PREVIEW: TorstraĂenfestival Berlin 2015
In Berlin hat man es nicht leicht. Hier eine Vernissage, da ein gutes Open Air, gute Bars an jeder Ecke, Clubs die mit Line-Ups auffahren, von denen man in anderen StĂ€dten nur trĂ€umt und Konzerte so weit das Auge reicht. Trotzdem gibt es sie, die kleinen unscheinbaren Events, die viel zu oft im Berlin-Stress untergehen aber mindestens so gut zu passen wie die Currywurst. Eines davon ist das TorstraĂenfestival. Im nunmehr fĂŒnften Jahr in Folge, prĂ€sentiert sich dieses kleine Liebhaberfestival auch in diesem Jahr auf und rund um der TorstraĂe mit mal kleineren und mal gröĂeren KĂŒnstlern in ĂŒber 10 CafĂ©s, Bars und Clubs. So vielfĂ€ltig wie zahlreich das Line-Up auch ist, fĂ€llt es nicht leicht den Ăberblick zu behalten. Keine Sorge, hier sind unsere drei Tipps fĂŒr das 30 Grad-Sommerwochende, mit denen ihr ganz sicher einen kĂŒhlen Kopf bewahrt.
1. Ori - Samstag, 12. Juni 2015 - 18 Uhr - ZBar
Ihr kennt Ori nicht? Euch sei verziehen. Der aus Israel stammende Musiker, von dem es nicht einmal eine Facebook-Page gibt die wir verlinken könnten, ist der heiĂe ScheiĂ schlechthin. Nicht nur in Isreal. Neben einem spĂ€rlich gefĂŒhrten Soundcloud Profil findet man recht wenig zu diesem unscheinbaren aber groĂartigen Instrumentalisten, SĂ€nger und SoundtĂŒftler. Sei es drum. Er hat Merle nicht nur wĂ€hrend ihrer Tel Aviv-Zeit gefixt, sondern bereits in der Neuen Heimar das gewisse Feuer bei uns entfacht.
2. Warm Graves - Samstag, 12. Juni 2015 - 18 Uhr - Bassy Club
Jetzt mĂŒssen wir alle bitte einmal ganz stark sein. Auch die Leipziger Sci-Fi-Delics um Warm Graves spielen 18 Uhr. Kein Problem, einfach zweiteilen. Jedenfalls dĂŒrfte man diese Band, die Live so viel AtmosphĂ€re schafft wie kaum eine Andere nicht verpassen. Auch das können wir aus eigener Erfahrung gut und gerne unterschreiben. Gesehen, gehört und schlussendlich geliebt.
3. Molly Nilsson - Sonntag, 13 Juli 2015 - 20 Uhr - VolksbĂŒhne
Wie lassen wir den Sonntag ausklingen? NatĂŒrlich, mit Molly Nilsson. Dass die gebĂŒrtige Schwedin nicht nur in der nördlichen HemisphĂ€re Fans hat, sondern auch in Berlin, ist kein Geheimnis. Ihre Konzerte sind so schnell ausverkauft wie die Sonderangebote Mittwochs bei Aldi und ihre Alben so beliebt wie der Club in dem irgendwie alles begann, das Berghain. Im Vorfeld gibt es ĂŒbrigens Young Fathers auf die Ohren, die ebenfalls nicht von schlechten Eltern sind. So gefĂ€llt uns das Wochenende.Â















