North By Northwest. alles, was hollywood konnte, kann und können wird - in einem film.
Cosmic Funnies

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Game of Thrones Daily
Aqua Utopia|海の底で記憶を紡ぐ
Jules of Nature
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Discoholic 🪩

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occasionally subtle
Three Goblin Art

Kiana Khansmith
Claire Keane
Alisa U Zemlji Chuda
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shark vs the universe
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roma★
Acquired Stardust
trying on a metaphor
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@brauchtum
North By Northwest. alles, was hollywood konnte, kann und können wird - in einem film.
Barefoot In The Park. verblüfft stellt man fest, dass dieser film 50 jahre alt ist, während man jane fonda und robert redford zusieht, die, in zeitloser sexyness, als vermeintlich ungleiches paar, in die erste gemeinsame wohnung ziehen. eine federleicht tänzelnde, auf schönste weise flüchtige komödie.
The Gift. subtil-gemeiner psychothrill vom verletzen und verdrängen, der, auch wenn der trailer das gegenteil behauptet, nicht auf schockeffekte setzt.
Contact. wenn im-all-allein-sein nicht mehr zur option steht und jodie foster sich in verkopfter verbissenheit vergeblich matthew mcconaughey vom hals zu schaffen versucht, am ende aber amerikanische flaggen alles zuwehen, könnte man erwägen, stattdessen doch das buch zu lesen. entgehen würde einem aber ein film, der die im (welt)raum stehende magie der möglichkeiten mit viel sentiment und pathos einzufangen weiß.
Foxcatcher. eine geschichte von verfall in wahn und reichtum. intensive, bis zur unerträglichkeit entblößende charakterstudien, deren darstellung im unbedingten willen zur verkörperung beinahe ausgestellt wirkt und doch konstant beeindruckt.
Mary & Max. die animierten leidenswege zweier vom leben verspotteter menschen aus knete. wahrhaftigkeiten depressiver komik.
The Angel’s Share. körperverletzer wird vater und entwickelt ein näschen für whisky. ken loach glaubt an das gute im menschen und die authentische inszenierung ihrer wirklichkeit. a social drama fairytale.
Tadellöser & Wolff. literaturverfilmung zwischen nostalgik, sentiment und komik. adaptives bürgertum zur zeit des dritten reichs.
Hard Eight. der erstling eines regisseurs, der wie kein anderer romane ohne buchvorlage filmt. paul thomas anderson bringt schuld und sühne in kleinen gesten zur entfaltung. das knatschen einer lederjacke; three kinds of karate.
The Departed. jede szene, jeder dialog zum einrahmen gut. nach gangs of new york und aviator kehrt scorsese mit einem remake zur “realität” zurück und lässt perfektion wie eine fingerübung aussehen.
The Deep. isländische nacherzählung eines einzelschicksals. filmgewordene verweigerung des heldenepos. nahezu lasziv banal und doch berührend.
Mad Dog And Glory. aus genreversatzstücken wird ein film, der aus szenischen aneinanderreihungen erzählerische fülle schöpft.
The Imposter. unglaubwürdig, wenn es nicht die wahrheit wäre.
Step Brothers. entseelte menschen, die ihre oberflächen optimieren, während will ferrell und john c. reilly subversiv-naiv zersetzen, was gesellschaftliche norm ist. als mainstream-comedy verkleidete satire, die von der spielfreude ihrer darsteller lebt.
Die Blume der Hausfrau. das beste dokumentarstück seit es staubsauger gibt. die kamera folgt einer gruppe vertreter durchs schwabenland der späten 90er. skurille einblicke in deutsche wohnzimmer und das gnadenlos halbseidene verkaufgetrickse der vorwerk-mafiosi. schon die eingangssequenz ist großes kino.
Melancholia. angst, mann, frau, versagen. klinisch depressiver goldlack auf dem glattesten und besten film von lars von trier. hollywood devot für dänemark.
Regarding Henry. als gefühlt fast jeder film nach vorlage von grisham vor gericht verhandelt wurde, findet harrison ford, vom kapital leicht überdreht, durch zufallsschüsse aus der pistole eines räubers zu sich selbst. kitsch, der sich für nichts zu schade ist und einen warmen mantel über alles legt.