Sopraneuse Sonny: Sonny ist unsere SĂ€ngerin. Und ja, Sonny heiĂt wirklich Sonny. Plautus muss sie vorgeahnt haben, als er schrieb ânomen est omenâ. Sonny strahlt von der BĂŒhne und ihre Korona nimmt alle in ihren Bann. Doch Vorsicht! Wir warnen vor gelegentlichen Eruptionen!
Sonny singt so kreativ, dass selbst ihr Mikrophon manchmal ĂŒberrascht ist.
Und wenn endlich ihr Saxophon repariert wurde, kann sie uns auch mit dem einen oder anderen Solo ĂŒberraschen. Nebenbei unterstĂŒtzt sie sich selber mit allen möglichen Schlaginstrumenten und Kinderspielzeugen.
Sonnys liebster Spruch im Proberaum: âDas Fiepsen aus den Lautsprechern kommt jetzt aber nicht von mir, oder?â
Saitling Uwe: Uwe kommt eigentlich von irish und scottish Folk. Was andere als etwas unterkĂŒhlt oder positiver als âcoolnessâ umschreiben, ist also nur lĂ€ndlicher MĂŒĂiggang. Dabei ist unser Saitling gar nicht zart besaitet. Uwe hĂ€tte noch gerne einen anderen Gitarre- oder Keyboard spielenden Menschen an seiner Seite. Denn wie jeder Gitarrist, trĂ€umt auch er von dem gröĂten Solo aller Zeiten, des Universums und noch weit darĂŒber hinaus.
Wir wissen nicht, was noch geschehen wird. Eventuell greift Uwe auch einmal zu einem anderen Saiteninstrument. Es kann die Mandola sein oder das Banjo. Vielleicht erschreckt er uns auch mit dem glockenharten Klang eines Streichpsalters oder einer Kantele. Nichts ist unmöglich.
Uwes liebster Spruch im Proberaum: âIch muss die Effekte eben einstellen.â
BassĂ€schen Annette: Was sich so zart anhört, haut ganz schön rein. Und doch ist unser BassĂ€schen ein âchenâ. Basta! Annette hat direkt von der Flöte zum Bass gewechselt. Und diese Flötentöne wurden ihr tatsĂ€chlich bei einer klassischen Ausbildung beigebracht. Wem das etwas ungewöhnlich erscheint, kennt sie nicht. FĂŒr Annette war das der einzig logische Schluss. Entweder hoch oder tief. Mittelwege sind gar nicht ihr Ding. Wenn wir und unser Publikum GlĂŒck haben, wird sie vielleicht einmal eine ihrer Flöten herausholen und uns zum TrĂ€umen bringen. Bei den Proben hat Annette jedoch alles im Blick. Und wenn etwas nicht funktioniert, bekommen diese Blicke Substanz!
Annettes liebster Spruch im Proberaum: âIch kann mich gar nicht hören!â
Drummerturg Gerd: Wenn andere Drummer unter Strom stehen mögen, benötigt Gerd eine extra Energieversorgung. Manchmal ist er so in seinem Element, dass nicht nur die Sticks fliegen. Und zu groĂen Erstaunen aller, ist das nie zu hören. Der Wumms geht unverĂ€ndert weiter. Nur das Grinsen in seinem Gesicht wird noch breiter. Gerd und Drums: Das Salz in der Rhythmussuppe! Klingt komisch? Ist aber so! Denn Gerd liebt Crossover.
Und bei allem ist Gerd auch noch der gute Geist des Proberaums. Ohne ihn hÀtten wir keine SchalldÀmmung, keine so geile PA, keine Deckenverkleidung und auch keine Fahrbereitschaft. Jede Band, die Gerd nicht hat, hat stattdessen Probleme. Aber wir geben Gerd nie wieder her!
Gerds liebster Spruch im Proberaum: âReggae? Base auf drei? Ihr spinnt wohl!â