Des Deutschen Tagwerk
OhrenbetĂ€ubender LĂ€rm, durchschneidet das saftige GrĂŒn. Der Nachbar ist da! Beharrlich schiebt er seine Maschine ĂŒber sein Land. Fern ab der Schönheit der Natur, von der Arbeit abspannend. DafĂŒr geht er schaffen. Schafft seine Monotonie in gebĂ€ndigtem GrĂŒn. BlĂŒhende Felder und zwitschernde Vögel vernichtet er und ĂŒbertönt sie. Wie ein Golum schmiergeldert er, seiner seelenlosen Freiheit hinterher. Verschiebt keinen Gedanken an das, was er grade tut. Blanke Streifen schiebt er durch den gedankenlos planebenen Garten. Auf das ihn kein WĂ€sserchen trĂŒben wird, wenn der Nachbar nach einer unordentlichen PrĂ€karitĂ€t schielt, gleichzeitig drohend die GrundstĂŒckspreise nicht verblĂŒmen zu lassen. Monotonie ist Gartenkultur. Und zum Schluss ein Bier, um den Gedanken nicht mehr monoton kreisen zu lassen.








