Ich freue mich sehr, dass ihr den Weg zu mir gefunden habt. Auf diesem Blog möchte ich euch von Dies, Das und Jenem berichten, was so in meinem Leben vor sich geht. Mit “Bakai erzählt” habe ich euch bereits in der Vergangenheit auf dem Laufenden gehalten - aus der Sicht meines Shiba Inu Rüden Bakai. Leider haben etwaige Ereignisse dazu geführt, dass ich den Blog nicht mehr so pflegen konnte wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe, sodass ich dort schon lange nichts mehr gepostet habe. Daher entschloss ich mich nun für einen neuen Weg, in dem es nicht nur um meine Fellnase geht. Ich freue mich auf eine möglichst lange Zeit mit euch!
Meine Lieben, ich bzw. Bakai hatte nun ein paar Tage Zeit, das Futter Select Gold Adult Huhn in der Miniatur-Version für das Fressnapf FanTester-Programm zu testen, was wir auch gerne taten. Heute möchte ich euch dazu ein paar Zeilen schreiben.
Ich hatte das Futter nach Erhalt in die Küche gestellt, wo es relativ zeitnah von meinen Katzen begutachtet wurde. Da meine Katzen der Meinung sind, dass Verpackungen und normale Öffnungswege dieser überbewertet werden und sie so selbstständig sind, dass sie sich Packungen allein öffnen können, verströmte das Futter schnell einen leichten Duft
Ihr seht, sie haben ganze Arbeit geleistet :D Vertragen haben die 3 das sehr gut, auch wenn es nicht für sie bestimmt war.
Dann war es endlich soweit, dass Bakai auch ran durfte. Er konnte sein Glück kaum fassen und man merkt, dass ihm meine Knipserei irgendwie nicht schnell genug ging.
Eigentlich ist er kein Hund, der viel sabbert, aber hier wurde es ein wenig feucht um die Nase. Da ich aber nicht nur die Katzenlöcher zum herausholen nuten wollte, musste die Packung auch noch richtig geöffnet werden. Auch das ging meinem kleinen Chaoten nicht schnell genug...
So untersuchte er während ich die Packung aufschnitt, ob er nicht doch nebenbei die Katzenlöcher verwenden kann, um an das Futter zu gelangen. Ich habe mich natürlich beeilt und irgendwann war die Packung auf. Die Rüpelnase hat sich dann allerdings nicht mehr darauf verlassen, dass ich das auch ordentlich aus der Packung hole und so übernahm er dies vorerst selbst...
… ehe ich ihm dann auch endlich etwas Futter in den Napf packen durfte. Ich kann euch sagen, dass es ihm hervorragend schmeckt...
.. und der Napf schon lange nicht mehr so schnell so leer war. Er hat es nahezu eingeatmet und stetig Nachschub verlangt.
Fazit:
Ich kann das Futter tatsächlich mehr als empfehlen. Es riecht nicht streng, für ein Trockenfutter eher recht mild und es ist nicht sonderlich fettig, wenn man es anfässt. Meinem Bakai schmeckt es wie ihr seht sehr gut - und vertragen hat er es dazu auch noch. es gab keinen Durchfall, keine Blähungen, kein Bauchgrummeln, alles in bester Ordnung :)
Vor wenigen Tagen erreichte mich eine E-Mail von Fressnapf, in der ich gefragt wurde, ob ich noch Fan-Tester sein möchte. Natürlich will ich, denn bei 3 Katzen und einem Hund ist genug Spielraum für Tests da. Und schon folgte auch schon die Benachrichtigung, dass wir dabei sind!
Diesmal ist mein Shiba Inu-Rüde Bakai der Glückliche und darf sich durch die Testpackung Select Gold Adult Huhn futtern. Ich halte euch in Kürze auf dem Laufenden über dieses Futter - ich bin gespannt, ob es überzeugen kann ;)
Da ich derzeit das überaus seltene Phänomen “kinderfrei” erlebe, haben wir uns heute einen Ausflug in die Rupertustherme gegönnt. Im Internet las sich die Therme megagut - doch lohnen sich dafür fast 2,5 Stunden Anfahrt?
Definitiv! Aufgrund der recht hohen Temperaturen war der Parkplatz der Rupertustherme auch 1 Stunde nach Einlass noch recht leer. Da wir ein wenig im Stau standen, kamen wir später als erwartet an und machten uns schon irrsinnig Gedanken, ob das gleich Sardinen-in-der-Dose-Feeling wird.
Doch weit gefehlt. Parkplatz leer, am Eingang 3 Leute vor uns, das passt ja schon einmal. Vom Ambiente hatte ich das Gefühl, dass diese Therme ein wenig gehobener ist. Es mag sein, dass sich der Eingangsbereich des Thermen-/Saunenbereichs da von dem Familienbereich unterscheidet, da ich ohne Kinder unterwegs war, habe ich den Familien-Eingangsbereich nicht kennengelernt.
Eine große Überraschung gab es schon direkt am Eingang. Im Juli und August sind die Tageskarten um 25% reduziert, wenn die Außentemperaturen an diesem Tag über 25°C steigen. Glück gehabt, denn so kostete uns die Tageskarte weniger als die 4Std.-Karte, die wir eigentlich nehmen wollten.
Schnell noch umziehen und auf ins warme Wasser! Die Dusch- und Sanitäranlagen sind sehr gepflegt, es steht von Hause aus ein Kiefern-Duschgel zur Verfügung, welches wirklich angenehm ist.
Die Therme erstreckt sich über mehrere Ebenen, wir gingen zuerst ins 1. OG. Dort befinden sich 2 Becken mit etwa 32°C warmen 2% Solewasser, welches enorm gut tut. Es gibt zudem viele Massage-Elemente wie Liegen oder Wasserspeier, sowohl im Sitzen als auch im Stehen. Ich bevorzuge hier das Sitzen, da ich sehr klein bin und im Stehen meist nur auf Zehenspitzen einen Effekt erziele.
Aufgefallen sind mir hier 2 kleinere Kinder, eines aus der Fraktion Windelpupser und eines aus der Fraktion Wasserspringer. Gerade wo ich kinderfrei habe, wäre es toll gewesen, einen Tag ohne tobende laute Nervensägen zu verbringen. Auf diese 2 sollten noch viiiiiiele folgen, dabei gibt es nebenan doch das Familienbad... Aber nun gut :D Das Personal schreitet hier zumindest ein und ermahnt zur Ruhe, sodass Laute relativ zeitnah unterbunden werden.
Im 1. OG gibt es auch zahlreiche Liegen mit Blick auf die nahen Berge, unbeschreiblich gut. Man ist quasi mittendrin, was die Wohlfühlatmosphäre verstärkt. Es gibt auch ein Außenbecken, eher 2, ein kleineres schließt direkt an ein größeres Becken an. Die Rentnerfraktion war hier stark vertreten, diese fanden den Strömungskanal mit zeitweiser Kuppeldusche wohl genauso toll wie ich, demnach musste man immer auf sein Tempo achten. Dies ist ein Punkt, der mich immer ein wenig stört - die Masse an Menschen in diesen meist winzigen Teilen, die sich dann gaaaaaaanz laaaaaangsaaaaaam vooooooorwääääääärts treiiiiiiiiibeeeeeeeen läääääääääääässt.
Was für ein Glück, hier wird alle paar Stunden Wassergymnastik gemacht - und ich mitten drin! Ein kleines Problem machte mir auch hier wieder meine Größe, denn nur auf Zehenspitzen konnte ich überhaupt mitmachen - was Auswirkungen auf die gesamte Bewegung hat. Dennoch hat es Spaß gemacht und die Trainerin war sehr engagiert.
Im Anschluss zog es uns in den 2. Stock, die Galerie. Hier gab es ein etwas größeres Sprudelbecken, ebenfalls mit Salzwasser, ein Kaltwasserbecken und ein Heißwasserbecken. Hierher verirren sich eher weniger Menschen, denn die Becken konnten wir vollständig alleine nutzen und haben keine Menschenseele gesehen - ein Traum! Gefehlt hat hier ein wenig ein Weg nach draußen und ein Whirlpool auf dem Dach, das würde die Etage noch abrunden.
Im Internet stand auch etwas von einem Keller, da ich aber im EG keine Treppe nach unten finden konnte, nahmen wir kurzerhand den Fahrstuhl in den Keller - hier waren wir jedoch falsch und es ging zum Erdgeschoss zurück. Eine sehr freundliche Reinigungskraft konnte uns weiterhelfen und wir fanden die Solegrotte. Dieser Bereich wurde sogleich unser Thermenherzstück. Klang- und Farbbecken, Schwebebecken, Dampfbad und Solewand - was will man mehr!
Zeitweise wurde es sehr eng im Schwebebecken, das konnte man dann jedoch aussitzen und irgendwann war es dann wieder erträglich.
Das Thermenrestaurant gefiel uns ebenfalls gut. Das Essen war anständig und nicht allzu teuer für große Portionen.
Ich kann die Rupertustherme ruhigen Gewissens weiterempfehlen, auch ein längerer Anreiseweg lohnt sich hier!
Adresse: Wiblinger Straße 55, 89231 Neu-Ulm
Webseite: https://www.donaubad.de/
Wochenende ist Ausflugszeit, zumal das schöne Wetter geradezu einladend dafür ist, die Zeit nicht in geschlossenen Räumen zu verbringen. Eigentlich wollten wir spontan ins Titania Neusäß, da das aber aufgrund von Sanierung/Renovierung/Instandsetzung geschlossen ist, mussten wir kurzfristig eine Alternative “in der Nähe” finden. So fuhren wir erstmalig ins Donaubad.
Witzigerweise hatte ich mir das daheim schon angeschaut, jedoch aufgrund der großen Entfernung und langen Fahrzeit verworfen. Schicksal nenne ich das!
Der Parkplatz ist sehr groß, wir kamen gegen 12:00 Uhr an und fanden problemlos noch recht weit vorn einen Parkplatz. Leer war dieser keineswegs, so waren wir ein wenig besorgt, ob es drinnen auch so voll ist, wie es von draußen schien. Die Schlange an der Kasse war sehr kurz, dennoch wurde eine 2. Kasse eröffnet. Das finde ich sehr serviceorientiert und somit gut. Die Umkleidekabinen hatten die übliche Größe und waren sehr sauber, sie auch der restliche Garderobenbereich.
Man erhält an der Kasse einen Chip, leider erfolgt vom Personal keinerlei Erklärung dazu. Auf dem Chip befinden sich 2 Nummern, die Schränke sind ebenfalls nummeriert. Ich konnte mir schon denken, dass eine der Nummern meinen Schrank schließen und öffnen wird, aber welche, das musste ich ausprobieren. Ein Glück, dass der Umkleidebereich nicht weitflächig ist, denn die Nummer in den 500ern war im Gegensatz zu der Nummer in den 100ern nicht meine Schranknummer. Ich finde es ein wenig ärgerlich, wenn ich erst umherirren muss, um meinen Schrank zu finden.
Das Bad empfand ich als leicht dreckig, da ich aber nicht vorhatte in der Toilettenschüssel zu baden, nehme ich dies hin. Mir ist bewusst, dass man bei der Masse an Menschen kaum mit dem Putzen hinterherkommen kann. Auch sollte man erwarten können, dass ein Bad so hinterlassen wird, wie man es auch auffindet.
Die Duschen gefielen mir sehr gut. Es gibt hier sowohl offene Duschen als auch Duschkabinen, zusätzlich auch Duschhilfen wie Sitze für die ältere Generation. Dies finde ich sehr zuvorkommend, ein weiterer Pluspunkt des Bades.
Dann ging es endlich ins Erlebnisbad. Dieses verfügt sowohl über einen Innen- als auch einen Außenbereich. Im Sommer gibt es dazu noch Zutritt ins Freibad.
Das große Becken, in das man schon fast beim Betreten hineinfällt, ist ein Wellenbad. Da es nicht sonderlich tief ist, ist es auch für kleinere Kinder gut geeignet. Es gab auch ein großes Schwimmtier in diesem Becken, auf denen sich Kids von 8-14 vergnügten. Das Wasser ist angenehm warm - perfekt also.
Da das Bad über 3 Röhrenrutschen verfügt, finden sich hier auch die Landungsbecken und direkt daneben der Kleinkindbereich. Dieser ist farbenfroh und sehr ansprechend gestaltet. Ein Kaskadebecken ist ebenfalls vorhaben, allerdings war dieses so stark mit Kindern befüllt, dass ich dort nicht unbedingt hineinwollte.
Man findet hier auch den Zugang zum Außenbecken mit Strömungskanal. Auch hier war es recht voll und ich empfand das Wasser mit 24° als ein wenig frisch.
Einen Großteil des Raums nimmt ein Restaurant ein. Da wir nicht den ganzen Tag bleiben wollten, habe ich mich mit diesem Bereich nicht auseinander gesetzt. Sehr freudig überrascht war ich, als ich ein Dampfbad entdeckte. Ich liebe Dampfbäder und dieses war perfekt.
Ich wollte gern noch mehr Wellness erleben und entdeckte, dass es hier auch je ein Thermal-Innen- und -Außenbecken gibt. Das Innenbecken war leider sehr voll, lauter Eltern mit Kindern in allen Altersklassen. Thermalbecken haben für mich wie gesagt immer etwas mit Entspannen zu tun, das ging so aber nicht. Also ging ich ins Außenbecken. Dieses war aber auch nicht sonderlich viel leerer, es war aber mehr Fluktuation spürbar. Ich konnte hier die Massageduschen sowie die Sprudelliegen nutzen, auch wenn ich das ständige Schreien, ins Wasser hüpfen und Wasserspritzen als störend empfand.
Das Bad selbst verfügt noch über einen abgetrennten Sauna, da jedoch wie gewöhnlich dieser Bereich textilfrei ist, halte ich mich davon fern :D Der Weg dorthin ist jedoch sehr ansprechend, eine Brücke, die sich aus dem Erlebnisbadbereich hinauf windet.
Fazit: Wer für seine Kinder ein Spaßbad sucht, der ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben. Wer allerdings Spaß für die Kinder UND Erholung für sich selbst sucht, kommt hier nicht unbedingt auf seine Kosten - außer ihm reicht schon das Dampfbad aus :)
Wie auch der letzte Film war dieser Film für mich eher eine “Notlösung”, da mir das restliche Programm nicht sonderlich zusagt. Wenn ich allerdings die Wahl habe zwischen Solo, Avengers und einer nicht ganz uninteressant klingenden Komödie - gehe ich natürlich eher in diese und wurde nicht enttäuscht.
Dem Kinopublikum scheint es so wie mir zu gehen, denn auch in diesem Film gab es wenig Mitschauer. Wir waren zu 4 im Saal, wenngleich ich nicht verstehe, warum man 2 Paare direkt nebeneinander quetscht, wenn doch über 70 Plätze zur Verfügung stehen. Aber dafür kann ja der Film nichts. Mein Freund war von dem Film noch weniger angetan als ich, doch ich denke im Verlauf änderte er seine Meinung (ich hörte ihn lachen :P )
Nun gut, kommen wir zum Film. Wir lernen eine Frau mittleren Alters kennen, die alles daran setzt, ihre Familie über Wasser zu halten. Sie ist alleinerziehende Mutter von 3 Kindern, jeder der schon einmal in solch einer Lage war weiß, wie hart dieser Existenzkampf ist. Man lebt nur noch, um allem gerecht zu werden, nicht aber, um tatsächlich zu leben. Zudem hat man es beruflich schwer, muss oftmals Arbeiten annehmen, die nicht sonderlich gut bezahlt sind, muss dort mehr leisten, als andere, denn schließlich ist immer die Gefahr da, aufgrund der Kinder zu fehlen.
So auch unsere Hauptdarstellerin. Sie arbeitet mitunter als Putzfrau und wird eines Tages auf die Yacht eines stinkreichen Schnösels gerufen. Er ist auf dem ersten Blick mehr als unsympathisch: Party, Frauen, Geld ausgeben - all das bestimmt sein Leben. Er schert sich nicht um die Probleme, Sorgen und Nöte anderer, behandelt seine Mitmenschen von oben herab.
Charaktereigenschaften, die ziemlich schwierig mit mir zu vereinbaren sind. An diesem Punkt habe ich mich gefragt, ob ich mir das tatsächlich antun möchte. Während ich für die Frau Mitgefühl empfand, stieß mich der Hauptdarsteller furchtbar ab. Gut, nun saß ich aber hier und neben mir Fremde, wer mich kennt weiß, dass ich da eher nicht aufstehe und die Aufmerksamkeit auf mich lenke - zum Glück, denn danach fing der Film an, mir zu gefallen.
Der Hauptdarsteller erlitt einen Unfall und verlor sein Gedächtnis. Weil seine Schwester gern erben würde, gibt sie im Krankenhaus an, ihn nicht zu kennen. Das ruft unsere Hauptdarstellerin auf den Plan. Sie äußert, dass es ihr Mann ist und nimmt ihn mit heim. Er soll kennenlernen wie es ist, am Existenzminimum zu leben. Es kommt wie es kommen muss - sie verlieben sich ineinander! Das war genau das, was meiner Seele fehlte <3
Eines Tages taucht jedoch sein Vater auf und der Schwindel kommt heraus. Es scheint erst, dass unser Hauptcharakter sich von der Liebe seines Lebens abwendet, doch dann kommt es gaaaaaaanz anders.
Der Film bietet eine breite Gefühlspalette und regt zum Nachdenken am. Er zeigt, dass das Schicksal viele Wege für einen bereithalten kann und dass man sich seinen Mitmenschen gegenüber fair verhalten sollte. Man muss natürlich nicht jeden lieben - aber Respekt hat jeder verdient - man kann schneller in solch elende Lage geraten, als einem lieb ist.
Kinofilm: Letztendlich sind wir dem Universum egal
Derzeit gibt das Kinoprogramm nicht so viel her, sodass die Filme, die halbwegs interessant klingen, tatsächlich rar sind. Der Film “Letztendlich sind wir dem Universum egal” hatte es mir jedoch vom Titel her schon angetan und so saß ich eines Abends gemeinsam mit meinem Freund im Kino und wartete in einem Saal nur für uns allein auf den Beginn des Films.
Ein wenig mulmig wurde mir, als tatsächlich niemand mehr ins Kino huschte um diesen Film zu sehen. Mein Freund hatte die Kritiken überflogen, ich mich gänzlich gar nicht vorbereitet und wollte mich von dem Film überraschen lassen.
Erzählt wird die Geschichte von A, der täglich im Körper eines anderen Menschen aufwacht. Dabei ist es egal ob groß, klein, dick, dünn, schwarz, weiß, Mann oder Frau - einzig die Altersspanne bleibt dabei gleich. A verliebt sich unsterblich in ein Mädchen und setzt alles daran, sie wiederzusehen.
Natürlich klingt das sehr abenteuerlich und auch das Mädel mag es ihm nicht glauben, doch mit der Zeit wird sie überzeugt. Gemeinsam setzen sie sich über Grenzen hinweg und entdecken die gegenseitige, bedingungslose Liebe für sich.
Der Film zeigt, dass man sich niemals von Äußerlichkeiten aufhalten lassen sollte. Die Liebenswürdigkeit liegt nicht auf der Oberfläche, sondern tief tief drin im Menschen selbst. Und wenn man etwas erreichen möchte, dann kann man das durchaus tun. Es lohnt sich zu kämpfen - füreinander, für die Liebe.
Für mich war dies ein kurzweiliger Ausflug in die Welt eines Teenagers, voller Romantik, Kribbeln im Bauch und allem was dazugehört.
Mit Miss Gladys und ihr Astronaut habe ich mich in ein Buch-Genre hineingewagt, welches eigentlich so gar nicht das Meinige ist. Dennoch habe ich den Sprung ins kalte Wasser tatsächlich nicht bereit.
Erzählt wird eine Geschichte einer Freundschaft, die so selbstlos und wunderbar - und damit auch ehrlich - ist, wie sie nur sein kann. Ein griesgrämiger Mann, der Menschen nicht leiden kann, dessen Charakter durch sein Leben und seine Schicksalsschläge geformt wurde trifft zufällig auf eine tüdelige alte Dame, die ihre Familie unwissentlich in Not gebracht hat und setzt alles daran, ihr zu helfen. Er springt über seinen Schatten und wird im Verlauf des Buches immer zugänglicher - und am Ende gibt’s auch noch ein Happy End!
Mich berührt dieses Buch sehr und ich hatte die Gelegenheit, die Geschichte mit all ihren Facetten zu fühlen. Trauer, Wut, Schmerz liegen oft sehr nah neben Freude, Hoffnung und Humor.
Guten Gewissens kann ich Miss Gladys und ihr Astronaut weiterempfehlen . und das nicht nur für Erwachsene, sondern gut und gerne auch an die Jugend (ab ca. 12), da es nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch wichtige Werte vermittelt, auf die es heutzutage ankommt: Mut, Hoffnung, Ehrlichkeit und Nächstenliebe.
Das ist zumindest das, was ich aus diesem Buch mitnehmen werde: Niemals aufgeben, erscheint eine Situation auch noch so hoffnungslos. Es gibt immer einen Weg, Hilfe annehmen ist kein Zeichen von Schwäche! Das Gegenüber anschauen, Mitmenschen offen entgegentreten und auch Zeit schenken, zuhören. Das mag für einen selbst vielleicht nur eine Kleinigkeit sein - doch für den anderen ist es womöglich das, was er gerade am Nötigsten braucht.
Das Finale! Es ist das letzte Kapitel des Buches, in dem doch noch alles gut ausgegangen ist. Und auch das letzte Kapitel bietet viel, worauf man Hoffnung haben kann, darf und auch sollte.
So wurde Baumann abgelöst und das Erdmännchen hat seine Position eingenommen, was Tom sehr freut. Tom selbst bezeichnet das Raumschiff nun mit dem tatsächlichen Namen, ist er doch begeistert von seiner Schönheit und dann darf er auch noch Gladys, Ellie, James und Darren sehen. Ihm wird mitgeteilt, dass James Studium von der BriSpA finanziert wird und er einen Platz in der eigenen Ausbildungseinrichtung erhält. In 1015 Jahren könnte James so Tom auf dem Mars besuchen.
Alle sind unglaublich dankbar für die Chancen, die das Leben ihnen geboten hat, dass sie sich kennenlernen durften und gemeinsam die Krise überwunden haben.
Ich bin ja eh sehr nah am Wasser gebaut daher verwundert es auch nicht, dass ich bei diesem Kapitel geheult habe wie ein Schlosshund :D Ich war so unglaublich gerührt und überwältigt...
James hat es geschafft und den Wettbewerb gewinnen können. Mal ehrlich, was kann schon einen Furz im Weltall überbieten? Nichts, eben! Da betritt PR-Chefin Claudia den Saal - jedoch nicht allein. Sie hat Darren, James und Ellies Vater im Gepäck. Seit sie die Familie kennengelernt hat, hat sie eng mit den Behörden zusammengearbeitet, damit Darren nach auf Bewährung heimgehen darf.
Siedend heiß fällt Gladys die Lösung auf die Rätselfrage ein, an der Tom schon so lange knabbert: Hoffnung.
Turbulenzen in der Bodenstation. Es wird beraten, was im schlimmsten Fall passieren kann und Baumann will die Verbindung unterbrechen. Auch dieses Mal wird er überstimmt und so kann alle Welt sehen, wie Tom den “Blauen Engel” produziert: Ein Flammenball, der außen blau und innen rosarot erscheint. Wird es DAS EXPERIMENT gewesen sein?
Nachdem BBC angemacht wurde, warten nun alle gespannt darauf, was denn nun James Experiment sein wird. Leider kommt es tatsächlich zu Verzögerungen, die James mehr als unangenehm sind. Wird es ein Experiment geben? Wird Tom es noch rechtzeitig auf den Bildschirm schaffen?
Er wird! Baumann, der dies verhindern wollte, konnte sich nicht durchsetzen und so sehen wir Tom in voller Pracht auf dem Bildschirm. Er berichtet davon, dass das eigentliche Experiment zerstört worden ist und er das Ersatzexperiment präsentieren wird
“Was würde passieren, wenn man einen Furz in einem Raumschiff anzünden würde?”
Diese Frage hatte James ihn beim allerersten Kontakt gestellt und nun ist es an der Zeit es herauszufinden. James berichtet von der chemischen Zusammensetzung von Fürzen und die Reaktionen, die sich daraus ergeben. Das Publikum ist von Tom sichtlich begeistert und hängt ihm an den Lippen - da kann eigentlich nichts mehr schief gehen!
Dass Gladys verfolgt wurde, wissen wir ja bereits, doch nicht dass sie gar nicht hätte fahren dürfen... Doch keine Sorge, James gelingt es dennoch in London einzutreffen und am Wettbewerb teilzunehmen denn was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir zusammen!
Ein sehr schönes Kapitel erwartet uns nun - voller Spannung, Klarsicht und Schönheit. Tom liebt die Weite des Alls und erkennt, dass vielleicht doch nicht alles seine Schuld gewesen ist.
Er macht sich auf den Weg zum Satelliten, immer einen Handgriff vor den anderen am Raumschiff entlang. Plötzlich spürt er einen Widerstand und zerrt und ruckelt am Seil, bis er sich endlich weiter vortasten kann. Zu spät bemerkt er, dass das Seil gerissen ist. Zurückgehen kann er nicht, dafür reicht die Zeit nicht aus, also repariert er den Satelliten nahezu ungesichert.
Als das vollbracht ist und er in das Innere des Raumschiffs zurückkehren will, verliert er den Halt und entfernt sich Stück für Stück vom rettenden Raumschiff. Zu allem Überfluss wird nun auch der Sauerstoff knapp und Tom gerät in leichte Panik. So sollte sein Ende nun doch nicht aussehen.
Es ist ein straffer Zeitplan, den Tom sich da mitten in der Nacht überlegt hat, doch natürlich lässt man ihn nicht hängen, wenn er schonmal eine der Aufgaben erfüllt, die man ihm aufgetragen hat.
Die Bodenstation füllt sich langsam und gleich soll Tom während eines Weltraumspazierganges den Satelliten reparieren, der eine problemlose Kommunikation mit der Erde gewährleistet. Baumann hat seine Zweifel, ob Tom sich auch wirklich vorbereitet hat und ihm käme es recht gelegen wenn nicht.
Doch Tom hat sich sehr wohl vorbereitet und auch das Handbuch gelesen! Er erinnert sich an die letzten Trainingseinheiten für einen Außenbordeinsatz, die er für die Mars-Mission durchlaufen hat. Damals, im Wasser, bekam er Panik, denn er sah seinen ertrunkenen Bruder Peter vor sich... Das war der Punkt, an dem er in Sergej, dem Erdmännchen einen wahren Freund erkannte. Einen Freund, den er nun auf der Erde zurückgelassen hat...
Tom weiß, dass nun alles ganz schnell gehen muss und er wahrlich nicht mehr viel Zeit. Zeit, um seinen Satelliten zu reparieren, Zeit um James zu helfen, Zeit um wiedergutzumachen, was er in seinem Leben falsch machte.
Wer könnte ihm besser helfen als die PR Chefin Claudia? Er ruft sie an und teilt ihr mit, dass er in 30min den Außenbordeinsatz durchführen und den Satelliten reparieren wird. Auch trägt er ihr auf, sich mit dem BBC in Verbindung zu setzen und eine Liveschaltung zu 11 Uhr zu organisieren.
Dass James meinte, Tom wäre ein wundervoller Vater gewesen, rührt ihn das sehr und es erinnerte ihn auch an die Worte, die Janet gebrauchte, als er sich bei ihr verabschiedete, bevor er nach Kasachstan aufgebrochen ist.
Er unterzeichnete die Scheidungspapiere und beendete das Leben mit ihr, um ihr ein besseres Leben ohne ihn zu ermöglichen. Es ist ein kleiner Stich ins Herz, als er sieht dass sie schwanger ist - und als sie meint gerade weil er nicht wie sein Vater werden wollte, wäre er ein idealer Vater gewesen bereut er die gesamte Mars-Mission.
Dieses Kapitel ist inhaltlich sehr kurz, denn eigentlich beinhaltet es nur, dass James zum Wettbewerb gehen will und Gladys ihn dort sicher hinbringen möchte. Schon kurz nach Start wird sie jedoch von der Polizei verfolgt...