on our deathbed
Ich stehe am Rand der Welt,
mit Sehnsucht in der Brust
und zitternden Schritten.
Ich sehe dem Leben zu,
wie es tanzt,
wild, laut, unaufhaltsam –
und ich bleibe stehen.
Da ist ein Funken in mir,
der schreien will:
„Ich will auch!“
Ich will lachen bis die Nacht zerbricht,
will fliegen, fallen,
lieben,
leben.
Doch da ist auch
diese leise Stimme,
die mich hält wie Fesseln aus Glas.
„Was, wenn du fällst?“
„Was, wenn du scheiterst?“
„Was, wenn du nicht genug bist?“
Und ich sitze da,
zwischen Mut und Mauer,
und frage mich:
Verpasse ich gerade mein Leben,
weil ich Angst habe, es zu leben?
Ich sehe die Welt vorbeiziehen
wie ein Zug,
und ich stehe am Gleis,
mit dem Ticket in der Hand
und zitternden Fingern.
Ich will aufspringen.
Ich will schreien:
„Wartet auf mich!“
Doch meine Füße kleben
an all den Was wäre wenns,
an all den Zu viels,
an all den Ich kann nichts.
Und trotzdem –
da ist dieser Teil in mir,
der immer noch hofft.
Der immer noch glaubt,
dass ich irgendwann
nicht nur zusehen werde.
Sondern leben.
Trotz Angst.
Mit Angst.
Aber frei.
Ich war das stille Kind...
in einer lauten Klasse und in einer noch viel lautere Welt.
Ein Schatten zwischen Stimmen,
ein Flüstern inmitten von Schreien.
Sie sagten, ich sei komisch.
Anders.
Still.
Sie lachten, weil ich schwieg.
Sie wussten nicht,
wie schwer Schweigen sein kann.
Jeden Morgen ein Kampf:
Die Schultasche schwer-nicht vom Gewicht,sondern von Angst.
Ich wollte nicht hin -
zur Hölle aus
Fragen,Blicken,und Worten,
Doch sie war da.
Meine beste Freundin.
Nicht laut,
nicht fordernd –einfach da.
Sie sprach mit mir,auch wenn ich nicht antwortete.
Sie saß neben mir,auch wenn ich stumm blieb.
Sie verstand mein Schweigen,wie andere Worte.
Wenn ich nicht reden konnte,sprach sie für mich.
Wenn ich weinen wollte,hielt sie meine Hand.
Sie war mein Zuhausein einem Ort,an dem ich mich verloren fühlte.
Sie war meine Stimme,als ich meine verlor.
Und bis heute, klingt ihr Dasein wie ein Lied in meinem Herzen.♡︎
„Wie seltsam ist es, dass wir inmitten eines unermesslichen Universums existieren – auf einem kleinen, rotierenden Planeten –, und doch verbringen wir unsere Zeit mit Sorgen über Dinge, die in der Unendlichkeit bedeutungslos erscheinen?“
„Wir treiben auf einem winzigen Planeten, verloren im endlosen Universum, umgeben von Milliarden von Galaxien. Und doch lassen wir uns von Stress, Arbeit, Geld und Oberflächlichkeiten gefangen nehmen. Wann fangen wir an, das Leben wirklich zu fühlen?“
Rückstand
Sie erreichen Meilensteine, bauen sich Zukunft aus Mut und Möglichkeiten.
Erste Wohnungen, erste Karrieren, erste große Lieben.
Ich sammle nur die Zeit, die mir entgleitet.
Sie erzahlen Geschichten von Orten, an denen ich nie gewesen bin, von Gefühlen, die ich nie gespürt habe.
Ich nicke, ich lächle, aber ich bin nicht dabei.
Ich bin nur ein Punkt, der sich nicht bewegt.
Stillstand
Ich wache auf, doch es fühlt sich an, als hätte ich nie geschlafen.
Als hätte ich gestern nicht gelebt.
Als hätte ich vorgestern nicht existiert.
Jeden Tag dieselbe Leere, derselbe Blick in den Spiegel, dieselbe Frage:
Werde ich jemals ankommen?
Die Welt draußen schreit nach Leben, doch in mir ist es still.
Zwischen den Zeilen der Zeit
Egal, wie viele Jahre vergehen,
wie viele Gesichter an mir vorüberziehen –
mein Herz bleibt an deinem hängen.
Ich suche dich in fremden Augen,
in einem Lächeln, das nie deins ist,
in einer Stimme, die nicht klingen kann wie deine.
Wenn ein Hauch deines Parfums
die Luft durchschneidet,
reist meine Seele zurück –
zu dir, zu uns,
Ist das noch normal?
Nach all den Jahren
dich immer noch so zu vermissen,
dein Name ein ständiges Flüstern in meinem Kopf?
Ich träume von dir,
sehe dich in Schatten,
fühle deine Abwesenheit wie ein Echo in mir.
Niemand wird mir je geben,
was du mir gegeben hast.
Und wenn ich eines Tages gehe,wünsche ich mir nichts sehnlicher,als noch ein einziges Mal
dein Lächeln,
deine Stimme,
deine Berührung.
Doch du hast weitergemacht,
und ich stehe noch immer hier,
zwischen gestern und nie wieder.
Der Gedanke, dass eine andere das bekommt, was einst mir gehörte –
dass sie dich hält, dich kennt,
dich liebt –
er brennt in mir wie eine unausgesprochene Wahrheit.
Ich weiß, ich sollte loslassen,
aber mein Herz hat nie gelernt, dich zu vergessen...
reblog for good things to happen to you
the universe will listen
Lass mich atmen nur für eine Minute
Lass mich fliegen oder alles verlieren
Und wenn ich sag, dass alles eigentlich gut ist,mein' ich leise, mir wird alles zu viel..
Wochen rinnen so wie Sand durch meine Finger.Neues Jahr, neue Stadt
Ich seh' Bekannte kriegen Kinder
Es ist nichts mehr, wie es war, doch ist alles so wie immer.Neue Nacht in meinem Zimmer. Frag ob all das noch ein' Sinn hat
Neue Last auf meinen Schultern
Neues Zaster, was auch immer
Mama callt und fragt mich, wie's mir gerade geht und wo ich bin
„Ist alles gut“, sag ich, sonst lüg' ich nicht, ich fühle mich behindert
Doch was soll ich ihr auch sagen, etwa „alles wurde schlimmer“?
Ich bin eigentlich zufrieden, doch kam irgendwann dahinter.Deinen Träumen fehlt das feeling, wenn du ankommst, wo sie sind
Aber ich schaue aus dem Fenster, es wird langsam wieder Winter.
Ich weiß, dass ich jeden enttäusche. Ich enttäusche mich ja selber, Tag für Tag.
Ihr sagt mir, ich soll rauskommen, mein Leben ist nicht lebenswert, ich sitze nur zuhause. Es tut mir leid, ich weiß das, aber ich schaffe es nicht, meine Ängste zu überwinden. Es wird schlimmer und schlimmer und keiner versteht es, keiner kann sehen welche schmerzen ich jeden Tag habe.
Ich leide.
Ich leide unter mir selbst, unter meinen Ängsten und das ich mir selber im weg stehe.
Ich will auch, dass es besser wird.. Aber es ist so schwer. Vorallem, wenn niemand versteht, wie ich fühle, ich verurteilt werde, weil ich jeden Tag nichts mache, mein leben unerfüllt ist und ich es weiß.
Dieses Gefühl selbst beim Einkaufen Panik zu haben, beim Autofahren, selbst dann, wenn man etwas schönes Unternehmen möchte, worauf sich jeder freut, außer man selber und wieder diese Panik.
Ich kann nichts mehr genießen, weil ich immer nur meine Angst sehe, die schlimmste Situation im Kopf habe und davon nicht wegkomme und alles andere ausblende. Mein ganzes Leben, dreht sich um Angst.und es gibt niemanden,der mich auch nur ansatzweise versteht. Ihr wollt immer nur bestimmen, bestimmen wie ich lebe und versteht meine Gefühle nicht. Was für euch das normalste der Welt ist, ist für mich die Hölle. Panikattacken, die ich tief in mir mit mir selber ausmache, weil ihr mich sowieso nicht verstehen würdet. Im Gegenteil, ihr Werft mir vor wie ich bin.
"Jeden Tag hast du was, sitzt den ganzen Tag nur zuhause, jeden Tag lässt du dir was neues einfallen"
"ja, komischerweise geht's dir immer schlecht, wenn man sich was vornimmt!"
"Sag doch einfach, dass du zu faul bist und wieder den ganzen Tag im Bett liegen willst!"
Worte können verletzen.
-selbstgeschrieben
“Lasst euch nich’ von Menschen unterkriegen, die andere noch so verrückte Geschmäcker nich’ akzeptieren wollen. Man sollte das mögen, was man mag und nich’ das, was sich in der Norm der anderen befindet.”
— Taddl
“I hate small talk. I want to talk about atoms, death, aliens, sex, magic, intellect, the meaning of life, faraway galaxies, music that makes you feel different, memories, the lies you’ve told, your flaws, your favourite scents, your childhood, what keeps you up at night, your insecurities and fears. I like people with depth, who speak with emotion from a twisted mind.”
— Breagha Young (via perrfectly)
I hate thinking
“Sie weinte um das Leben, das sie nicht kontrollieren konnte.”
— (via verbautezukunft)
I’m so sensitive you could literally text me in a different tone and I’ll get sad
“Some people are going to leave, but that’s not the end of your story. That’s the end of their part in your story.”
— Unknown (via verbautezukunft)