Crazy creatures - homework of my daughter Ella. Great isn´t it?
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@charlotteheidsiek
Crazy creatures - homework of my daughter Ella. Great isn´t it?
Wie umgehen mit der Angst? Und was hat Siegfried aus der Nibelungensage damit zu tun?
Geht es euch eigentlich auch so, dass ihr manchmal Angst habt vor dem was eventuell kommen wird? Auch wenn alle (inklusive mir) betonen, dass wir an einem Neuanfang stehen?
Grundsätzlich würde ich mich als einen optimistischen und mutigen Menschen bezeichnen – meine Mutter hat immer aus Goethes Faust zitiert: „zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag“. Und auch Yoga-Sprüche wie „Nichts ist für immer“ motivieren mich und stimmen mich hoffnungsvoll. Es ist bestimmt Vieles gut von dem, was gerade gesellschaftlich passiert! (Natürlich meine ich damit nicht diejenigen, die erkranken oder sogar sterben).
Und dennoch: Manchmal wache ich nachts auf und mache mir Sorgen um meine Familie und Freunde, um deren Gesundheit und natürlich auch um unsere Existenzgrundlage. Das ist, finde ich, der Situation auch absolut angemessen. Struktur und viel Austausch mit Freunden, Partnern und Kunden helfen mir gerade enorm.
Als Beraterin gehe ich regelmäßig zu meiner sehr geschätzten Supervisorin Brigitte H. Mit ihr über meine Ängste zu sprechen, hat sehr gutgetan. Auch wenn ich denke, gerade sehr stark sein zu müssen. Aber gerade die Arbeit mit der Angst, macht uns stark!
Brigitte hat mir das am Beispiel von Siegfried aus der Nibelungensage deutlich gemacht. Was hat ihn verwundbar und schwach gemacht? Nicht unbedingt die Stelle am Rücken, an der das Blatt hängen blieb. Viel eher, dass er sich nicht mit seiner Verwundbarkeit auseinandergesetzt hat und geschaut hat, wo seine Schwachstellen sind. Denn dann hätte er sich da schützen können, wo er verwundbar ist.
Also: Es macht Sinn sich mit seiner Angst auseinanderzusetzen und sie zu zulassen. Auch wenn es widersprüchlich klingt, kann uns das für die Krisensituation stärken!
Isolation – ein Geschenk des Himmels?
- Tipps von Theaterregisseur Kirill Serebrennikow -
Er muss es wissen: Anderthalb Jahre stand der künstlerische Leiter des Gogol-Centers in Moskau Kirill Serebrennikow unter Hausarrest. Nun teilt er in einem Video seine Tipps für die Zeit der Isolation – um das Beste daraus zu machen! Für mich das Interessanteste vor: Streiche Begriffe wie Isolation und Quarantäne; es ist ein Neuanfang, eine Erholung!
Das Positive sehen
Es kann helfen, diese Zeit kontemplativ zu nutzen und sich selbst besser kennenzulernen. Er empfiehlt Tagebuch zu führen: „Was habe ich gemacht, gegessen, gedacht? „Die Isolation in der Wohnung oder im Haus, allein oder mit der Familie, ist ein Moment der Wahrheit“, sagt er. „Wenn Sie lernen können, darin etwa Positives zu sehen, dann wird Ihnen das Leben in der Isolation nicht nutzlos erscheinen.“
Geregelte Mahlzeiten
Meine Eltern (beide Lehrer) haben immer um zu denselben Zeiten gegessen: Frühstück um 7:30 Uhr, Mittag um 13:00 Uhr und Abendessen um 18:00 Uhr. Als Kind fand ich das Blöde, jetzt hätte ich manchmal gerne mehr Regelmäßigkeit. Als Beraterin ist das aber nur schwer umzusetzen. Gerade aber geht es (und lässt sich wunderbar mit Intervallfasten kombinieren).
Sport machen
Auch täglichen Sport empfiehlt Serebrennikow, z.B. Yoga mit Apps; ein Italiener soll gerade auf seinem Balkon einen Marathon gelaufen haben. Als Beraterin, die viel auf Reisen war, und als Mutter, die abends eher zu Hause bei meiner Tochter als beim Sportkurz war, lasse ich auf mein Online-Yoga (von Yin bis zum Poweryoga) nichts kommen. Meine Empfehlung heißt Kassandra… Mit meinen zugegebenermaßen (nur) Freundinnen tausche ich gerne Tipps aus! Mittlerweile ist auch schon meine Tochter auf den Geschmack gekommen (Workout mit Mady).
Kreativ werden
Da ist alles möglich: Gedichte schreiben, Malen, Singen. Meine Tochter hat von ihrer Kunstlehrerin gerade die Hausaufgabe „verrückte Figuren“ als Collage zu entwerfen. Da bin ich dabei.
Lesen
Gehörst du zu den Menschen, die immer schon „Krieg und Frieden“ lesen wollten (gehört zu meinen Top 5)? Dann ist nun die Zeit! Auch toll: Anna Karenina, Vom Winde verweht…
Jeden Tag Hausaufgaben
Der Regisseur empfiehlt, täglich an seinen Memoiren zu schreiben. Ich brauche es pragmatischer: Sprachen lernen, Klavierspielen (meine Tochter ist bald konzertreif), meditieren. Lass sich dich gern von den Hausaufgaben deiner Kinder inspirieren (wie war das noch mal mit der griechischen Mythologie?).
Bei guten Menschen bedanken
Hattest du auch schon Dinner-Date via Skype? Wir waren Freitag und Samstag abends verabredet, heute essen wir via Zoom mit Karin und Andreas. Aber auch mit Angela in Berkeley treffe ich mich häufig, ebenso mit Nour in Beirut. Die meisten freuen sich über den Kontakt. Ob es die Tante in Spanien, der Cousin in England oder der Onkel in Holzhausen.
Man kann auch wunderbar nebenbei Kochen, Bügeln oder einfach im Garten oder auf dem Balkon sitzen…
Das, worauf du Lust hast
Es geht darum, sich jeden Tag über etwas unglaublich zu freuen. „Gucken Sie jeden Tag einen neuen Film. Hören Sie neue Musik. Haben Sie jeden Tag Sex. Säen Sie Blumen auf der Fensterbank aus.“ Alles ist möglich.
Ich bin über einen Beitrag von Gesine Dornblüth von Deutschlandfunk darauf aufmerksam geworden.
Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/quarantaene-tipps-von-serebrennikow-tun-sie-worauf-sie-lust.1013.de.html?dram:article_id=473004
Noch ein Lesetipp zum Wochenende
Liv Strömquist - der Shootingstar der Graphic Novel Scene übt auf sehr schlaue und komische Art Gesellschaftskritik. DAS wusste ich noch nicht über Yoko Ono und John Lennon oder Jenny und Karl Marx!!
Wie machen wir mit unserer Unternehmens- oder Bereichsentwicklung weiter?
... ist gerade eine häufig gestellte Frage... Für diejenigen, die können (und nicht im Zwangsurlaub sind) heißt es, die Zeit so gut wie möglich in Online-Sessions zu nutzen und zu Orientierung geben. D.h. Bereichsworkshop in fokussierten Sprints und kleineren Gruppen planen. Wir wissen nicht, wann es wieder richtig weitergehen wird. Aber es WIRD weitergehen - und starten wir nicht bei “0″. Und dabei gewinnen wir bestimmt auch den einen oder die andere “Online-Muffel”. Das ist gut für unsere zukünftige, nachhaltigere Gesellschaft!
Keine Apokalypse sondern ein Neuanfang!
Matthias Horx, Zukunftsinstitut eröffnet mit seiner “Re-Gnose” eine sehr ermutigende Perspektive zu einer Zeit nach Corona. “Stell dir vor, du sitzt mit Freunden am 20. September 2020 im Café bei einem Kaffee...”. Vielleicht (oder sogar sehr wahrscheinlich) steckt in dieser Krise eine große Chance für uns alle. Liest den Artikel - tut gut!
https://www.diezukunftnachcorona.com/die-welt-nach-corona/?utm_source=corona+information&utm_campaign=a0269aef7c-EMAIL_CAMPAIGN_2019_12_13_11_13_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_9d7ae933cf-a0269aef7c-228774824
Diese Corona-Cakepops meiner Freundin Karin exklusiv für euch! Sie waren wohl sehr lecker!
Leadership*Change remote - my first week
Dear all!
Was für verrückte Zeiten und was für eine Umstellung für uns alle! Ich nutze die Zeit, um mit euch online in Kontakt zu bleiben und zu dokumentieren, was ich gerade im Austausch mit meinen Kunden und Partnern erlebe bzw. welche Impulse ich bekomme. Wir schaffen das!!!
And the winner is...
Das sind die drei Gewinner unserer LEGO Challenge. Ziel des Bereichsworkshop war es, Agilität erlebbar zu machen - und das haben wir gemacht.
Wer ist „Wir“? Eine erste Kooperation mit Orbit, der Boutique-Beratung für digitale Kooperation. Hat Spaß gemacht!
Führungskräfte als Organisationsrebellen!
In der Sowohl-als-auch Kultur braucht es Führungskräfte (und Menschen, denke ich), die sich als Rebell verstehen: Dinge infrage zu stellen, auf den Kopf zu stellen, durchziehen und neue Welten erobern - undden Sinn kennen, diskutieren und infragestellen. Go for it!
Organisationale Ambidextrie? Begriff schon mal gehört Ja, das ist DIE Herausforderung - nämlich Innovation und neue Arbeitsformen sowie Stabilität und Prozesse parallel zu ermöglichen!
Lasst uns in Utopien denken!
Heute findet die New Work Experience by Xing in der Elbphilharmonie statt - das Programm findet ihr im Netz. Meine Highlights sind:
Richard David Precht: Lasdt uns in Utopien denken! Mach das, was du wirklich möchtest und was dir sinnvoll erscheint (ja!), u.a. deswegen ist das bedingungslose Grundeinkommen wichtig.
Und was ist die Aufgabe von Führungskräften in der Zukunft? Eine begeisterte Persönlichkeit sein und für etwas brennen! Tust du das?
Götz W. Werner(d+m): Was für ein wichtiger Gedanke: lasst uns nicht in Arbeitszeit oder Freizeit denken, sondern in Lebenszeit!! Verbringen wir unsere Lebenszeit wie wir wollen?
Ji-Hae Park: Eine Star-Geigerin, die im Leidtungs- und Perfektionskarussell an schweren Depressionen erkrankte und durch die Musik wieder einen Sinn im Leben fand: je dunkler die Nacht desto heller die Sterne!
Thomas Sattelberger: Es braucht Rebellen in unseren Unternehmen! Aber nicht nur im non-konformistischen Sinne, sondern auch im moralischen. Bester Check dazu ist der Spiegeltest. Kann ich mich morgens und abends im Spiegel guten Gewissens anschauen - und anderen im Zweifel meine wahren Motive offenlegen?
New work experience
Tausend Dank an: Tonya Dinter (für die Gestaltung der Website), Kai Mühlenhoff (für die Fotos), Simone Levermann (für Schminken, Stylen und “da sein”), Thore und Volker (ja, die beiden Herren auf dem Bild) - und Martin!