26.04.
ich hab übelst rummel im nüschl
Sweet Seals For You, Always
Keni

祝日 / Permanent Vacation
Xuebing Du

blake kathryn

if i look back, i am lost

pixel skylines
Mike Driver
ojovivo
KIROKAZE
No title available

❣ Chile in a Photography ❣
🪼

⁂
No title available
occasionally subtle

No title available
hello vonnie
art blog(derogatory)
AnasAbdin

seen from Malaysia
seen from United States
seen from Germany

seen from Netherlands
seen from Italy
seen from Russia

seen from United States

seen from Belgium

seen from United States

seen from United States

seen from Singapore
seen from United States
seen from South Korea

seen from Türkiye

seen from United States

seen from United States

seen from Malaysia
seen from Türkiye

seen from United States

seen from Singapore
@anne-kompostiert
26.04.
ich hab übelst rummel im nüschl
25.04.
leicht verkatert aufgewacht denke ich, dass es doch viel mehr sinn macht, zeit nicht als strahl sondern in bubbles zu denken. mein tumbes brain erlaubt mir denglisch. jetzt 4 tage tour-bubble. konzerte spielen, auto fahren, quatsch und wichtiges reden mit kollegis und fremden. Möglichkeit zur Expansion in alle Richtungen. Expanding bubbles. Das Bild macht mich gleich viel fröhlicher.
Note to Self: In dem Song „Season of Expansion“ werden bubbles vorkommen.
24.04.
Die Traurigkeit schüttet sich in mir aus. Ich stelle mir vor: der Topf, der nicht aufhört zu kochen. Immer weiter quillt der Brei über seinen Rand, bis das ganze Zimmer, des ganze Haus, die ganze Straße voller Brei ist. Mensch muss sich durchfressen um rauszukommen. Wie viel kann mensch essen?
Ein Freundi schreibt mir:“Dann bist du ja Meisterin der Traurigkeit“, und ich weiß nicht, ob es sich über mich lustig macht oder mich trösten will.
23.04.
Jede innere Welt steckt voller Gedanken. Das ist wohl auch gemeint, wenn es heißt: die Welt ist voller Wunder. An so was restauriere ich regelmäßig mein Vertrauen in die Menschheit. Wenn wir bald nicht mehr sind, wird es gut gewesen sein. Gutes Dasein. Gutes Todsein. Zärtliche suicidal tendencies, die mir durch den Tag helfen. Fatalistische Streicheleinheiten für Gemüt
22.04.
Hab mysteriöse Notizen in meinem Telefon gefunden. Keine Ahnung, ob ich mir das ausgedacht hatte oder ob es Zitate sind. Muss üben, sorgsamer zu notieren.
Weiche Waffen
Jede*r freut sich übers eigene kleine Licht, das es in das Leben eines anderen Menschen wirft. (let your resting bitch face shine)
Wir wachsen am Ufer des Flusses, dumm wie Gras. (das is´so gut, von wem ist das nur)
Ich hab kein Eisen mehr und das Feuer ist aus.
Reiher und Krähen vertragen sich nur einmal im Jahr.
So ist das, wenn die ganze Welt plötzlich offen steht.
In Hongkong steht ein Lied vor Gericht.
21.04.
Das war ein guter Abend. Es wird sich über die nächsten Tage erst entwirren, was da alles für mich drin war. Die Frage nach dem Weitermachen (mit dem Kompost) steht hier auf jeden Fall so rum und ich werd wohl erstmal weitermachen und sie stehen lassen - bis ich eine Antwort weiß.
Der Wunsch nach Komplizenschaft, nach Kollektiv und Community hallt nach. Ich nehme ihn richtungsweisend für die Reihe. Es ist bissi komisch jetzt schon über das nächste Jahr LiH nachzudenken. Das mach ich auf jeden Fall weiter. Das steht für mich jetzt schon fest. Aber so einzelkämpfend zum Selbstzweck, da hab ich eigentlich keine Lust drauf. Vielleicht ist es an der Zeit, den Namen radikaler Programm sein zu lassen. Lyrische Happenings, poetische Interventionen und literarische Praxis als Form öffentlichen Protests. Leipzig ist auch ´ne gute Stadt dafür. Wer ist dabei?
20.04.
keine aufregung, aber freudige gespanntheit. oder vielleicht doch aufregung? hab letzte nacht von ricarda und ris freundis geträumt - wir waren in einer südeuropäischen stadt und sie hatten eine mission an der ich teilnehmen sollte, in die ich aber nicht eingeweiht war.
aufhören kann ich gut. etwas zu ende bringen kann ich schlecht. routine kann ich gut und schlecht.
alles was regelmäßig ist, ist gut für mich. alles was regelmäßig ist finde ich irgendwann langweilig. langeweile ist nicht schlecht.
alles ist ein gutes und ein schlechtes wort.
19.04.
ich habe bücher über pilze, das prekaritat und pornos gekauft. die zufällige alliteration deutet mir auf geheime schnittmengen hin, die es nun zu entdecken gilt.
18.04.
seit langem mal wieder so ein tag, an dem ich alle menschen schön finde. jetzt bloß nicht angerufen werden, oder auto fahren, oder ins internet gehen.
gestern las ich über eine frau, die ihre tage in einem einkaufszentrum in hamburg verbringt. sie hatte ihre wohnung verloren und wurde vom sozialamt in einem hotel untergebracht. um der einsamkeit zu entkommen, verbrachte sie die tage in der stadt. der artikel beschrieb, wie glücklich sie war, als sie dieses eine einkaufszentrum fand, in dem sie sich wohl fühlte und unbehelligt menschen beobachten konnte. die kommentarspalte unter dem artikel: einerseits leute, die von ihren eigenen beobachteplätzen berichten, andrerseits viele, welche die frau vom sehen kennen und sich gefragt hatten, wer sie ist und warum sie immer da sitzt.
Unter Menschen sein wollen, aber nicht mit Menschen sein können.
17.04.
poetische kunst (was is das) im öffentlichen raum. Dada 3.0... mir gefällt, wenn kunst ungefragt an menschen gebracht wird…bissi stören, bissi überraschen, bissi stänkern, bissi beschenken. die leute, welche mit absicht in museum/konzert/lesung gehen, interessieren mich auch.
16.04.
wir sollten mehr in den himmel schauen. wie kleinkinder, die als einzige den kaufhausdetektiv entdecken.
watching clouds is the one thing i can do pretty well
15.04.
bei der probe entdecken wir den satz „ohne die fähigkeit, das leben der frage darzustellen, haben wir keine lösung der frage“ (belyj)
das leben der frage – wie wohl ihr alltag so aussieht? hat sie familie? wenn eine frage an zwei verschiedenen orten lebt, dann braucht sie 2 lösungen.
14.04.
6 stunden regionalexpress durch ostsachsen gefahren und die einzige beobachtung ist: mein linker daumen kann nichts anderes, als den dreck unter den nägeln der rechten hand hervorzukratzen. er ist millenial.
kurz blitzt wieder der wunsch auf, menschen skizzieren zu können. den hatte ich zum ersten mal mit 18 beim metro fahren in paris. kann man alles üben. ach fuck - bei dem gedanken will ich mich immer einfach nur hinlegen.
13.04.
Der Wunsch nach Rückzug gehört nicht ausgestellt.
soviel Ich schreiben ist pure indulgence. es ist aber kein anfängerfehler, sondern selbstermächtigung. es ist liedführend. in meinen songs gibt es schon seit geraumer zeit kein you zum me.
Note to Self: Schreibe ein Lied über etwas anderes als Dich!
12.04.
was ich mit meinen freundis mache: ins gespäch springen, schnell spazieren, nur alle 4 jahre zum geburtstag gratulieren, über nichts persönliches reden, notfallanrufe, die kinder kennenlernen, tanzen.
ich google das wort freundi und das internet antwortet mit dummheit und konsum. kaufe eine tasse mit dem aufdruck "Eine wahre Freundin ist wie ein BH" (not)
danke für das wort, ri.
11.04
das me and you in songs von kolleginnen nervt mich ohne ende. ich finde es oberflächlich, in diesen zeiten von beziehungsschmus zu schreiben. ist natürlich quatsch (und sicher auch überheblich). schmusen muss sein – um hier mal gerhard schöne zu zitieren. vielleicht ist es eben einfach mein wunsch, von meinen weiblich gelesenen kollegis mehr zu erfahren als das.
10.04.
schauen ist auch arbeit / schauarbeit / denkarbeit – schaubarkeit…schade, dass ich keinen friseursalon benennen muss. das könnte ich. wortspiele sind wie tonika-subdominante-tonika. ich reclaime den begriff arbeit. für mich und meine kinder. liebesarbeit / beziehungsarbeit / fleißarbeit / wolken schauen / küssen / kochen – den lass ich mir nicht von normen oder deutscher geschichte oder den eigenen ansprüchen versauen. und ich darf sagen: ich arbeite viel. ich gebe mir selbst ein bienchen. saubere arbeit, anne.
nie finde ich das rautenzeichen auf meiner tastatur. noch ein grund, warum ich nicht berühmt werde.