„Es gibt all diese Momente, in denen du denkst, dass du sie nicht durchstehen wirst. Und dann stehst du sie durch.“
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@anonymcatlady
„Es gibt all diese Momente, in denen du denkst, dass du sie nicht durchstehen wirst. Und dann stehst du sie durch.“
Was bedeutet Traumata, wenn du es von Zuhause hast?
Was bedeutet Zuhause, wenn es dich nur traumatisiert?
Ich weiß es nicht. Es ist schwer und noch schwieriger wird es, wenn du die toxischen Muster durchbrechen möchtest, doch letztendlich nur manipuliert wirst.
Toxische Eltern, kennt ihr das? Bei mir ist es eine toxische Mutter und eine parentifizierung.
Was bedeutet das? Ich übernehme die Rolle meiner Mutter für sie. In Momenten, in denen sie nicht mit ihren Gefühlen umgehen kann, verlässt sie das Haus, manchmal zu Fuß manchmal allein. Was das für mich bedeutet? Ich muss in diesen Momenten schon seit dem ich 13 bin auf meine kleine Schwester aufpassen, die meist weint, wegen meiner Mutter.
Es ist hart, deshalb gehe ich zur Therapie. Ich dachte bis vor ein Dreiviertel Jahr noch, dass mein alkoliker Vater an meinen Traumata schuld wäre, doch er ist nur beteiligt. Diese Erkenntnis ist die wohl schmerzvollste meines Lebens. Ich komme fast nie nach Hause, doch wenn ich nach Hause komme wird es immer schlimm.
Sie fragen sich weshalb ich depressiv bin, mich selbst verletze und eine Essstörung habe. Ich erkläre es ihnen, das Fazit was nach solchen Gesprächen bleibt ist, dass sie nicht daran beteiligt sein können, dass ich die Kranke mit einem Problem bin. Diese Ignoranz tut so weh und wenn ein Verständnis dafür da ist, muss ich mich mit einem Tschuldigung zufrieden geben. Ich muss mich seit 18 Jahren mit psychischen missbrauch zufrieden geben. Wer um Himmels Willen bleibt dabei gesund?
Wieso komme ich noch nach Hause? An diesen Ort.
Dieser Schmerz, wenn du versuchst zu schlafen, aber du anfängst zu weinen, weil es dir garnicht gut geht
Ich bin müde. Kein schlaf kann das beheben.
wie sich mein leben mit einer generalisierten angststörung wirklich anfühlt:
•ständig das Gefühl zu haben, dass etwas schlimmes mit mir passiert
•sich nicht verstanden fühlen- obwohl sich jeder bemüht dir zu helfen
•sich fragen, wieso alle anderen den Alltag geregelt bekommen und man selbst nicht
•körperlich anwesend sein, aber in Gedanken versinken
•das Gefühl, der Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit scheint unermesslich
•sich als Versager fühlen,weil man nicht Leistungsfähig ist
„Bin oft zu viel, doch nie genug.“
Es tut mir leid, dass ich nicht der Mensch sein konnte, den du dir gewünscht hast..
Ich fühle mich in jedem Moment so, als würde ich ersticken. Ich habe Angst, oder doch wohl eher Panik?! Wie lebenswert ist mein Leben noch, wenn ich in jedem Augenblick meines Lebens nichts als Todesangst spüre?
DerDerMitDemTodTanzt
Tägliche Dosis Tilidin, um den Schmerzen zu entfliehen.
Mir geht's gut, doch mein Blick leer
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