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Die Super Wissenschafts Freunde
Als ich vor ein paar Tagen mal wieder in einigen Blogs rumsurfte habe ich einen Eintrag zu den Super Science Friends gefunden. Es ist eine durch Kickstarter finanzierte Web-Comic-Serie, in der es um einige der größten Wissenschaftler der Welt geht (Tesla, Darwin, Curie, Freud, Tapputi und ein jugendlicher Klon von Einstein) die - ähnlich wie in die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen - sich zusammentun und gegen die Nazis und einige andere unangenehme Zeitgenössen kämpfen.
Zusammengetrommelt hat diese Bande von Helden kein geringerer als Winston Churchill, Premierminister von Großbritanien zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Außerdem gehört noch der Z3 zum Team, der erste funktionierende Digitalrechner, gebaut von Konrad Zuse. Dieser steht in der Serie im Hauptquartier und unterstützt die Superhelden wo er kann.
Allein diese Infos machen die Super Science Friends zu einer Must-See-Webserie und ich war vor dem schauen der ersten Folge ganz aufgeregt. Nach ein paar Minuten habe ich so gedacht: “Hmmm.... eigentlich fehlt hier noch Sir Isaac Newton ...” und woooosh, keine 10 Sekunden später hat er einen Auftritt in der Folge. Wow. Danke an die Tinman Creative Studios für die geile Serie !
Seit November 2015 ist nun die erste Folge im Netz und ich hoffe es werden noch einige Folgen. Das ganze gibt es zwar nur auf Englisch. Aber man kann zur Not auch die Untertitel auf youtube nutzen.
Hier nun Episode Eins der Super Science Friends:
Muß man sich mal merken, wenn es bei den Kindern mit Bruchrechnung losgeht :)
So gefällt mir auch Star Wars - die 8Bit Trilogie
Doctor Who, oder wie Lego es schaffte mich zum Serienfan zu machen
Ich bin eigentlich nicht so der Serientyp. Ich mag den Family Guy, lache schonmal über die Nerds der Big Bang Theory. Die Simpsons mag wohl jeder und ich fand die erste Staffel von True Detective echt gut - naja, vielleicht bin ich ein wenig ein Serientyp.
Aber die großen Erfolgsserien der letzten Zeit, wie Breaking Bad, Walking Dead oder Game Of Thrones habe ich mir nie angesehen ... weiß nicht wieso, bin wohl nicht so der Serientyp.
In den 80ern hat mich eine Serie immer gefesselt, obwohl ich eigentlich nur die Hälfte verstanden habe. Es war die BBC Serie Doctor Who. Die lief hier damals auf Super Channel in englisch. Low Budget produzierter, schräger und lustiger Krams. Da war ich so 11 oder 12. Der Doktor war damals so’n Wuschelkopf mit langem Mantel und buntem Schal.
Ganz kurz der Hintergrund: "Der Doctor ist ein regenerierbarer Time Lord vom Planeten Gallifrey, welcher in seiner ausgeliehenen TARDIS Typ 40 mit verschieden Begleitern durch Raum und Zeit reist. Er ist des Universums größter Verteidiger, der in seinem langen Leben das Universum über Tausende Male verteidigt hat.
Wie alle Time Lords besitzt er die Fähigkeit, sich selbst zu regenerieren, wenn er tödlich verwundet wird – das aber insgesamt nur zwölf mal. Hierbei handelt es sich aber nur um die reguläre Anzahl. So wurden manchen Time Lords (wie zum Beispiel dem Master) weitere Regenerationszyklen ermöglicht.
Der Prozess der Regeneration ist äußerst unangenehm für den Doctor. Er ist oft mit vorübergehenden Störungen wie Gedächtnisverlust oder Verwirrung verbunden, was seine Gegner durchaus ausnutzten. Zudem verändert sich dabei sein Aussehen gravierend sowie auch sein Charakter. Je nach Regeneration hat der Doctor eher ernste, dunkle oder humorvolle Charakterzüge."
Naja, zumindest gibt es die Serie seit 1963 und es gibt bis heute 12 Doktoren - eigentlich 14, aber das ist jetzt nicht so wichtig.
Die Serie lief bis 1989 und 1996 wollte man in den USA eine Fortsetzung starten, die aber aufgrund von schlechten Zuschauerzahlen gescheitert ist. 2005 startet BBC dann die Fortsetzung (mit dem mittlerweile neunten Doktor).
Ich persönlich kam vor ein paar Wochen wieder mit dem Doktor in Kontakt, nämlich als ich anfing mit meinen Kindern das neue Lego Spiel Dimensions zu spielen. Denn hier gibt es auch eine Doctor Who Figur, 2 Level und eine offene Welt zum spielen. Alle zwölf Doktoren wurden umgesetzt und sobald ein Doktor im Spiel "stirbt", gibt es einen anderen Doc.
Ganz wunderbares Spiel übrigens, in dem auch Batman, Wonder Woman, Marty McFly und die Ghostbusters ihren Auftritt bekommen - ein herrliches Durcheinander.
Naja zumindest hat mir das alles so gut gefallen, dass ich mir einfach mal die DVD Box der ersten beiden neuen Staffeln des Doktors gekauft habe. Was soll ich sagen ? Großartig - ich bin wieder total vernarrt in diese Serie. Ich finde die neuen Folgen echt gut umgesetzt und freue mich schon auf die weiteren DVD Boxen.
Und wenn ich das alles durchgeschaut habe, werde ich mal gucken ob es auch noch irgendwo die alten Folgen gibt ... in diesem Sinne: EXTERMINATE !
Web Design Trends für 2016
via
CSS Wortspiele
Cascading Style Sheets (CSS) ist eine Skriptsprache, die quasi das Aussehen einer Webseite beschreibt. Und auf CSS Puns gibt es Wortspiele in dieser Sprache, die jedem Web Designer die Tränen in die Augen treiben. Aber auch der Nicht-Web Designer vermag zu lächeln.
Das RetroGameBook - oder wie das ausrangierte Netbook doch noch seinen Auftritt bekommt
Mein erster Computer war ein Atari 600XL, das war damals der Konkurrent des C64. Zu der Zeit war ich ungefähr 11 Jahre alt (1985) und ab da begann der Siegeszug der 8Bit Homecomputer. Bei dem Computer war eine Datasette dabei. Kennt die noch jemand ? Auf der konnte man seine in Basic abgetippten Programme auf einer normalen Cassette speichern. Damals war es gang und gebe, dass man sich Computerzeitschriften kaufte und die seitenlangen Programmlistings in Basic 2.0 abtippte. Das dauerte ungefähr einen Tag und dann nochmal vier Tage um die Fehler zu finden.
Soviel Arbeit für grottenchlechte Spiele. Später bekam ich dann einen Commodore 128D, bei dem aber ausschließlich der C64 Modus zum Spielen genutzt wurde. Die Games musste man sich dann auch nicht mehr abtippen oder kaufen, denn jeder hatte zuhause die 5 1/4″ Diskettenboxen voll mit Raubkopien, die dann auf dem Schulhof getauscht wurden.
Konsolen besaß ich bis dato nie. Computer waren irgendwie auch cooler. Bis dann die 16 Bit Konsolen auf den Markt kamen. Ich besaß zu dem Zeitpunkt schon den Commodore Amiga 500, aber schielte immer auf die Super Nintendo Konsole. Ich war total vernarrt in Mario und Donkey Kong.
So, und vor ein paar Tagen habe ich dann einen netten Artikel über RetroArch auf Lifehacker gelesen und da kam mir dann die Idee für das betagte Netbook, dass unten im Keller steht und sonst zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Atom Prozessor 1,6 GHz mit 1 GB Arbeitsspeicher. Da macht noch nicht mal mehr Surfen Spaß, zumindest nicht mit einem einigermaßen aktuellen Betriebsystem. Also habe ich da gestern mal wieder das zugehörige Windows XP installiert und die aktuelle Version von RetroArch aus dem Netz besorgt. Und nach Stunden des Rumtüdelns musste ich aufgeben. Unter XP bekomme ich RetroArch leider nicht wirklich zum Laufen. Unter Windows 7 oder aufwärts ist es kein Problem, aber das macht auf der alten Möhre keinen Sinn.
Naja, ich habe dann den besten Super Nintendo Emulator heruntergeladen und einzeln installiert. Zum Glück besitze ich auf einer externen Festplatte einen Haufen Spiele für die SNES. Man sollte natürlich nur Spiele aus dem Netz herunterladen, wenn man auch die Originale besitzt. Obwohl ich das in diesem Zusammenhang wirklich nicht so eng sehen würde. Es ist ja nicht so, dass man mal eben so in den nächsten Elektronikmarkt gehen kann um sich eine ROM mit Donkey Kong zu kaufen. Die Dinger gibt es nunmal nicht mehr. Deshalb glaube ich kaum, dass niemand zu Schaden kommt wenn man diese alten Konsolenspiele im Internet herunterlädt.
Ok, wenn ich schonmal dabei bin, was ist mit der Nintendo 64 ? Kurz im Internet recherchiert und einen Emulator besorgt - installiert und Super Mario 64 gestartet - läuft auch.
Was fehlt noch ? Zu der Zeit, als ich den Amiga 500 besaß hat mich eine Spielereihe total begeistert. Das waren die Click-and-Point Adventures von LucasArts. Als da wären: Monkey Island, Day of the Tentacle und natürlich Maniac Mansion. Also mussten diese auch noch emuliert werden. Dafür gibt es extra diese ScummVM für alle erdenklichen Systeme. Nach kurzer Installation und Einpflegen meiner Spiele liefen auch diese Klassiker.
Es ist zwar nicht alles ganz so schön geworden, wie ich es geplant hatte. Aber ich kann auch damit leben, dass ich die Emulatoren nun einzeln auswählen muss und die Spiele mit dem Touchpad starte. Vielleicht läuft mir ja irgendwann noch eine bessere Lösung über den Weg für das gute alte Windows XP. Und ich bin mir auch sicher, dass in den nächsten Wochen noch ein C64 und Amiga System folgen werden - und mal sehen, was mir sonst noch so unter kommt.
Jetzt kommt das alte Netbook doch noch mal wieder zum Einsatz. Nämlich dann, wenn ich meinen Kindern am Wochenende die Klassiker der Computerspielgeschichte näher bringe.
Ein Laptop muss es sein
Ich brauchte ein neues Laptop, das heißt ich wollte ein neues Laptop. Mein altes Notebook war nun fest am Schreibtisch gefesselt und wird quasi nur noch fürs Musizieren benutzt - so ganz ohne Internet und so. Für die restlichen Sachen, die man so macht war mein iPad dann doch nicht geeignet: Bildbearbeitung, Schreiben, Surfen etc. Besonders fürs Schreiben brauchte ich eine vernünftige Tastatur und nicht so ein Bluetooth-Krams. Also wollte ich ein neues Laptop.
Aber klein und mobil sollte er sein, weil er mich auch unterwegs begleiten musste. Höchstens 14 Zoll wäre ok. Als erstes kam mir natürlich gleich der Gedanke an ein 13″ MacBook. Aber angesichts der Preise wurde die Idee gleich wieder verworfen. Ich wollte sogar etwas ausgesprochen günstiges, denn viel Leistung wird nicht benötigt. Also bin ich völlig ahnungslos zum nächsten Mediamarkt gefahren und habe mal ein wenig in den Regalen rumgeschnuuft.
Da stand es dann - im Angebot - das Lenovo Ideapad 100 14″ Notebook. Schlicht im schwarzen Plastik mit hochglänzendem Display. 2GB Speicher nur, aber große 500GB Festplatte und für nur 199,- €. Lange habe ich da nicht überlegt und das Teil zur Kasse geschleppt.
Mein iPad mini 2 habe ich in der selben Woche noch bei ebay verkauft und somit meine 200 Euro wieder rausgehabt. Als nächstes wurde dann gleich ein 4GB Speicherbaustein bestellt, denn allein das Betriebssystem (Windows 10 verbraucht ja die verbauten 2GB). Der Einbau sah im Internet nicht so schwer aus.
Das Gerät hat zwar keinen vorgegebenen Revisionsschacht zum Speicherwechsel, aber man musste nur 3 Schrauben lösen, Tastatur vorsichtig heraushebeln, nochmal 3 Schrauben lösen und untere Abdeckung entfernen. Fertig .... Pustekuchen. Von wegen einfach, sowas werde ich nicht wieder machen. Das Notebook ist so billig und beschissen verarbeitet, dass es die schlimmste Hardwareoperation seit Jahren wurde. Meine Familie hat sich während dieser Arbeit in höhere Stockwerke des Hauses verzogen, weil es im Erdgeschoß etwas ungemütlich wurde. Glücklicherweise hat es das Laptop mit einigen kleinen kosmetischen Mängeln überlebt - zwischendurch sah es nicht so aus.
Jetzt läuft der Rechner mit 4GB und verrichtet seine Arbeiten so, wie ich es mir wünsche. Der Akku hält ungefähr 4 Stunden und die 14 Zoll Bildschirmgröße ist optimal. Alles in allem bin ich bis jetzt zufrieden mit meiner Entscheidung und hoffe, dass er noch ein wenig länger hält. Allerdings werde ich nie wieder an einem Gerät in dieser Preiskategorie eine Schraube lösen.
Weihnachten ist jedes Jahr
Meistens geht es los, wenn in den Supermärkten die Regale in Nähe der Kassen gefüllt werden mit Spekulatius, Dominosteinen - die man von mir aus das ganze Jahr anbieten könnte - sowie Lebkuchen und Schokolade in den gängigen Formen.
Das ist dann Anfang September - Herbstanfang - knapp vier Monate vor Heilgabend. Da läuft man manchmal noch im T-Shirt draussen rum. Man kann doch jetzt noch kein Weihnachtsgebäck kaufen ?! Jedes Jahr regt man sich darüber auf und jedes Jahr kommt es einem früher vor, dass die Leckereien angeboten werden. Ich denke es dauert nicht mehr lange und man kann das ganze Jahr solch Gebäck erwerben - warum auch nicht, wird in Osteuropa auch so gemacht.
In den ersten Tagen und auch vielleicht noch Wochen geht man kopfschüttelnd an diesen Regalen und Körben vorbei, aber irgendwann landen die Dominosteine doch auf dem Kassenband und spätestens dann sollte man sich Gedanken um die Geschenke machen.
Die Kinder werden gefragt, was sie sich denn dieses Jahr vom Weihnachtsmann wünschen, die Nichten und Neffen (meistens spricht man hier mit den Eltern), die eigenen Eltern, Ehepartner,... und alles wird aufgelistet. Diese Liste wird in der nächsten Zeit viel Energie, Papier und Bleistifte verschlingen, weil sie unzähligen Male durch eine Revision geht, daher fängt man am besten gleich mit einer niedrigen Versionnummer an und nutzt auch besser Smartphone oder Tablet, um Papier- und Bleistiftverbrauch niedrig zu halten.
Laut einer aktuellen Umfrage will jeder Zweite an Weihnachten überrascht werden, was das Geschenk betrifft. Bei uns läuft das anders. Ich glaube 90% der Geschenke, die hier unter dem Baum liegen sind vorher geäußerte und auf der oben erwähnten Liste eingetragene Wünsche. Man will halt nichts falsch machen und jeder soll zufrieden sein. Deshalb kommt es auch vor, dass man einfach einen Monat vor Weihnachten einen Betrag überwiesen bekommt und sich seinen Scheiss dann selber besorgen kann - da dann schönes Fest.
Man könnte den Eindruck bekommen, dass ich etwas gegen das Weihnachtsfest hätte. Dem ist nicht so. Es sind nur so einige Umstände, die sich jedes Jahr wiederholen und das ist mittlerweile anstrengend. So ist es auch mit der Weihnachtaussenbeleuchtung - obligatorisch. Jedes Jahr wird erneut diskutiert, dass man diesmal mal alles anders macht. Immer pünktlich zum ersten Advent holen wir den ganzen Kladderadatsch aus dem Keller und fahren danach unterwegs um neue Lichterketten zu kaufen, weil die alten defekt sind oder ohne cholerischen Anfall nicht auseinander zu bröseln sind.
Und jedes Jahr nimmt man sich vor, etwas ganz tolles zu machen - landet dann aber immer wieder beim gleichen Setup. Eine Lichterkette vor dem Haus im Busch, eine neben dem Haus in der Haselnuss und eine Kette im großen Blumentopf direkt neben der Eingangstür. Immer dieselbe Prozedur, eigentlich gibt es gar keinen Grund sich darüber vorher den Kopf zu zerbrechen.
I Didn’t know that ... Beatles Edition.
Die nette Video Serie “I Didnt’t Know that” hat jetzt eine kurze Folge mit Beatle-Facts gemacht, die man so vielleicht noch nicht kannte. Gut, dass die Beatles “bigger than Jesus...” waren ist klar.
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