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shabu shabu
Mal wieder nur ein Abend. Aber jedes Bild zeigt, wie wohl man sich fühlt. Man will hier wirklich nicht mehr einfach gehen und nichts als eine Erinnerung hinterlassen. Nein, der Kopf ist am arbeiten. Wie kann man wieder zurückkommen. Und wie für längere Zeit? Es sind vielleicht einige Hürden zu nehmen, aber man kann es jetzt noch nicht wissen, wie alles kommt. Die Chance stehen nicht schlecht. Man hat viel zu viele Möglichkeiten und man ist hin und her gerissen. Gerade jetzt, an einem Punkt, an dem alles möglich ist und man sich noch nicht festlegen kann. Vieles hängt vom 17. ab. Und vom Oktober. Dann wird man sehen, was als nächstes passiert. Doch genau diese Abende wie der letzte zeigen einem, dass es egal ist wohin man geht. Es müssen nur die richtigen Menschen mit dabei sein.
Seltsam, dass Leute, die zusammen leiden, stärkere Beziehungen haben, als die Leute, die sehr zufrieden sind.
Bob Dylan
Neue Perspektiven
Es passiert wirklich. Als man das erste Mal davon gehört hatte, hatte man nicht lange darüber nachgedacht. Man ist davon ausgegangen, dass es sowieso nicht funktioniert. Wegen welchen Gründen auch immer. Also hatte man sich zwar innerlich gewünscht, dass es soweit kommt, doch man hatte sich keiner Illusion hingegeben. Aber jetzt passiert es eben doch. Und man freut sich riesig, es wird eine spannende Zeit. Auch wenn man noch keinen Plan hat, was alles passieren wird, es wird richtig gut werden! Es wird die neue Welt werden, die man von einigen Monaten auch angefangen hatte zu entdecken. Und man wird daneben stehen und sich freuen, all das schöne weiterzugeben. Und wer weiß, welche Auswirkungen es auf lange Sicht haben wird.
Mehr Gefühl als erlaubt
Es ist doch mehr geworden, als man sich zugestehen wollte. Man wollte sich hier nicht mehr binden als notwendig. Aber es kommt eben doch so oft anders als man denkt. Es sind halt doch einige Wochen, in denen man sich zurechtfinden lernt und die andere Kultur zu schätzen lernen weiß - und andere Menschen besser kennen lernt. Manchmal findet man Seelenverwandte eben auf Wegen, die abseits des zu Erwartenden liegen. Man hatte es nicht mal geschafft, sich in der Stadt zu treffen, in der man wohnt. Nein, abseits, tausende Kilometer weit weg trifft man sich um festzustellen, dass man in der gleichen Stadt wohnt. Aber es war die Grundlage für eine Begegnung, die man nie wieder vergessen wird. Und es ist genau die Art der Begegnung, die man eigentlich vermeiden wollte. Denn jetzt wird der Abschied um so vieles härter. Man wird die Zeit auf eine andere Art noch mehr vermissen. Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Und wie das Ende aussehen wird, kann nur die Zeit zeigen.
You get use to someone — start to like them, even — and they leave. In the end, everyone leaves.
Rachel Ward, Numbers
Träume.
Manchmal drehen die Fantasien doch mit einem durch. Und nach einem kleinen Trip fragt man sich, wie man so weit träumen konnte. Und dennoch bleibt viel zu oft ein kleiner Funke Hoffnung in einem stecken, der sich festsetzt. Ein Funke, der sich wünscht, dass zumindest Teil des kleinen Traums Realität werden. Aber es sind nun mal Träume. Und vielleicht mag das ein oder andere passieren, aber die Teil, über die man sich selbst wundert, wie man überhaupt darauf kommt, die werden wohl schwieriger sein. Es soll nicht alles sein und das ist auch gut so. Das Leben wäre sonst zu einfach. Aber der Funke lässt einen hoffen. Nicht alles ist total abwegig.
Lore ipsum.
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Es genügt nicht, dass zur Sache zu reden, man muss zu den Menschen reden.
Stanislaw Jerzy Lec
Es kommt nie gelegen.
Man hatte sich ewig darauf gefreut, es war eine verrückte Idee gewesen und sie hatte mitgemacht. Eigentlich war es auch ihre Idee. Und einfach durchgezogen. Aber jetzt, genau wo es soweit ist, bricht einem das eigene Immunsystem in den Rücken und vergisst sich. Natürlich. Man hatte nur ein paar wenige Tage und genau da kommt es reingeschneit. Ans Bett gefesselt und kaum fähig etwas zu machen. Schlimmer kann man sich das nicht mehr vorstellen.
Aber man rappelt sich auf, hin oder her, irgendwie muss man sich zusammenreißen und die Pläne zumindest annäherungsweise schaffen. Und das macht man auch. Es kann doch klappen. Aber eben nicht gesund.
Einen Vollidioten gibt es immer.
Being the boss.
Mal eine neue Rolle. Eine Rolle, die man nicht so schnell erwartet hat. Aber es ist soweit. Man ist der Boss. Lol. Man kann sich doch selbst gar nicht wirklich ernst nehmen. Aber andere müssen es jetzt. Eine Herausforderung, die einen einige neue Aspekte abverlangt. Aber man lernt mit jedem Tag. Man lernt die Pappenheimer kennen, man merkt, wie viel Fragen auf einen einprasseln können und was es bedeutet, der Ansprechpartner für alle zu sein. Und es ist nicht nur die Position, die neues mit sich bringt, sondern stellt die Sprache eine weitere Hürde dar. Was tun, wenn der andere weder Deutsch noch Englisch spricht und Google mal wieder Grütze übersetzt? Selbstverständlichkeiten werden plötzlich zu kleinen Staatsaffären. Aber irgendwie erreicht man doch das Ziel. Und auch wenn die Tage anstrengend sind, geben sie einem mehr, als man sich je erhoffen konnte. Diese Erfahrungen wird man immer in sich tragen und irgendwann werden sie wieder in ein neues Projekt einfließen.